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epa07442881 A Yellow Vest protester hits a riot police officer with his leg on the Champs Elysees during the 'Act XVIII' demonstration (the 18th consecutive national protest on a Saturday) in Paris, France, 16 March 2019. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) is a grassroots protest movement with supporters from a wide span of the political spectrum, that originally started with protest across the nation in late 2018 against high fuel prices. The movement in the meantime also protests the French government's tax reforms, the increasing costs of living and some even call for the resignation of French President Emmanuel Macron.  EPA/YOAN VALAT

Ein Protestierender der «Gelbwesten» attackiert einen Polizisten auf der Champs-Elysées. Bild: EPA/EPA

«Das ist die Apokalypse» – wie Paris am Samstag zum Schlachtfeld wurde

Simon Valmary, Julie Jammot / afp



Die Spuren der Gewalt auf den Pariser Champs-Elysées sind auch am Morgen nach den eskalierten «Gelbwesten»-Protesten nicht zu übersehen. Zersplitterte Fensterscheiben von Luxus-Geschäften, ausgebrannte Zeitungskioske und beschmierte Häuserwände zeugen von den bürgerkriegsähnlichen Zuständen während der Ausschreitungen zwischen Demonstrationsteilnehmern und Sicherheitskräften am Samstag.

Als die «Gelbwesten»-Demonstranten aus ganz Frankreich am Samstagvormittag in Paris eintreffen, ist die Stimmung bereits angespannt. «Das könnte heute eine heisse Sache werden», sagt Greg. Der 38-Jährige trägt Helm und Maske.

Hunderte Anarchisten des «Schwarzen Blocks» mischen sich unter die rund 10'000 Demonstranten in der französischen Hauptstadt. Innenminister Christophe Castaner wird später von mehr als 1500 «ultra-gewalttätigen» Randalierern sprechen, die gekommen seien, «um zu zerstören, um sich zu prügeln, um anzugreifen».

epa07442644 Protesters from the 'Gilets Jaunes' (Yellow Vests) clash with police forces at the Champs Elysees during the 'Act XVIII' demonstration (the 18th consecutive national protest on a Saturday) in Paris, France, 16 March 2019. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) is a grassroots protest movement with supporters from a wide span of the political spectrum, that originally started with protest across the nation in late 2018 against high fuel prices. The movement in the meantime also protests the French government's tax reforms, the increasing costs of living and some even call for the resignation of French President Emmanuel Macron  EPA/JULIEN DE ROSA

Unter die «Gelbwesten» mischten sich zahlreiche Mitglieder des «Schwarzen Blocks». Bild: EPA/EPA

Am späten Vormittag ist es so weit: Auftakt zu mehr als sieben Stunden dauernden heftigen Zusammenstössen. Pflastersteine und andere Geschosse gehen über den Sicherheitskräften nieder, die den Triumphbogen mit Stahlbarrieren abgesichert haben.

Die Polizisten setzen grosse Mengen Tränengas, Blendgranaten und Wasserwerfer ein. 5000 Polizisten und mehrere gepanzerte Polizeifahrzeuge sind im Einsatz.

«Das ist die Apokalypse»

Die gewaltbereiten Teilnehmer beeindruckt das offensichtlich nicht. «Wir werden alles anzünden», schreit ein Demonstrant. «Das ist die Apokalypse», ein anderer. Schon brennen die ersten Barrikaden, klirren die ersten Scheiben von Geschäften auf dem sonst von Touristen und kaufkräftigen Kunden besuchten Prachtboulevard.

epa07442845 Riot police try to secure a perimeter in front of the Fouquet's restaurant on fire during the 'Act XVIII' demonstration (the 18th consecutive national protest on a Saturday) in Paris, France, 16 March 2019. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) is a grassroots protest movement with supporters from a wide span of the political spectrum, that originally started with protest across the nation in late 2018 against high fuel prices. The movement in the meantime also protests the French government's tax reforms, the increasing costs of living and some even call for the resignation of French President Emmanuel Macron.  EPA/YOAN VALAT

Die Demonstranten steckten Gebäude in Brand. Bild: EPA/EPA

Elf Menschen werden beim Brand eines Wohnhauses verletzt, in dessen Erdgeschoss Demonstranten eine Bankfiliale in Brand gesetzt haben. «Sie hätten jemanden umbringen können», sagt Reda, der mit seiner Frau und seinen vier Kindern aus dem Gebäude fliehen konnte.

Zwei Menschen müssen von der Feuerwehr aus den Flammen gerettet werden - eine Frau war mit ihrem Baby im zweiten Stockwerk von den Flammen eingeschlossen.

