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epa07601525 Voters view the blue ballot papers for European Parliament election at a polling station in Barcelona, Catalonia, Spain, 26 May 2019. Spain holds locals, regional and European Parliament elections. The European Parliament election is held by member countries of the European Union (EU) from 23 to 26 May 2019.  EPA/ENRIC FONTCUBERTA

Ein Wahllokal in Barcelona. Bild: EPA/EFE

Die Europawahlen locken in vielen Ländern mehr Bürger an die Urnen als beim letzten Mal



In Ungarn und der Slowakei ist die Beteiligung an der Europawahl am Sonntag in den ersten Stunden höher ausgefallen als bei jeder bisherigen Europawahl in diesen Ländern. Auch in Frankreich und Rumänien lag die Zahl der Wähler nach ersten Angaben oder Schätzungen über jener vor fünf Jahren. In Italien war der Unterschied gering.

In Ungarn hatten um 11 Uhr rund 17.2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, wie die Wahlkommission in Budapest mitteilte. Vor fünf Jahren waren es zur gleichen Zeit nur 11.5 Prozent gewesen.

Wahlforschern zufolge dürfte es der Regierungspartei Fidesz von Viktor Orban gelungen sein, in den ländlichen Gebieten mehr Wähler zu mobilisieren als bisher. Ungarn ist seit 2004 EU-Mitglied und nahm im selben Jahr erstmals an einer Europawahl teil.

Schlusslicht Slowakei

In der Slowakei zeichnet sich nach inoffiziellen Schätzungen von Medien und Parteien eine Wahlbeteiligung von 20 Prozent ab. Das wäre die bisher höchste Beteiligung, die es in dem Euro-Land jemals bei einer Europawahl gegeben hat. Vor fünf Jahren gingen nur 13 Prozent der slowakischen Stimmberechtigten zur Wahl. Das war der bisher niedrigste Wert, den überhaupt ein Land bei EU-Wahlen erreichte.

Auch bei allen anderen bisherigen EU-Wahlen, an denen die 2004 der EU beigetretenen Slowaken mitentscheiden durften, waren sie mit 17 (2004) und 19 Prozent (2009) jeweils Schlusslicht aller EU-Länder.

Zuwachs in Frankreich und Rumänien

In Frankreich betrug die Wahlbeteiligung bis Mittag 19.26 Prozent, wie das Innenministerium in Paris mitteilt. Bei den vergangenen beiden Europawahlen lag die Quote zu dieser Tageszeit deutlich darunter: 2014 bei 15.70 Prozent und 2009 bei 14.81 Prozent

Auch in Rumänien lag die Wahlbeteiligung nach einer Zwischenbilanz deutlich über jener vor fünf Jahren. Sechs Stunden nach Öffnung der Wahllokale hatten bis 12 Uhr MESZ 19.75 Prozent der Wähler abgestimmt - 2014 waren es bis zu dieser Uhrzeit nur 12.4 Prozent.

Rumänen aus dem westlichen Ausland standen am Sonntag bei Konsulaten Schlange, um abzustimmen. Der Trend gilt als schlechtes Zeichen für die Parteien der sozialliberalen Regierungskoalition und vor allem für den vorbestraften Parteichef Liviu Dragnea. Es wird erwartet, dass seine Partei ihn stürzt, wenn sie schlecht abschneiden sollte.

Auch aus Zypern und Kroatien wurden leicht bessere Zwischenstände zur Wahlbeteiligung gemeldet als vor fünf Jahren. In der Republik Zypern gingen bis zum Mittag (11 Uhr MESZ) der Wahlkommission in Nikosia zufolge 19 Prozent wählen - das war ein Prozentpunkt mehr als vor fünf Jahren zu dieser Zeit. In Kroatien waren es bis 11.30 Uhr 9.9 Prozent - zwei Prozentpunkte mehr als 2014 zur selben Zeit.

Piano piano in Italia

In Italien stimmten bis 12 Uhr 15.9 Prozent der Wahlberechtigten ab. 2014 war die Beteiligung zu dieser Zeit mit 16 Prozent minimal höher gewesen. Die Wahllokale öffneten um 7 Uhr und schliessen erst um 23 Uhr. Erst danach werden offizielle Ergebnisse erwartet.

In Lettland, wo bereits am Samstag abgestimmt worden war, lag die Beteiligung nach Angaben der Wahlkommission in Riga bei 33.51 Prozent - und damit ebenfalls leicht höher als 2014 (30.24 Prozent).

In Malta - wo die Wahl ebenfalls schon zu Ende ist, stimmten nach Angaben der Wahlkommission 72.6 Prozent der Wähler ab. Das ist etwas weniger als 2014 (74.8 Prozent). (sda/apa/dpa/reuters)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sunaru 26.05.2019 14:56
    Highlight Highlight Schon traurig zu lesen, wie tief die Wahlbeteiligung in den meisten dieser Länder ist, und das obwohl ihre Zukunft davon abhängt.
  • DemonCore 26.05.2019 14:50
    Highlight Highlight Wäre auch gerne dabei. Wann dürfen die Schweizer Europäer bei Europas Zukunft mitreden?
    • Karl Marx 26.05.2019 17:12
      Highlight Highlight Lass dich in einem der EU Ländern einbürgern und schon kannst du mitmachen. Gar nicht so schwierig imfall.

      Ausserdem: Europa ist nicht gleich EU.
    • DemonCore 27.05.2019 13:54
      Highlight Highlight Wir Schweizer sind auch Europäer. Ich will dass wir mitreden können, alle. Auch du. Europa geht auch uns etwas an und ich möchte mit meinen Europäischen Brüdern und Schwestern zusammen arbeiten. Ich will nicht mit den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen im Ballenberg versauern.
  • Clife 26.05.2019 14:37
    Highlight Highlight Man müsste Politik bereits in jungen Jahren attraktiv machen, um die Wahlbeteiligung später zu erhöhen. Eine Polarisierung in der Sekundarstufe, als dass man 18 Jahre alt wird, sobald die Schule vorbei ist, macht mehr als nur Sinn. Ich persönlich habe mich auch kaum wirklich für Wahlen interessiert. Seitdem ich aber an eine Hochschule gehe, insb. Europäisches Recht hatte, finde ich das ganze nicht nur wichtig, sondern auch spannend. Stattdessen wird „nur“ die Wirtschaft im Allgemeinen behandelt und Politik als Rahmenbereich für 2-3 Lektionen. Auch in der Schweiz ist der Trend nachverfolgbar.

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