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Noch vor zwei Wochen machte sich Boris Johnson über das Virus lustig

Der britische Premier hat Fieber und führt den «nationalen Kampf gegen das Virus» nun von zuhause aus weiter. Er ist nicht der einzige prominente Brite mit Covid-19.

Samuel Schumacher / ch media



epa08326125 (FILE) British Prime Minister Boris Johnson speaks during a news conference inside 10 Downing Street in London, Britain, 12 March 2020 (reissued 27 March 2020). According to reports, British Prime Minister Boris Johnson was tested positive for coronavirus COVID-19. Johnson is on home quarantine but continues to work.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA / POOL

Der britische Regierungschef Boris Johnson hat das Coronavirus. Bild: EPA

Jetzt hats auch den blonden Strubelkopf an den britischen Machtschaltern erwischt: Premierminister Boris Johnson (55) wurde gestern positiv auf das Coronavirus getestet. Neben dem britischen Königshaus – Prinz Charles hat das Coronavirus ebenfalls – bleibt also auch der Regierungssitz an der 10 Downing Street in London nicht von der Pandemie verschont.

Boris Johnson wandte sich am Freitagmittag in einem zweiminütigen Video an die Öffentlichkeit und sagte, er habe über die vergangenen 24 Stunden milde Symptome (Fieber und dauernden Husten) entwickelt. Seine ärztlichen Berater hätten ihn daraufhin getestet. «Ich habe mich in Selbstisolation begeben und arbeite von zuhause aus. Aber ich versichere euch: Dank den wundervollen modernen Methoden kann ich den nationalen Kampf gegen das Virus wunderbar weiterführen.»

Johnson witzelte über «Operation letzter Atemzug»

Boris Johnson dankte insbesondere dem Gesundheitspersonal. Noch am Donnerstagabend habe er bei der landesweiten Klatschaktion für alle im Einsatz stehenden medizinischen Fachleute teilgenommen. «Das hat mich sehr berührt», sagte der britische Premier. «Wir werden das gemeinsam überstehen!»

Johnson stand noch vor zehn Tagen in der internationalen Kritik für seinen Schlitterkurs im Umgang mit dem Virus. Grossbritannien reagierte erst spät auf die Epidemie und liess seine Restaurants und Pubs erst vor einer Woche schliessen. Noch Mitte März machte sich Johnson über das Virus lustig und sprach im Zusammenhang mit der Beschaffung von Beatmungsgeräten von der «Operation letzter Atemzug».

Inzwischen gelten auch in Grossbritannien weitreichende Einschränkungen. Knapp 12'000 Infizierte wurden bislang registriert. 568 Menschen starben in im Königreich am Virus.

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