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Gedenken an Germanwings-Absturz in Frankreich und Deutschland



Der Absturz von Germanwings 4U9525 in Frankreich

Genau fünf Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine in Südfrankreich haben in der Nähe der Absturzstelle und bei einem deutschen Gymnasium Gedenkzeremonien stattgefunden.

Auf dem Friedhof von Le Vernet wurde zur Absturzzeit 10.41 Uhr ein Blumengebinde niedergelegt, wie der Bürgermeister der Gemeinde Prads Haute-Bléone, Bernard Bartolini, am Dienstag berichtete. Bei der Flugkatastrophe waren am 24. März 2015 alle 150 Insassen ums Leben gekommen. Die französischen Ermittler sind überzeugt, dass der psychisch kranke Copilot die Maschine absichtlich zum Absturz brachte.

In Le Vernet gibt es ein Gemeinschaftsgrab, in dem die sterblichen Überreste bestattet wurden, die keinem der Opfer mehr zugeordnet werden konnten. Die Absturzstelle im Bergmassiv «Trois Evêchés» liegt auf dem Gebiet von Bartolinis Gemeinde Prads Haute-Bléone.

Die Gedenkfeier fand wegen der Ausgangsbeschränkungen, die in Frankreich wegen der Corona-Krise verhängt wurden, nur im kleinen Kreis statt. Laut Bartolini waren ausser ihm, dem Bürgermeister von Le Vernet, François Balique, noch fünf bis sechs weitere Menschen anwesend.

Schweigeminute und Glockengeläut

Im westdeutschen Haltern wurde den Opfern um 10.41 Uhr mit einer Schweigeminute gedacht. Gleichzeitig läuteten in der Stadt die Kirchenglocken.

Die Absturzopfer stammen aus 17 Nationen, die meisten aus Deutschland und Spanien. Unter den Toten waren 16 Schüler und zwei Lehrerinnen aus Haltern, die von einem Schüleraustausch in Spanien kamen. Vor der Gedenktafel am Joseph-König-Gymnasium in Haltern gedachten am Dienstagvormittag einige Menschen schweigend der Opfer.

Der Ministerpräsident und das Schulministerium hatten Trauergestecke geschickt. Die Stadt Haltern hatte an einer Gedenkstätte auf einem Friedhof einen Trauerkranz aufstellen lassen.

Für den Abend war die Bevölkerung um 19.00 Uhr aufgerufen, eine Kerze als «Licht des Gedenkens» ins Fenster zu stellen. Damit sollte der Opfer gedacht und ein Zeichen der Verbundenheit mit den Hinterbliebenen gesetzt werden. Auch in den Fenstern der Schule sollten Kerzen entzündet werden. (aeg/sda/dpa)

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