DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach dem gescheiterten Putsch: Feststimmung in Istanbul

1 / 15
Nach dem gescheiterten Putsch: Feststimmung in Istanbul
quelle: x90085 / ammar awad
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

FPÖ-Chef vergleicht Putschversuch in Türkei mit Reichstagsbrand



Die rechtspopulistische FPÖ hat den Putschversuch in der Türkei und die folgende Verhaftungswelle mit dem Reichstagsbrand 1933 und dessen Ausnutzung durch Adolf Hitler verglichen.

«Man hatte fast den Eindruck, dass es ein gesteuerter Putsch war, um am Ende die Präsidialdiktatur von (Präsident Recep Tayyip) Erdogan möglich zu machen, der dann die komplette Macht an sich reisst – mit vorgefertigten Listen», sagte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache der Tageszeitung «Die Presse» vom Samstag.

Heinz-Christian Strache head of Austria's Freedom Party, FPOE, speaks to the press in Vienna, Austria, Tuesday, May 24, 2016. (AP Photo/Ronald Zak)

Bild: Ronald Zak/AP/KEYSTONE

«Ohne einen Vergleich anstellen zu wollen: Aber wir haben solche Mechanismen in der Geschichte dramatischerweise auch anderswo erlebt – etwa beim Reichstagsbrand.» Danach habe Hitler die totale Macht an sich gerissen.

Zum Zeitpunkt des Brandes am 27. Februar 1933 war Hitler seit einem Monat Reichskanzler. Die nationalsozialistische Führung nutzte die Tat, um die Verfolgung von Regimegegnern wie etwa Kommunisten zu verschärfen. Unmittelbar danach setzte sie mit einer «Verordnung zum Schutz von Volk und Staat» wesentliche Grundrechte der Weimarer Verfassung ausser Kraft. (sda/reu)

Putsch in der Türkei

Geimpfte für sechs Monate von Quarantäne befreit

Link zum Artikel

Wegen «Terrorismus»: Türkei zensiert weitere kritische Sender

Link zum Artikel

Jetzt schlägt Gülen zurück: «Erdogan hat Putschversuch selbst inszeniert»

Link zum Artikel

Türkische Regierung setzt 28 gewählte Bürgermeister ab

Link zum Artikel

Türkei schafft Platz für Putschisten und entlässt fast 36'000 Verurteilte aus Gefängnissen

Link zum Artikel

Schweiz muss die Menschenrechte in der Türkei überprüfen – wir sind gespannt auf das Resultat

Link zum Artikel

Eklat in der Türkei: Minister lässt nach Interview mit deutschem TV-Sender den Film beschlagnahmen

Link zum Artikel

Erdogan droht Rom: «Italien sollte sich um die Mafia kümmern, nicht um meinen Sohn»

Link zum Artikel

Türkei fordert von den USA offiziell die Verhaftung Gülens

Link zum Artikel

Warum der missglückte Putsch in der Türkei für die USA gefährlich ist

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Die Schweiz und Erdogan

Türkische Spione in der Schweiz: Bundesanwaltschaft ermittelt

Link zum Artikel

Türkische Spione an der Uni Zürich? Was tun, wenn man ungefragt fotografiert wird

Link zum Artikel

Burkhalter trifft türkischen Aussenminister in Bern und pocht auf Meinungsfreiheit

Link zum Artikel

Jetzt doch noch: Türkischer Aussenminister kommt für Auftritt in die Schweiz 

Link zum Artikel

Nach Grauen Wölfen nun HDP-Politikerin im Baselbiet – der Türken-Streit weitet sich aus

Link zum Artikel

FDP-Ständerat reicht Anzeige wegen Türkei-Spionage ein

Link zum Artikel

Erdogan-Angriff prallt ab: «Genf wird sich von gar keinem Land beeinflussen lassen. Das Foto bleibt»

Link zum Artikel

Diese sieben Graffiti-Crews und Künstler färben unsere Städte ein

Link zum Artikel

«Erdogan, wenn du so viel Angst vor Spott hast, benimm dich nicht so, dass jeder sehen will, wie du auf die Eier kriegst.»

Link zum Artikel

Jetzt wütet Erdogan auch in der Schweiz: Türkei will Erdogan-kritisches Foto aus Genfer Ausstellung entfernen lassen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kanadas kultureller Genozid an seinen indigenen Kindern

In Kanada tauchen 215 Kinderleichen auf, eine dunkle Vergangenheit wird wieder Gegenwart: Zeit, sich dem kolonialen Schicksal von über 150'000 indigenen Schülerinnen und Schülern zu widmen.

Es klopft an der Tür. Es ist der Pfarrer, der örtliche Indian Agent oder ein Polizist. Sie sind gekommen, um die Kinder der Indigenen, der Inuit und der Métis zu holen. Der Bus zur Internatsschule fährt an diesem Morgen los. Fährt sie in ihr neues, fremdes Leben abseits ihrer Familien.

Im Norden der Provinz Alberta kämpft Vitaline Elsie Jenner darum, bei ihrer Mutter zu bleiben. Sie schreit und tobt, «Mama, verlass mich nicht!» Dann nimmt sie die Nonne mit.

Dort, wo sie nun hinkommt, darf sie …

Artikel lesen
Link zum Artikel