Nummer 1 in der Schweiz: «Peaky Blinders»-Film legt einen starken Start hin
Der Film markiert den Abschluss der Saga um den Gangsterboss Tommy Shelby und wurde offensichtlich erwartet, denn in den ersten drei Tagen (20. bis 22. März) registrierte Netflix schon 25,3 Millionen Abrufe für den Film von Regisseur Tom Harper (Drehbuch: Serienschöpfer Steven Knight).
Nummer-eins-Film in der Schweiz
In 50 Ländern sei das fast zweistündige Werk der Nummer-eins-Film des Streaminganbieters in der vergangenen Woche (16. bis 22. März) gewesen, teilte Netflix in seinen dienstags erscheinenden Wochencharts mit. Darunter waren demnach die Schweiz, Deutschland, Österreich sowie Frankreich, Luxemburg, Belgien, Schweden, Grossbritannien, Kanada, Marokko und Israel.
Vier Jahre nach dem offenen Ende der sechsten Staffel geht die Kultserie «Peaky Blinders» mit diesem Film weiter – aber eben auch zu Ende. Nach kurzer Zeit im Kino startete «Peaky Blinders: The Immortal Man» am Freitag (20.3.) bei Netflix. Der Film sei eine Art Dank und Geschenk für die Fans ist, sagte Hauptdarsteller Murphy vor kurzem der deutschen Nachrichtenagentur DPA.
«The Immortal Man» spielt im Zweiten Weltkrieg
«Peaky Blinders: The Immortal Man» spielt während des Zweiten Weltkriegs. Gealtert und gezeichnet von Verlust und Trauma lebt der einstige Clan-Chef Tommy Shelby (Murphy) zurückgezogen auf dem Land. Der Gewalt und den Machtkämpfen hat er den Rücken gekehrt. Doch er wird wieder hineingezogen.
In Birmingham leitet nun sein Sohn Duke Shelby (Barry Keoghan) die Geschäfte der Peaky Blinders. Unter ihm hat sich die Gang verändert. Sie ist brutaler, rücksichtsloser und folgt nicht mehr dem alten Kodex. Neben Keoghan und Oscar-Preisträger Murphy («Oppenheimer») sind in weiteren Rollen etwa Rebecca Ferguson und Tim Roth zu sehen.
Falschgeld-Operation der Nazis ist ein wichtiger Teil der Handlung
Bei «The Immortal Man» ist die Aktion Bernard ein wesentlicher Teil des Plots – eine gigantische Falschgeld-Operation der Nazis, die die britische Wirtschaft destabilisieren sollte. Schöpfer Steven Knight hatte auch in der Serie «Peaky Blinders» häufig reale historische Ereignisse in die Handlung einfliessen lassen.
Als die erste Folge der Serie im September 2013 bei BBC Two auf Sendung ging, war kaum abzusehen, dass sie sich zu einem globalen Hit entwickeln würde. Inzwischen hält Netflix die internationalen Streaming-Rechte an der BBC-Produktion. (sda/dpa)
