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«Zu langsam, zu schwach, zu ineffizient»: So will Macron die EU auf den Kopf stellen



French President Emmanuel Macron delivers a speech on the European Union at the amphitheater of the Sorbonne university in Paris, France, Tuesday, Sept. 26, 2017. Macron is laying out his vision Tuesday for a more unified Europe, with a joint budget for countries sharing the euro currency and a stronger global voice despite Brexit looming. (Ludovic Marin/Pool Photo via AP)

Macron will die EU reformieren. Auch im Asylbereich. Bild: AP/AFP POOL

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat eine umfassende Reform der Europäischen Union angemahnt. Derzeit sei die EU «zu langsam, zu schwach, zu ineffizient», bemängelte Macron am Dienstag in einer Grundsatzrede in der Pariser Universität Sorbonne.

Nur ein starkes Europa könne sich den Herausforderungen einer globalisierten Welt stellen. Konkret schlug Macron vor, eine «europäische Staatsanwaltschaft» zu schaffen, um den Kampf gegen den Terrorismus zu verstärken.

Darüber hinaus will er eine «europäische Asylbehörde» ins Leben rufen, um schneller über die Anträge von Flüchtlingen entscheiden zu können. Zudem schlägt Macron einen europäischen Zivilschutz vor, um die EU besser gegen Naturkatastrophen zu wappnen. (sda/afp)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Menel 26.09.2017 18:28
    Highlight Highlight Finde ich einen guten Ansatz. Bin gespannt, mit welchen Taten er das umsetzen möchte.
    Von einer starken EU profitieren wir jedenfalls alle.
  • Thadic 26.09.2017 18:21
    Highlight Highlight Kein Wunder ist die EU schwach. Ihr Jahresbudget beläuft sich auf etwa 120MiaEuro währenddem das Staatsbudget aller EU-Staaten zusammen sich auf etwa 6500MiaEuro belauft. Viele schimpfen auf die EU-Bürokratie aber einmal die Staatsausgaben zuhause in Frage stellen tun die einzelnen EU-Staaten nicht. Für jeden neuen EU-Angestellten sollten im Idealfall 26 Staatsangestellte in den einzelnen gekündigt werden. Das würde sich aber bei den nächsten Wahlen rächen. Das nennt man Klientelismus.
    • phreko 26.09.2017 19:18
      Highlight Highlight Der grösste Teil der Kritiker könnte nicht mal die Institutionen der EU aufzählen... man stelle sich da direkte Demokratie vor.
  • Juliet Bravo 26.09.2017 18:09
    Highlight Highlight Auf den genannten Feldern Terrorismus, Asylwesen und Zivilschutz enger zusammenzuarbeiten macht mE Sinn!
  • AdiB 26.09.2017 18:02
    Highlight Highlight Macron sollte sich erst mal um sein land kümmern. Denn dort stehen die strassen still. Gestern haben die lastwagenfahrer demonstriert und die gewerkschaften rufen auch andere branchen dazu auf. Die lockerung des arbeitsrechts ist eine frechheit.
    An dem sieht man das macron nur in zahlen denkt, was auch nicht verwundert als bänker.
    • phreko 26.09.2017 19:17
      Highlight Highlight Genau, und um die eigene Währung. In Europa ist ja nichts vernetzt.... demnach soll man gemäss dir das Asylwesen, die Terrorbekämpfung u.s.w. mal grundsätzlich auf Eis legen?
  • Griffin 26.09.2017 16:53
    Highlight Highlight Haha, Macron faselt was vom EU reformieren, während er in Frankreich nix auf die Reihe bekommt. Sein Parlament ist nicht seines, sondern von Konservativen dominiert. Gleichzeitig wird der Widerstand auf der Strasse gegen die geplante Liberalisierung des Arbeitsrechtes stärker und stärker.

    Macrons 'Magie' ist so rasch verflogen, wie sie aufgetaucht ist und völlig wirkungslos geblieben.

    Die Zeit der Wirtschaftsliberalen scheint endlich vorbei zu sein.

    Die Menschen haben genug von Konkurrenzkampf, Kürzungspolitik und Individualisierung. Es ist Zeit für Solidarität.
    • Grégory P. 26.09.2017 18:01
      Highlight Highlight Deine Wahrnehmung ist total falsch. Macron ist erst seit ein paar Monate im Amt. Er hat die Arbeitsreform erfolgreich durchgesetzt: die Sache ist unter Dach und Fach. die wenige Demo sind daily Business im Frankreich und ziemlich erfolglos. Seine Popularität wächst wieder. Er hat bereits mehr getan, als seine Vorgänger und hat noch vieles vor. Im Moment läuft es alles rund für Ihm.
    • mrmikech 26.09.2017 18:09
      Highlight Highlight Eine ganze generation in Frankreich ist arbeitslos genau weil das Arbeitsrecht nicht liberaler ist. Es ist fast unmöglich jemand zu entlassen und es ist viel zu teuer jemand an zu stellen. Aber diejenige die einen job haben wollen es nicht ändern, aus eigene interessen. Franzosen sind überhaupt nicht solidär.
    • Juliet Bravo 26.09.2017 18:11
      Highlight Highlight Zeit für Solidarität! Sehr gut! ...wieso nicht beim Asylwesen oder dem Zivilschutz?
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