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Vermögen der G20-Milliardäre wuchs letztes Jahr um 2,2 Billionen Dollar

Das Vermögen der G20-Milliardäre wuchs letztes Jahr um 2,2 Billionen (!) Dollar

Die Entwicklungsorganisation Oxfam prangert eine wachsende Ungleichheit unter den Menschen weltweit an.
20.11.2025, 03:4520.11.2025, 03:45

Das Vermögen der Milliardäre in den G20-Staaten sei im vergangenen Jahr um 2,2 Billionen Dollar gewachsen, teilt Oxfam mit.

epa12536521 Protestors from Greenpeace stand in Sandton City during a anti G20 protest in Johannesburg, 19 November 2025. The two-day summit is scheduled for 22?23 November 2025, with 42 countries con ...
Protestierende fordern am G20-Gipfel höhere Steuern für Superreiche.Bild: keystone

Damit könne man 3,8 Milliarden Menschen aus der Armut befreien, rechnet die Entwicklungsorganisation vor einem G20-Gipfeltreffen in Südafrika aus.

Der G20-Gipfel beginnt am Samstag in Johannesburg. Die Gruppe der G20 umfasst die stärksten Industrienationen und aufstrebenden Volkswirtschaften. Oxfam kommt in seiner Analyse zu dem Ergebnis, dass die Milliardärinnen und Milliardäre in den G20-Ländern ihr Vermögen innerhalb eines Jahres um 16,5 Prozent von 13,4 Billionen US-Dollar auf 15,6 Billionen US-Dollar erhöht haben.

Ungleichheit wichtiges Thema des G20-Gipfels

Die jährlichen Kosten zur Bekämpfung der Armut von 3,8 Milliarden Menschen, die derzeit unterhalb der erweiterten Armutsgrenze der Weltbank von 8.30 US-Dollar pro Tag und Kopf leben, betragen demnach 1,65 Billionen US-Dollar.

Oxfam forderte von den Staats- und Regierungschefs der G20, sich für die Einrichtung eines internationalen Gremiums gegen Ungleichheit einzusetzen und die Besteuerung von Superreichen voranzutreiben. Die Bekämpfung der Ungleichheit soll ein zentrales Thema bei dem G20-Treffen sein. (sda/dpa)

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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Matz
20.11.2025 05:57registriert Mai 2014
In den letzten 20 Jahren hat eln riesiger Transfer stattgefunden, bei dem die Neoliberalen den Wohlstand massiv zu den Reichsten verschoben haben. Sie haben Gier und das Gefühl der Gemeinschaft nichts zu schulden, Salonfähig gemacht. Schaut euch Steuersätze, Abgaben etc. Vor 2000 an und schaut euch an was die Gemeinschaft damals geleistet hat (wie viele Spielplätze kennt ihr die seither verschwunden/verrottet sind, wie viele Schulen und Turnhallen die nicht saniert wurden). In der Stadt, und in der Schweiz wirkt sich das weniger aus, weil Geld und Wachstum konzentriert sind. Tax the Rich!
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banda69
20.11.2025 05:43registriert Januar 2020
Und die selbst ernannte "Partei des Volchs" fordert genau für solche Menschen Steuersenkungen.

Ja. SVP ist, wenn Geld und Gier vor Mensch und Moral kommen.
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Voraus denken!
20.11.2025 07:20registriert März 2022
Und sobald man den Geldadel fair besteuern will kommen die Nichts-Habenden daher und schwadronieren von einer Neiddebatte. Diese Unterwürfigkeit werde ich nie verstehen.

Aber ich habe generell Mühe mit irrationalem Verhalten. Deshalb verstehe ich mich wohl nicht mit Schwurblern (summierte Schnittmenge aus Esoterikern, Gläubigen, Rechtspopulisten und anderen Realitätsverweigerern).
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