Am Nachmittag eskaliert die Lage vollends. Immer mehr Geschäfte und Kioske gehen in Flammen auf. Holzbretter, mit denen Inhaber ihre Restaurants und Boutiquen zu schützen versuchten, werden abgerissen. Plünderer dringen in Bekleidungsgeschäfte ein. Insgesamt werden 80 Geschäfte bei den Ausschreitungen beschädigt, darunter rund 20 durch Plünderungen oder Brandstiftung.

epa07442856 A fireman tries to extinguish a fire at  the burning luxury store Longchamps on the Champs Elysees during the 'Act XVIII' demonstration (the 18th consecutive national protest on a Saturday) in Paris, France, 16 March 2019. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) is a grassroots protest movement with supporters from a wide span of the political spectrum, that originally started with protest across the nation in late 2018 against high fuel prices. The movement in the meantime also protests the French government's tax reforms, the increasing costs of living and some even call for the resignation of French President Emmanuel Macron.  EPA/YOAN VALAT

Apokalyptische Szenen auf der Champs-Elysées. Bild: EPA/EPA

«Revolution, Revolution», schallt es über den Prachtboulevard, über den sich mittlerweile der beissende Geruch von Tränengas gelegt hat. Ein Graffiti an einer Wand dürfte die Sicht vieler Randalierer auf die Ereignisse zusammenfassen: «Plünderung = soziale Gerechtigkeit.»

«Jeder leidet, Frankreich geht es schlecht»

Nachdem sich die Lage wieder beruhigt hat, verkünden die Behörden die Bilanz des Tages: 237 Demonstranten wurden vorläufig festgenommen, gegen 21.00 Uhr befinden sich 144 von ihnen weiterhin in Polizeigewahrsam.

Unterdessen laufen die Aufräumarbeiten auf den Champs-Elysées. Wieder müssen die Mitarbeiter des städtischen Reinigungsbetriebs anrücken, am 18. Samstag in Folge.

Frust? Ein Mitarbeiter äussert vielmehr Verständnis für die Zerstörer. «Jeder leidet, Frankreich geht es schlecht. Wir kommen gerade so über die Runden, während sich andere die Taschen füllen.» (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • PC Principal 18.03.2019 12:08
    Highlight Highlight Wenn das Französische Volk wirklich unzufrieden wäre, dann würden Millionen auf die Strasse gehen. Das gab es in der Vergangenheit auch schon. Die Gelbwesten sind aber jeweils nur ein paar Tausend Chaoten, welche gegen die Ökosteuer protestieren. Gegen den Klimawandel gehen aktuell jedoch viel mehr auf die Strasse und das absolut friedlich.

