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epa07733484 Britain's Former Foreign Secretary Boris Johnson leaves offices in Central London, Britain, 22 July 2019. Johnson and his Conservative Leadership rival Jeremy Hunt will discover who has won the race to become Britain's next prime minister on 23 July 2019.  EPA/WILL OLIVER

Boris Johnson: Der neue Premierminister Grossbritanniens. Bild: EPA

Boris Johnson ist der neue Premierminister Grossbritanniens – er gewinnt die Wahl deutlich



Der ehemalige britische Aussenminister Boris Johnson hat das Rennen um die Nachfolge von Premierministerin Theresa May für sich entschieden. Er ist damit Chef der Konservativen Partei und soll am Mittwoch von Königin Elizabeth II. zum Premierminister ernannt werden.

Johnson setzte sich am Dienstag bei der innerparteilichen Wahl mit 92'153 Stimmen gegen seinen Rivalen Jeremy Hunt durch, der 46'656 Stimmen erhielt.

Mit Spannung wird erwartet, wen der umstrittene Politiker zu sich ins Kabinett holt. Der Brexit-Hardliner wird wahrscheinlich viele Regierungsposten neu besetzen. Zeitungen spekulierten etwa über ein Comeback der früheren Brexit-Minister Dominic Raab und David Davis. Kritiker halten Davis für inkompetent und faul.

Am vergangenen Wochenende hatten bereits Finanzminister Philip Hammond und Justizminister David Gauke die Aufgabe ihrer Ämter im Falle eines Wahlsiegs Johnsons angekündigt. Es wird mit Rücktritten weiterer EU-freundlicher Minister gerechnet.

epa07735022 Foreign Secretary Jeremy Hunt leaves after a cabinet meeting in 10 Downing Street, Central London, Britain, 23 July 2019. The conclusion of the Conservative party leadership contest between Boris Johnson and Jeremy Hunt will be announced later in the day with the winner replacing Theresa May as British Prime Minister.  EPA/WILL OLIVER

Für ihn hat's nicht gereicht: Jeremy Hunt. Bild: EPA

Johnson gilt als pragmatisch

Denn Johnson will das Abkommen über den EU-Austritt seines Landes mit Brüssel neu verhandeln. Die EU lehnt aber jegliche Änderung an dem Abkommen ab. Johnson will daher notfalls am 31. Oktober ohne Austrittsvertrag ausscheiden. Das dürfte erhebliche negative Folgen für die Wirtschaft und viele weitere Lebensbereiche haben.

Trotzdem gilt Johnson als pragmatisch, wenn es für ihn von Vorteil ist. Das dürfte ihm auch die Unterstützung einiger moderater Abgeordneter eingebracht haben. Fraglich ist, ob er all seine vollmundigen Versprechungen zum Brexit einhalten kann.

Am Mittwoch gibt May ihr Amt ab. Sie wird sich mittags ein letztes Mal den Fragen der Abgeordneten im Unterhaus stellen. Anschliessend hält sie vor dem Regierungssitz Downing Street eine Abschiedsrede und reicht dann bei der 93-jährigen Queen im Buckingham-Palast ihren Rücktritt ein.

Die Königin wird direkt danach Johnson zum neuen Premier ernennen und ihn mit der Regierungsbildung beauftragen. Auch von ihm wird dann eine Rede vor seinem Amtssitz erwartet. (cma/sda/dpa/apf/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fernrohr 24.07.2019 08:09
    Highlight Highlight Ich hol schon mal Popcorn!
  • Angelo C. 23.07.2019 16:51
    Highlight Highlight Ist schon mal jemand aufgefallen, dass dieser kauzig-struppige Herr, egal ob er gerade nur da steht, oder ob er irgendwo hingeht, praktisch immer mindestens eine Hand in die Hosentasche steckt, aber oftmals gleich Beide?!

