International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Actor Jason Isaacs poses for the media at a new extension called the 'Forbidden Forest' to the Warner Brothers studio tour 'The Making of Harry Potter' in Watford, England, Wednesday, March 8, 2017. Isaacs played Lucius Malfoy in the hugely popular Harry Potter fils series. The attraction will open to the public on March 31. (AP Photo/Alastair Grant)

Der verbotene Wald wird am 31. März 2017 eröffnet. Bild: Alastair Grant/AP/KEYSTONE

«Harry Potter»-Fans, aufgepasst! Ab sofort könnt ihr durch den Verbotenen Wald spazieren

Der Zutritt zum «Verbotenen Wald» ist Zauberschülern strengstens untersagt. Fans der «Harry Potter»-Filme dürfen den berüchtigten Ort nun jedoch betreten – in einer neuen Ausstellung der Filmstudios bei London. Die lockt sogar so manchen Star an.



Dutzende Riesenspinnen seilen sich an hohen dunklen Bäumen ab. Am Boden sehen Harry und Ron mit angsterfüllten Mienen nach oben. Doch bevor die Kreaturen die beiden Zauberschüler fressen können, kommt ihnen ein magisches Auto zu Hilfe.

Diese Filmszene aus «Harry Potter und die Kammer des Schreckens» ist mittlerweile fast 15 Jahre alt. Der «Verbotene Wald» hat jedoch nichts von seiner gruseligen Atmosphäre verloren. Davon können sich Fans der Zauberer-Filme selbst überzeugen. In den «Harry Potter»-Studios im britischen Leavesden bei London gibt es neben den bekannten Kulissen des «Hogwarts Express», der «Grossen Halle» oder der «Winkelgasse» nun eine neue Dauerausstellung zu dem unheimlichen Wald.

Hier könnt ihr sehen, wie die Szene entstanden ist:

abspielen

Video: YouTube/J.K. Rowling's Wizarding World

Für jeden ist der Wald etwas anderes

«Beim Lesen hatte ich immer Angst um Harry, wenn er in den ‹Verbotenen Wald› gegangen ist», sagt Evanna Lynch. Mit 15 Jahren spielte sie zum ersten Mal die verträumte und tiefsinnige Halblut-Hexe Luna Lovegood. «Der Wald ist ein Symbol für Harrys Mut und sein Schul-Haus Gryffindor», sagt Lynch.

Actor Jason Isaacs, left, with Evanna Lynch, talk to the Associated Press during an interview at a new extension called the 'Forbidden Forest' to the Warner Brothers studio tour 'The Making of Harry Potter' in Watford, England, Wednesday, March 8, 2017. The attraction will open to the public on March 31. (AP Photo/Alastair Grant)

Schauspieler Evanna Lynch und Jason Isaacs. Bild: Alastair Grant/AP/KEYSTONE

Jason Isaacs, der den Vater von Harrys Widersacher Draco Malfoy spielte, ging es beim Lesen anders: «Es ist verboten, geht da unbedingt rein», habe er immer gedacht. «Im Leben gibt es nichts Wichtigeres, als die Regeln zu brechen. Dafür steht dieser Wald», sagt der Schauspieler und blickt lächelnd zu Lynch.

Gänzlich ungestraft können die Besucher nun jedenfalls durch die Wald-Kulisse mit 19 mächtigen Bäumen streifen. Jeder einzelne ist über dreieinhalb Meter dick. Zwischen den Bäumen stossen sie auf Aragog, den Begründer der Riesenspinnen-Kolonie.

Actoress Evanna Lynch, left with Jason Isaacs, James Phelps and his brother Oliver, front right, pose for the media next to Buckbeak at a new extension called the 'Forbidden Forest' to the Warner Brothers studio tour 'The Making of Harry Potter' in Watford, England, Wednesday, March 8, 2017. The attraction will open to the public on March 31. (AP Photo/Alastair Grant)

Seidenschnabel (Mitte) umgeben vom «Harry-Potter»-Cast. Bild: Alastair Grant/AP/KEYSTONE

Ein weiterer Wald-Bewohner ist der stolze Hippogreif Seidenschnabel. Wie detailreich die Arbeit an dem Modell war, zeigt etwa Seidenschnabels Gefieder. Feder für Feder wurde von Hand aufgeklebt. Und auch die stattliche Figur des Halbriesen Hagrid, Wildhüter der Hogwarts-Schule, können die Besucher am Waldesrand entdecken.

Jedes Objekt ein Prototyp

«Alles, was wir hergestellt haben, war ein Prototyp. Wir wussten also am Anfang nie, wie wir etwas bauen würden – zum Beispiel eine Riesenspinne», erzählt Nick Dudman. Der preisgekrönte Maskenbildner kreierte mit seinem Team die magischen Geschöpfe für alle «Harry Potter»-Filme. «Beim ersten Film haben wir noch in einem echten Wald gedreht. Aber für die aufwändigen Szenen mit Aragog brauchten wir diese Kulisse», erklärt Dudman.

Eine Menge Spass bei den Dreharbeiten hatte Oliver Phelps. Er und sein Zwillingsbruder James spielten die Publikumslieblinge George und Fred Weasley. «Im Verbotenen Wald war es immer lustig! Am Set bin ich oft hinter Bäumen hervorgesprungen und habe Kollegen erschreckt», erzählt Oliver mit einem breiten Grinsen. «Ja, stimmt. Mich hast du zum Beispiel immer erschreckt», sagt sein Zwillingsbruder James und lacht.

(Leonard Kehnscherper, dpa)

Hier kannst du einen Blick in die Ausstellung werfen:

abspielen

Video: YouTube/Warner Bros. Studio Tour London

Passend dazu: «Harry Potter and the Cursed Child»

Film, Serien, Netflix und Co.:

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ranking: ALLE Bondfilme – von grottenschlecht bis hammergeil

Wir sagen euch, welches die besten – und die schlechtesten James-Bond-Streifen ever sind. Und da ihr wohl nicht gänzlich einverstanden sein werdet, gibt's ein Duell gleich dazu!

Der Trailer zum nächsten Bondfilm ist da! YAY!

«No Time to Die» soll im April 2020 in die Kinos kommen. Zeit genug, um über das bisherige 007-Opus zu sinnieren. Jenes nämlich ist inzwischen gehörig. «No Time to Die» ist der sage und schreibe 25. offizielle Bondfilm. Der erste, «Dr. No», flimmerte bereits 1962 über die Leinwände.

Dazu folgende Bemerkungen:

– Wir lassen die Filme, die nicht aus der offiziellen Produktionsstätte EON Films stammen, weg. Ergo den 1967er Klamauk «Casino Royale», ...

... …

Artikel lesen
Link zum Artikel