    Auch wenn die Medien diese Gelbwesten aufbauschen, Macron sitzt fest im Sattel, die Mehrheit unterstützt seine Reformen und er liegt in allen Umfragen zur Europawahl deutlich in Führung.
  • Lörrlee 18.03.2019 08:25
    Highlight Highlight Da kommen mir wieder Bilder von brennenden Autos zu Zeiten Chiracs in den Sinn...
    Traurig, was da geschieht
  • La la la montanara 18.03.2019 05:17
    Highlight Highlight Und die linken Terroristen sind natürlich wieder zuvorderst beim zerstören.
  • Serge Künzli 17.03.2019 22:52
    Highlight Highlight Die Gelbwesten scheissts an. Kein Wunder plündern sie Designershops. Die wollen mal richtig angezogen sein. Die gelben Plastikwesten sind verleidet. Zu Recht.
    • EvilBetty 18.03.2019 07:25
      Highlight Highlight Das könnte Lagerfeld gesagt haben.
  • andrew1 17.03.2019 20:26
    Highlight Highlight Ich habe den verdacht frankreich ist schlicht nicht regierungsfähig. Ein künftiger präsident kündigt Reformen an und wird gewählt. Wenn er dann die reformen umsetzen will ist jeder dagegen. Mit den niedrigen rentenalter und der 35 stunden woche ist es wenig überraschend, dass das geld knapp wird. So etwas kann sich schlicht kein land ohne gewaltige bodenschätzen (z.b dubai) leisten.
  • Nik G. 17.03.2019 19:49
    Highlight Highlight Ich bin irgendwie zweigespalten. Zum einen verstehe ich die Wut auf die Politiker. Wen du arbeitest und am Schluss nicht genug zum leben hast würde ich auch wütend werden. Aber diese Zerstörungswut, wobei das verletzen von Unschuldigen in Kauf genommen wid, ist einfach nur tragisch
    • Stormrider 17.03.2019 21:27
      Highlight Highlight Ja und nein: Ein durchschnittlicher Fabrikarbeiter in Phoenix, Arizona, arbeitet in seinem Leben ziemlich genau doppelt soviele Stunden wie ein Fabrikarbeiter in Paris. Warum wohl hat er ein Haus, zwei Autos, eine gute Krankenversicherung von seinem Arbeitgeber bezahlt, fliegt jedes Jahr in die Ferien etc...?
  • Patho 17.03.2019 19:41
    Highlight Highlight Arschlöcher, anders kann man solche Gestalten nicht benennen!
    Armut im eigentlichen Sinn (so, dass man nicht weiss, was man am nächsten Tag essen kann, KEINEN Zugang zu rudimentärer medizinischer Versorgung, etc.) gibt es in Europa so gut wie nicht... Geht mal ein richtig armes Land, lebt dort auf der Strasse und beschwert euch dann nochmal über die "Armut", die in Europa herrscht. Einfach nur beschämend, überheblich, was solche Menschen bieten, häufig aus purem Neid, statt sich selber in den Hintern zu treten! Schaufenster einschlagen ist schlechter bezahlt als eine redliche Arbeit...
    • djohhny 18.03.2019 08:06
      Highlight Highlight @Patho Entweder warst du noch nie ausserhalb der Schweiz und/oder du hast keine Ahnung was Armut ist. Es gibt überall in Europa Armut, auch in Frankreich ( vor Allem in den Voriorten von Paris etc). In Osteuropa gibt es sogar sehr viel Armut.
  • Heinzbond 17.03.2019 19:38
    Highlight Highlight Auch wenn ich einen shitstorm riskiere, warum nicht alle verhaften, einen nach dem anderen, komplettes Programm, fingerabdrücke, DNA, Steuer und was dem Staat sonst noch einfallen kann und für die maximale Zeit die der französische Gesetzgeber als Untersuchungshaft vorsieht wegsperren. Zum abkühlen ein wenig in der rosa Zelle....
    • trio 17.03.2019 20:23
      Highlight Highlight Weil dan nur noch mehr mehr kommen.
    • Heinzbond 17.03.2019 20:31
      Highlight Highlight Nicht das wir uns falsch verstehen, ich schreibe von den Randalierern, Chaoten und hooligans... Nicht von denen die für ihre Meinung den Hintern hochkriegen und friedlich protestieren...
    • Mathis 17.03.2019 21:38
      Highlight Highlight Es gibt einen guten Grund, das nicht zu tun: Es sind schlicht zuviele Demonstranten und die Regierung kann nicht davon ausgehen, dass die Mehrheit der Bürger sowas guthiesse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flausch 17.03.2019 18:22
    Highlight Highlight Sorry aber wesshalb genau wird hier so ein klischierter, undifferenzierter und informationsarmer Artikel veröffentlicht?
    Der Standard dieses Textchens ist absolut unter eurem eigenen.
    Eigentlich wäre ich froh würdet ihr liebe Watsons von anderen dieselbe Qualität vorraussetzen die ihr normalerweise selbst erbringt.
    • tolgito 17.03.2019 20:14
      Highlight Highlight Lies doch mal in der NZZ
    • Juliet Bravo 17.03.2019 20:44
      Highlight Highlight Kannst du konkrete Beispiele nennen, die du kritisierst?
    • flausch 18.03.2019 00:11
      Highlight Highlight @juliet bravo
      Ja könnte ich, wenn es denn irgendeine Es aus diesem Text gäbe.
      Wenn sie mir irgendeinen Inhalt ausformulierden würden dann könnte ich etwas dazu sagen. Leider habe ich in diesem Artikel keinen einzigen sinvollen Satz gelesen. Wesshalb ich ihn nicht für Watson würdig halte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • morales 17.03.2019 18:17
    Highlight Highlight Also meine meinung ist vorallem die abgeschaffte vermögenssteuer für die bewegung verantwortlich.

    https://www.nzz.ch/international/aktuelle-themen/nationalversammlung-macht-weg-frei-frankreich-schafft-vermoegenssteuer-ab-ld.1323244

    Das fass zum überlaufen brachte dann vorallem die ökosteuer. Bitte zeigt doch mal das ganze bild...
    Nun bezahlen reiche mit einkommen noch weniger, während die untere mittelschicht geschröpft wird. Ich würde auch auf die strasse. Wer sich mit der bewegung befasst, weiss um was es gegt. Informiert euch, anstelle immer den genau gleichen einheitsbrei zu konsumieren.
    • Baba 17.03.2019 21:35
      Highlight Highlight Auf die Strasse gehen, protestieren und blinde Zerstörungswut sind ja wohl zwei Paar Schuhe. Diese Chaoten zerstören Geschäfte, deren Inhaber oftmals mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben, wie die GJ selbst.

