International
Georgien

Tinder Schwindler in Georgien festgenommen

Tinder-Schwindler in Georgien festgenommen

15.09.2025, 15:5715.09.2025, 15:57

Der durch die Netflix-Dokumentation «Der Tinder-Schwindler» bekannt gewordene israelische Betrüger Simon Leviev ist in Georgien festgenommen worden. Der 34-Jährige, der mit richtigem Namen Shimon Yehuda Hayut heisst, sei «auf Ersuchen von Interpol» am Flughafen von Batumi festgenommen worden, teilte ein Sprecher des georgischen Innenministeriums am Montag mit. Einzelheiten nannte er nicht.

Simon Leviev - Tindler Schwindler
Leviev soll Frauen um schätzungsweise 10 Millionen Franken betrogen haben.Bild: instargram: simonleviev8

Leviev soll sich von 2017 bis 2019 auf der Dating-App Tinder als reicher Erbe ausgegeben haben. Den Frauen, die er über die App kennenlernte, täuschte er dann angebliche Notlagen vor und bat sie um grössere Geldsummen. Das Geld zahlte er nie zurück. Seine Betrugsmasche gilt als besonders drastisches Beispiel für das sogenannte Catfishing, bei dem Betrüger im Internet eine falsche Identität vortäuschen, um ihren Opfern Geld abzunehmen.

Leviev soll seinen Opfern ein Luxusleben inklusive Leibwächtern und Privatjets vorgetäuscht haben, was seinen Schwindel überzeugend, aber auch sehr kostspielig machte. In der 2022 veröffentlichten Netflix-Doku wird die Geschichte mehrerer seiner mutmasslichen Opfer erzählt. Demnach betrog er Frauen in Norwegen, Finnland und Schweden um schätzungsweise 10 Millionen Dollar (7,9 Millionen Franken). (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Alle Super-League-Teams der Woche in der Saison 2025/26
1 / 16
Alle Super-League-Teams der Woche in der Saison 2025/26
quelle: sofascore / sofascore
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Angst vor dem Erbrechen - Sarah erzählt von ihrer Emetophobie
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
Hohe Konzentration hochgiftiger Pestizide in Luzerner Fluss gefunden – die Sonntagsnews
Schweizer Parlamentarier haben eine Freundschaftsgruppe für Grönland gegründet und Nestlé hat nach einem Preisstreit die Lieferung von Thomy-Mayonnaise an die Migros eingestellt: Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Die Betreiber der Bar Le Constellation in Crans-Montana sind laut «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» vor dem tödlichen Brand Ziel zweier Untersuchungen im Wallis gewesen. Eine erste Untersuchung habe den Verdacht auf missbräuchliche Verwendung eines Covid-Kredits über 75’500 Franken für den Kauf eines Maserati betroffen. Das Verfahren sei jedoch mit einer Nichtanhandnahmeverfügung abgeschlossen worden, nachdem das Betreiberpaar nachgewiesen habe, dass das Fahrzeug nicht privat genutzt worden sei, sondern in der Buchhaltung des Betriebs figurierte. Eine zweite Untersuchung habe die kantonale Arbeitsinspektion geführt. Diese sei nach Anzeigen französischer Angestellter wegen nicht eingehaltener Arbeitszeiten, nicht bezahlter Nachtarbeit und missachteter Ruhezeiten aktiv geworden. Anfang 2022 seien mehrere Inspektoren vor Ort eingesetzt worden. Welche Konsequenzen die Walliser Behörden aus den Vorwürfen gezogen hätten, sei laut den Zeitungen unklar.
Zur Story