    Blosse Manie, oder letztlich doch ein Komplexhaufen 🤔?
  • Thomas_v_Meier 23.07.2019 16:41
    Highlight Highlight Endlich einer an der Macht der den Brexit wolltet. Jetzt muss er Liefern, Lafare konnte er lange genug........
  • Smörebröd 23.07.2019 16:00
    Highlight Highlight Den Brexit durchziehen wird schwierig. Nur weil er jetzt Premier wird ändern sich die Mehrheitsverhältnisse im Parlament nicht. Das hat ja schon mehrfach kundgetan, dass es den harten Brexit nicht will (wie auch alle anderen zur Diskussion stehenden Varianten). Die nächsten Monate werden auf jeden Fall interessant.
    • 2_meter_peter 25.07.2019 12:39
      Highlight Highlight Die EU hat (laut meinen letzten Informationen) vor keinen weiteren Deal auszuhandeln, entweder der besprochene wird angenommen oder es kommt zu einem no-deal-Brexit.

      Aber der Brexit ist ja sowieso seit 2 Jahren durchgehend in den startlöchern, vlt. Passiert jetzt endlich mal was.
  • giandalf the grey 23.07.2019 15:55
    Highlight Highlight Es war eine innerparteiliche Wahl? Wtf? Das widerspricht irgendwie hart meinem Verständnis von Demokratie?
    • Smörebröd 23.07.2019 16:13
      Highlight Highlight Nö, ist in UK eigentlich nicht unüblich. Vor Parlamentswahlen wird normalerweise eine "Gallionsfigur" innerparteilich auserkoren, welche dann Premier wird sollte die Wahl gewonnen werden. Ist also nicht ganz so undemokratisch. Nur dass jetzt keine Parlamentswahlen stattgefunden haben. Die Tories wollen diese verhindern weil dieser Schuss ziemlich nach hinten losgehen dürfte.
    • giandalf the grey 23.07.2019 17:47
      Highlight Highlight Ich habe keine Ahnung von englischer Politik... Aber wenn die Regierungspartei einfach einen neuen Regierungsschef bestimmen kann, kann das doch total missbraucht werden? Angenommen beispielsweise ein Premier hat die maximale Anzahl Amtsperioden durch, dann kommt ein Neuer, geht direkt wieder und der Alte wird wieder installiert. Oder in der Schweiz: Ein BR tritt zurück und die Partei darf wegen Konkordanz selbst bestimmen wer folgt. Das wäre doch Gewalten-Trennungs-Technisch eine Katastrophe? Das Volk wird ja nicht durch die Mehrheit vertreten, sondern durch das ganze Parlament.
    • bebby 23.07.2019 18:01
      Highlight Highlight Mal schauen, ob es die Tories bei den nächsten Parlamentswahlen noch gibt. Johnson wird da sicher einen bleibenden Eindruck bei den Wählern hinterlassen.
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 23.07.2019 15:34
    Highlight Highlight ...

    Benutzer Bildabspielen
  • Refe25 23.07.2019 15:25
    Highlight Highlight Boris, the stage is yours 🕺🏼
  • LaPalomaOhe 23.07.2019 15:17
    Highlight Highlight Demokratische Entscheinungen scheinen irgendwie aus der Mode gekommen zu sein, entweder das Wahlsystem hat den Gegner irgendwie illegal an die Macht gebracht (USA) oder der Kandidat ist geistig und /oder wahlweise moralisch mangelhaft. Wie dem auch sei, es scheint noch etwas zu dauern bis es jedem klar ist: Die Briten wollen RAUS, um jeden Preis, lieber arm, aber nicht unter die Knute der Raute und ihrer Ableger.
    Sie sehen es doch: Polen sagt immer wieder nein, wir sind ein christliches Land, wir wollen keine importierten Probleme, aber die lassen einfach nicht locker.
    • rodolofo 24.07.2019 13:29
      Highlight Highlight Den Wodka mussten die Polen also saufen, weil sie von den Russen dazu gezwungen wurden?
      Und könnten da muslimische
      Anti-Alkoholiker nicht helfen beim Drogen-Entzug?
  • The oder ich 23.07.2019 14:50
    Highlight Highlight Der Artikel beschreibt The Boris als pragmatisch, man könnte es auch opportunistisch nennen: je nach Konstellation wäre durchaus denkbar, dass er am Schluss etwas ganz anderes macht als angekündigt, wenn es ihm denn nützt.

