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Andrew Tate: Absurde Aussagen im Interview mit Piers Morgan

«Ich habe Tränen vergossen, aber nicht geweint» – Tates wirre Aussagen bei Piers Morgan

Der britisch-amerikanische Influencer Andrew Tate ist vor allem für seine frauenverachtenden Aussagen bekannt. In einem neuen Interview mit dem britischen Moderator Piers Morgan nahm Tate Stellung.
23.11.2023, 11:0523.11.2023, 12:30
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Andrew Tate wartet zurzeit mit seinem Bruder Tristan auf ihren Prozess in Rumänien. Ihnen wird vorgeworfen, junge Frauen dazu gezwungen zu haben, in Rumänien bei kommerziell verbreiteten Sex-Videos mitzuwirken. Der britische Moderator Piers Morgan besuchte Tate und führte ein fast zweistündiges Interview mit ihm, das in zwei Teilen veröffentlicht wurde und bereits Millionen Aufrufe auf YouTube generierte. Hier eine Auswahl von besonders absurden Aussagen Tates:

Seine Tränen

Morgan frage Tate, ob er während seiner drei Monate im Gefängnis in Rumänien geweint habe. Dieser verneinte. Er habe Tränen vergossen, aber nicht geweint. Als Morgan erwiderte, er habe also geweint, meinte Tate nur: Nein ... denn weinen habe mit Verzweiflung zu tun.

Tate, der «Feminist»

Tate sagte, er sei Feminist und glaube an «women empowerment». Dieses sehe er erreicht, wenn Frauen sich sittsam kleiden, denn so signalisieren sie, dass nur ihr Ehemann ihren Körper sehen dürfe. 85 Prozent der Frauen würden ihm beipflichten und er habe im Alltag noch nie negative Reaktionen von Frauen bekommen.

Seine drei Leben

Tate habe gewusst, dass er verhaftet würde, denn er glaubt, jeder, der sich gegen «die Mächtigen» auflehne, bekomme von ihnen drei Leben: Im ersten werde man gecancelt, im zweiten grundlos inhaftiert und im dritten getötet, wenn man sich weiter gegen sie auflehne.

Tate in einem anderen Interview zu seinen drei Leben

Gott bezahle seine Rechnungen

Tate behauptet, es seien neben seinen Konten auch 15 Autos und sechs Immobilien beschlagnahmt worden. Als Morgan ihn fragt, wie er noch für sich aufkommen könne, antwortet er: «Gott bezahlt meine Rechnungen.»

Tate, der «Reinblüter»

Andrew Tate sagte im Interview, «die Matrix» wolle ihn zwingen, sich gegen Corona impfen zu lassen. «Ich wäre zuhause geblieben, bis zum Ende der Zeit, und wäre ein Reinblüter geblieben. Der letzte. Der letzte Reinblüter auf dem Planeten, statt mir Gift spritzen zu lassen.»

(rbu)

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Polizist bellt wie ein Hund und schnappt sich damit die Täter
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44 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Menel
23.11.2023 12:20registriert Februar 2015
Können wir so Typen bitte keine Plattform mehr geben, danke 🙏
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Schlaf
23.11.2023 11:54registriert Oktober 2019
Menschen wie die Tate-Brüder, sollen in irgendeiner Senke verschwinden.
Denen soll keine mediale Aufmerksamkeit mehr gegeben werden!

Ich hatte auch schon oft Tränen in den Augen, ohne zu weinen, Freudentränen.
Ich bezweifle, dass Tate auch solche hatte im Knast..
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Amateurschreiber
23.11.2023 11:49registriert August 2018
Ich bewundere Menschen (natürlich nicht kritiklos), wie Bernhard Fragner, die mit Risiko, einiges an Eigenkapital und viel Arbeit reich geworden sind.
Um so mehr verachte ich Menschen, die durch Ausbeutung und Schädigung (namentlich Zuhälterei und Drogenhandel) von Menschen reich geworden sind.
Andrew Tate kann noch so viel mit Autos, Uhren und wasweisich protzen. So eine Person kann ich grundsätzlich nicht respektieren. Er hat nichts aufgebaut oder geschaffen. Sein Reichtum beruht im Endeffekt einfach nur auf Faustrecht und Erpressung!
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