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In this Friday Jan. 16, 2015 photo, the head of the European police agency Europol, Rob Wainwright, answers questions during an interview in The Hague, Netherlands. The European Union police agency has launched a new team to crack down on organized crime gangs that smuggle tens of thousands of illegal immigrants across the Mediterranean from North Africa to Europe.  (AP Photo/Peter Dejong)

Fordert schnellere Anti-Terror-Einheiten: Rob Wainwright. Bild: Peter Dejong/AP/KEYSTONE

«Höchste Terrorgefahr seit 20 Jahren»: Europol-Chef fürchtet weitere Anschläge 



Die europäische Polizeibehörde Europol warnt vor neuen Terroranschlägen in Europa. «Die Terrorgefahr in Europa ist die höchste, die wir seit einer Generation hatten», sagte Europol-Chef Rob Wainwright der «Neuen Osnabrücker Zeitung» vom Dienstag.

Die Anschlagsgefahr sei die höchste der vergangenen 20 Jahre. Und sie steige auch noch. Europol habe Hinweise darauf. Allein im vergangenen Jahr seien 718 Menschen wegen Verbindungen zu Dschihadisten festgenommen worden. «Das war ein extremer Anstieg und zeigt, wie sehr sich Teile der islamistischen Gemeinschaft radikalisiert haben.»

Nach Einschätzung Wainwrights ist das Treffen der G20-Staats- und Regierungschefs Anfang Juli in Hamburg «natürlich ein potenzielles Ziel für Terroristen wie jedes andere wichtige öffentliche Event».

Messenger besser überwachen

Der Europol-Direktor forderte mit Blick auf die Anschläge in Brüssel, Paris und London schnelle Anti-Terrorkräfte in jedem europäischen Land. In London habe die Polizei Anfang Juni innerhalb von acht Minuten nach dem ersten Anruf den Attentäter getötet. «Das ist der Standard, den wir überall haben sollten.»

Fahnder müssten zudem mehr Möglichkeiten bekommen, die Online-Kommunikation von Terrorverdächtigen wie Messenger-Nachrichten zu überwachen: «Weil Kommunikationskanäle ins Internet abgewandert sind, hat die Polizei einen grossen Teil ihrer Möglichkeiten, Terroristen zu überwachen, verloren. Das muss sich ändern», sagte der Chef der Behörde in Den Haag. (sda/dpa)

Auto rast in London in Menschenmenge

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