    Wie schon Adenauer so schön sagte: "was schert mich mein Geschwätz von gestern"
  • runthehuber 23.07.2019 14:40
    Highlight Highlight Jetzt haben wir also schon zwei englisch sprechende Witzpräsis
  • lilie 23.07.2019 14:37
    Highlight Highlight Tja, als es brenzlig wurde, hat Boris die Ratte das sinkende Schiff verlassen. Jetzt ist er zurück, um sich an den Vorräten des verlassenen Kahns zu laben.

    Er hat jemand anders die Karre an die Wand fahren lassen und kann sich jetzt als der grosse Retter aufspielen - und wenns schief geht (was es so oder so wird), dann sind natürlich die anderen schuld.

    Naja, die Mexikaner wirds freuen, die können ihren Popcornexport in schwindelerregende Höhen steigern...
  • Triumvir 23.07.2019 14:35
    Highlight Highlight Na ja, ob das gut kommt... ich wage es zu bezweifeln, aber wenigstens dumm rum Twittern - wie sein grosser Bruder im Geiste in den ehemaligen Kolonien - kann er schon mal...na dann viel Glück, liebe Briten, ihr werdet es definitiv brauchen...
  • Oigen 23.07.2019 14:28
    Highlight Highlight kann man schon irgendwo wette wielange er premier bleibt? bzw. aus welchem grund er "zurück treten wird"?
  • Firefly 23.07.2019 14:26
    Highlight Highlight Na dann... good luck!
  • Leckerbissen 23.07.2019 14:02
    Highlight Highlight Wieso sollte das Parlament auf einmal einstimmig abstimmen? Die Situation wird sich kaum verändern..
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 23.07.2019 13:57
    Highlight Highlight OHNE WORTE 🙈🙈🙈
    Benutzer Bild
  • Gummibär 23.07.2019 13:51
    Highlight Highlight Die Briten werden unbeirrt den Weg weiter verfolgen, der von Northcote Parkinson vor 60 Jahren so schön vorgezeigt wurde.
    Parkinson’s Law; or, The Pursuit of Progress (1958)
    Ein Land, das ewig vergangenem Glanz und Gloria nachtrauern wird und schlussendlich auf dem Niveau der anderen Klienten-Nationen der USA ankommen wird.
  • Lowend 23.07.2019 13:46
    Highlight Highlight Bei vielen rechten Parteien Europas scheint die totale Unfähigkeit in Kombination mit nachweislich extremsten Lügen die Grundausstattung für eine Politkarriere zu sein und alte, weisse Männer haben jetzt den wahren Meister darin an die Spitze ihrer Regierung gewählt.
  • Baron von Eberstein 23.07.2019 13:44
    Highlight Highlight Gespannt ob der Meister von abendteuerlichen Kindernamen, Rees-Mogg, einen Posten erhält oder ob er wartet bis BoJo in obligate Fettnäpfchen tritt um anschliessend einzuspringen
  • Friedhofsgärtner 23.07.2019 13:43
    Highlight Highlight Uff das wird hart für die EU. BoJo wird sich umso mehr als das Gesicht des harten Brexit stilisieren. Hat er mit dem harten Ausstieg Erfolg, dürften weitere Staaten mit einem Ausstieg liebäugeln. Besonders wenn für die Verlierstaaten der nächsten Migrationskrise (Italien, Griechenland, Spanien) keine Lösungen gefunden werden. Hat er keinen Erfolg, wird der wirtschaftliche Abschwung von UK Europa für lange Zeit mit runterziehen..
    • Firefly 23.07.2019 14:32
      Highlight Highlight Na dann hast du ja was zu tun un Zukunft.
    • bebby 23.07.2019 18:07
      Highlight Highlight Die Migration ist definitiv nicht das grösste Problem Europas. Da gibt es wichtigere Baustellen wie die Altersvorsorge, die Umwelt, Bankensanierung, etc.
      Aber Migranten eignen sich halt wunderbar als Sündenbock.
    • Fernrohr 24.07.2019 08:12
      Highlight Highlight Das glaube ich nicht! Da ist immer noch das Unterhaus.
  • herbal_relaxation 23.07.2019 13:37
    Highlight Highlight Skandal was für Leute momentan an der Macht sind.
    • Herr J. 23.07.2019 14:58
      Highlight Highlight Ich find's einen Skandal, wie Boris auf Vorrat runtergemacht wird. Seine Wahl ist logisch, er ist ein höchst origineller Kopf - wovor haben alle Angst?
      Churchill wurde etwa gleich gehasst vom Establishment und seinen Adlaten in den Medien, mit dem bekannten Ergebnis.
    • fuegy 23.07.2019 16:04
      Highlight Highlight Herr J.
      BoJo ist wie DaCa vom "Establishment". Er ist nicht originell, der " sympathische Clown" ist nur eine Maske, die kurz vor Auftritten auf- und kurz danach wieder abgesetzt wird. Dahinter versteckt sich ein eiskalter Lügner.
    • Sandro Lightwood 23.07.2019 16:17
      Highlight Highlight BoJo mit Churchill vergleichen, wie passend. 🤷‍♂️
  • Linus Luchs 23.07.2019 13:35
    Highlight Highlight Auch Großbritannien leidet an akutem Trumpismus.
    • cal1ban 23.07.2019 13:44
      Highlight Highlight Johnson wurde von den Mitgliedern der Conservative Party gewählt und nicht vom britischen Stimmvolk.
  • Menel 23.07.2019 13:35
    Highlight Highlight Na, dann hat er ja endlich das bekommen, was der Brexit für ihr hat bringen sollen. Wurde ja auch langsam Zeit 🙈
    • Zeit_Genosse 23.07.2019 16:00
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht. Politik dient Politikern.
  • Wahibasand 23.07.2019 13:35
    Highlight Highlight Intressant all die Berichte. Ist ok so.und Brexit soll auch umgesetzt werden.oder Herr u Frau Schweizer wie hätten sie es denn gerne?
    • Gleich 23.07.2019 18:35
      Highlight Highlight In der Schweiz würde der Brexit-Vertrag nochmals dem Stimmvolk vorgelegt werden. Dann könnte das Volk entscheiden, ob es unter diesen Umständen austretten will. Dies ist in GB nocht der Fall.
  • rodolofo 23.07.2019 13:32
    Highlight Highlight Nicht nur dass der Original-Trump immer noch im Amt ist!
    Jetzt findet "Orangen-Joe" weltweit immer mehr Nachahmer!
  • Fanta20 23.07.2019 13:27
    Highlight Highlight Eigentlich gut ist es so herausgekommen. Der Ball liegt jetzt klar bei Johnson, welcher liefern und Wort halten muss. Das wird sehr, sehr schwierig werden, ich bin gespannt.

