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Argentinische Beschuldigte im FIFA-Skandal stellen sich der Justiz



Mariano Jinkis, one of the heads of sports marketing firm Full Play wanted by Interpol, arrives to the funeral of Julio Grondona, late President of the Argentine Football of Association and Vice President of FIFA, in Buenos Aires, Argentina, in this picture taken on July 31, 2014. Interpol said on Wednesday it has issued international wanted-person alerts for two former FIFA officials including Jack Warner and four corporate executives at the request of U.S. authorities as part of a corruption probe. Interpol said it issued so-called red notices -- not an international arrest warrant -- for Warner, former President of CONCACAF, which governs football in North and Central America and the Caribbean, and Nicolas Leoz, the former head of South America's soccer federation. The others are Alejandro Burzaco, Hugo Jinkis and Mariano Jinkis, who are among soccer officials and sports media and promotion executives hit with U.S. graft charges involving more than $150 million in bribes, and Jose Margulies, a Brazilian citizen who headed two offshore companies that were involved in the broadcasting of soccer matches. Picture taken on July 31, 2014.  REUTERS/Mario Sayes

Mariano Jinkis hat sich gestellt. Bild: STRINGER/ARGENTINA/REUTERS

Zwei im FIFA-Skandal beschuldigte argentinische Unternehmer haben sich der Justiz gestellt. Hugo und Mariano Jinkis begaben sich am Donnerstag mit ihrem Anwalt vor den Bundesrichter Claudio Bonadío, der für den US-Auslieferungsantrag gegen beide zuständig ist.

Die US-Justiz hatte einen Haftbefehl gegen die Manager der Sportmarketing-Agentur Full Play erlassen. Sie sollen an illegalen Zahlungen zur Vergabe der Übertragungsrechte der Copa América beteiligt gewesen sein.

Ein dritter argentinischer Marketing-Unternehmer, Alejandro Burzaco, hatte sich vor einer Woche der italienischen Justiz gestellt. Die US-Behörden fahnden zudem nach dem Brasilianer José Margulies, der angeblich auch illegale Zahlungen vermittelt haben soll.

Die vier Beschuldigten stehen auf einer Liste des US-Justizministeriums, mit der am 27. Mai der jüngste FIFA-Skandal ins Rollen gebracht worden war. Schweizer Behörden nahmen damals sieben hochrangige Fussball-Funktionäre in Zürich in Auslieferungshaft. Auch als Konsequenz aus diesem Skandal hatte FIFA-Präsident Joseph Blatter seinen Rücktritt angekündigt. (sda/dpa)

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