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So reagiert Europa auf die Athener Sparvorschläge



French President Francois Hollande waits for a guest at the Elysee Palace in Paris, France, July 7, 2015. REUTERS/Pascal Rossignol

Frankreichs Staatschef François Hollande: Lob für die Reformliste des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras. Bild: PASCAL ROSSIGNOL/REUTERS

Frankreichs Staatschef François Hollande hat die griechischen Vorschläge für eine Beilegung des Schuldenstreits als «ernsthaft» und «glaubwürdig» gelobt. «Die Griechen haben soeben ihre Entschlossenheit gezeigt, in der Eurozone zu bleiben», sagte er am Freitag in Paris.

So lauten die Athener Reformvorschläge

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bild: watson

Es sei aber noch nichts beschlossen. «Die kommenden Stunden werden wichtig sein», betonte Hollande, der sich in den vergangenen Wochen besonders intensiv für einen Kompromiss zwischen Athen und den Gläubigern eingesetzt hatte.

«Es muss alles getan werden, um eine Vereinbarung zu erzielen, eine gute Vereinbarung», sagte Hollande weiter. Diese müsse die «europäischen Regeln» genauso respektieren wie «die Griechen».

Der französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron sagte bei einem Besuch in Madrid, er sei «optimistisch», was die Chancen auf eine Einigung angehe. «Ich denke, in den beiden vergangenen Tagen wurden grosse Fortschritte erzielt.» Die von Athen zugesagten Reformen würden den Anforderungen der Gläubiger gerecht werden.

epa04804714 Austrian Chancellor Werner Faymann makes a statement with Greek Prime Minister Alexis Tsipras (not pictured) following a meeting at the Maximos Mansion in Athens, Greece, 17 June 2015. Faymann is on a one-day visit in Athens.  EPA/SIMELA PANTZARTZI

Bundeskanzler Faymann: Chance muss genutzt werden. Bild: EPA/ANA-MPA

Auch der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann sieht eine Chance für eine Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland. Diese müsse genutzt werden, sagt er.

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hat nach Angaben eines Regierungsvertreters vor griechischen Abgeordneten für einen Verbleib im Euro plädiert. Tsipras habe gesagt, das Referendum habe ihm ein Mandat für ein besseres Abkommen mit den Gläubigern erteilt, nicht für einen Grexit.

Im Ringen um die Beilegung seiner akuten Schuldenkrise hatte Griechenland der Eurozone in der Nacht auf Freitag eine umfassende Reform- und Sparliste vorgelegt. Athen bietet unter anderem eine Rentenreform, Steuererhöhungen sowie Privatisierungen an. 

Im Gegenzug fordert die Regierung ein dreijähriges Hilfsprogramm, ein Investitionspaket sowie Zugeständnisse beim Primärüberschuss. (wst/sda/afp)

EU stellt Griechenland ein Ultimatum – und täglich grüsst das Murmeltier

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