      Nein, mit den Ausschreitungen vom Wochenende haben diese Leute bei mir die letzte Sympathie verloren. Häuser abfackeln, Geschäfte demolieren, plündern...das sind keine Demonstranten mehr, das ist ein ganz ordinärer und krimineller Mob!
    • Stormrider 17.03.2019 22:07
      Highlight Highlight Also die wirklich Reichen sind alle schon lange aus Frankreich abgewandert, von der Steuerlast vertrieben. Die findet man in London, Monaco, Luxembourg und der Schweiz. Die mit hohen Einkommen sind die meisten beim Staat angestellt.
      Merken Sie was? Der reale Sozialismus wie wir ihn auch aus anderen Staaten kennen.
    • Deckardcain 17.03.2019 22:25
      Highlight Highlight Problem ist, was wenn Friedlich demonstrieren dich nicht weiter bringt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 17.03.2019 18:09
    Highlight Highlight Interessant: Wenn bei uns Chaoten randalieren, dann ist die Wut jeweils gross. Geschieht es an einem anderen Ort, dann ernten sie sogar noch Sympathie. Dabei setzt Macron nur genau das um, was er versprochen hat. Häuser anzünden, weil man gegen die Ökosteuer und strengere Tempolimits ist, Hallo???
    • trio 17.03.2019 20:24
      Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass im Gegenzug Steuererleichterungen für die Reichen beschlossen wurden.
    • violetta la douce 17.03.2019 20:58
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass Frankreich die Reichen viel zu stark besteuert.
    • TanookiStormtrooper 17.03.2019 21:44
      Highlight Highlight Wenn man sich dank Ökosteuer die fahrt zur Arbeit nicht mehr leisten kann, dann läuft was falsch. Es soll ja bereits Amazon-Mitarbeiter geben, die vor dem Firmengelände Campen, weil für die tägliche Anfahrt das Geld nicht reicht. Solche Firmen zahlen dann aber weder Öko- noch sonst eine Steuer. Das man da auf die Strasse geht finde ich legitim, Scheiben einschlagen und Autos anzünden aber auch nicht.
      Wenn die Polizei in der Türkei aber Demonstranten so Niederprügeln, dann heisst es hier auch: "Der böse Autokrat! Weg mit dem!"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dirk Leinher 17.03.2019 17:58
    Highlight Highlight Friedliche Demonstranten werden von gewaltätigen Polizeikräften verletzt. Ach ne das ist ja Paris mit neoliberaler Politik, dann sind natürlich die Demonstranten die Bösen.
    • Juliet Bravo 17.03.2019 20:47
      Highlight Highlight Friedliche Demonstranten? Mit Helm und Kampfmontur? Da ist der schwarze Block ein peace-love-happiness Flitzertrüppchen.
    • Juliet Bravo 17.03.2019 20:50
      Highlight Highlight Wie interpretierst du das denn?
    • Juliet Bravo 17.03.2019 22:31
      Highlight Highlight Deine Kommentare kommen mir wie maschinelle Posts vor. Eine Antwort kriegt man auch nie. Das ist genau die Handschrift.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Todesstern 17.03.2019 17:17
    Highlight Highlight So wie ich das lese, geht die Gewalt aber nicht von den gelb Westen aus, sondern von dieser sogenannten schwarzen Fraktion... 🙄
  • PC Principal 17.03.2019 17:12
    Highlight Highlight Und alles hat als Protest gegen eine Öko-Steuer angefangen. Doch inzwischen demonstrieren viel mehr Leute für mehr Klimaschutz, und das völlig friedlich. Diese Gelbwesten sind eine verschwindend kleine Minderheit und in Frankreich zunehmend unbeliebt.
    • violetta la douce 17.03.2019 17:30
      Highlight Highlight Die Leute in Frankreich demonstrieren, weil es Ihnen existentiell schlecht geht. Sie wollen vorallem weniger Zentralismus und Sozialismus.
      Die Klimaschüler demonstrieren aus einem Grundwohlstad heraus. Zwei völlig verschiedene Probleme.
      Wieso glauben Sie zu wissen, dass die Gelbwesten in F „zunehmend unbeliebt“ sein sollen?
    • Phipsli 17.03.2019 17:39
      Highlight Highlight Es hat auch unter den Gelbwesten Idioten klar, aber viele Franzosen gehen seit Monaten immer wieder friedlich auf die Strasse Weil sie existentielle Probleme haben...
    • Pasch 17.03.2019 17:40
      Highlight Highlight Ach die Klimademonstranten sind also die besseren Demonstranten? Sie werden ja unsere Welt retten, aber erst mal ein Selfie oder doch Video? Hauptsache die Datenzentren weltweit fangen an zu glühen, nicht wahr? Andere haben weniger Edle bedürfnisse für die heisst es erstmal sich selbst retten. Und wenn niemand zuhören will bleibt nur noch auf den Putz hauen, dass findet sich in jedem Geschichtsbuch wieder. Bin gespannt ob und wann die Klimademonstraten bereit sind soweit zu gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fandall 17.03.2019 17:12
    Highlight Highlight War leider absehbar dass die Gewalt eskaliert wenn die Demonstranten mit der Merkel'schen Aussitzstrategie ignoriert werden. Auch von Seiten der "demokratischen" EU bleibt eine offizielle Stellungnahmen weiter aus.
    Man kann nur hoffen dass das Volk endlich ernst genommen wird sonst kommt das nicht gut und könnte sich auch auf umliegende EU Länder ausbreiten.
    • Juliet Bravo 17.03.2019 21:17
      Highlight Highlight Es geht um Frankreich. Nicht die EU.
      En Gruess uf St. Peterburg!
    • The Destiny // Team Telegram 18.03.2019 07:26
      Highlight Highlight Alles was deiner Meinung nicht entspricht sind also Russentrolle...
    • Fandall 18.03.2019 09:20
      Highlight Highlight Frankreich ist bekannterweise ein wichtiger Teil der EU und wenn es so etwas wie Zusammenhalt unter den Ländern in der EU gäbe (für mich ein zentraler Punkt jeder Union), würde das im Plenum diskutiert werden, wie das auch im Fall Spanien/Katalonien der Fall war.
      Aber scheinbar werden unangenehme Realitäten lieber wieder auf den Nationalstaat abgeschoben.
      Die Situation in Deutschland oder Italien ist leider nicht viel besser für die "kleinen Leute", darum die Gefahr des Überschwappens, was verheerend für Europa wäre.
      Und Juliet, was hat denn nun "St. Peterburg" mit diesem Thema zu tun?!?
  • Dede7 17.03.2019 17:06
    Highlight Highlight „Wir kommen gerade so über die Runden, während sich andere die Taschen füllen“
    War, ist und bleibt immer so. Ein funktionierendes System war nie anders.
  • Charlie1 17.03.2019 17:03
    Highlight Highlight Möchte hier jemand zu hirnrissigen Gewalttaten aufrufen? Dem Pöbel die Strassen überlassen? Womöglich als Reaktion darauf ein autoritäres Regime anvisieren? Und alles wegen hoher Krankenkassenprämien? Mensch, wie dämlich kann man sein!
  • Rumbel the Sumbel 17.03.2019 17:00
    Highlight Highlight Die Zerstörungswütigen werden sicher wissen warum sie Demonstrieren...äh.. zerstören.
  • fandustic 17.03.2019 17:00
    Highlight Highlight Zu Bild 1: Ein "Protestierender".....hahahaha, klar kann man auch so nennen. Fraglich ob die vom schwarzen Block überhaupt wissen um was dass es eigentlich geht?!

    Wenn man dieses Video sieht, dann ist dass doch nur noch krank. Gebäude werden willentlich angezündet in welchen sich noch Leute befinden. Absoluter Wahnsinn!
    • Domino 17.03.2019 20:10
      Highlight Highlight Das war doch bei den G20 Protesten in Hamburg nicht anders wenn der Schwarze Block mitmischt.
  • Calvin Whatison 17.03.2019 16:57
    Highlight Highlight Ein anderes Gesicht von Terror.😞
  • FlamesEurope 17.03.2019 16:50
    Highlight Highlight Diese Zerstörungswut, dieser infernal, dieses sinnlose Zerschlagen, was Andere geschaffen haben. Das macht mir Angst. Mehr noch als die Unfähigkeit der Machthaber, endlich politisch verantwortlich zu handeln. Das ist keine Revolution, das ist Anarchie.
  • Armend Shala 17.03.2019 16:42
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    • Firefly 17.03.2019 16:57
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    • Markus97 17.03.2019 16:59
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    • Schaaggi 17.03.2019 16:59
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