    Vermutlich wird es aber lediglich darauf hinauslaufen, dass der Brexit entweder gar nie oder dann mehr schlecht als recht vollzogen wird, während die Schuld bei allen möglichen Akteuren gesucht wird.
  • Don Alejandro 23.07.2019 13:27
    Highlight Highlight An alle Brexit-Fans; jetzt ist Eure Chance da in wenigen Monaten eine erschwingliche Immobilie auf der Insel zu kaufen. Die britische Zentralbank geht davon aus, dass die Häuserpreise um 30% sinken. Das Pfund wird sich um 25 Prozent Wert verlieren. Da die Exporte gemäss Euler Hermes im ersten Jahr des harten Brexit um 30 Milliarden Pfund schrumpfen, ist jeder Neu-Brexitier auf der Insel willkommen. Ach ja, vergesst für den Ausflug nach Irland aber bitte nicht den Pass/ID, den die Grenze wird dort wieder dicht gemacht.
    • E7#9 23.07.2019 14:43
      Highlight Highlight Wäre es nicht cleverer eine Immobilie dann zu kaufen, wenn erwartet wird, dass sich der Wert erhöht?
    • Herr J. 23.07.2019 15:00
      Highlight Highlight Wer alle Untergangsszenarien glaubt, ist selber schuld. Schon vor der Abstimmung 2016 wurde gewarnt vor allem Möglichen, mindestens war es der Exitus der britischen Wirtschaft. Stattdessen wächst sie munter weiter. So, stay cool.
    • atorator 23.07.2019 16:10
      Highlight Highlight Herr J. Die Wirtschaft in GB ist stark abgeflaut und der Brexit ist ja noch nicht mal vollzogen. Ca. 2 Billionen Pfund wurden bereits aus GB abgezogen. Die britische Finanzwirtschaft disloziert nach Paris und Frankfurt. Jaguar und Rover halten grosse Investitionen zurück und sagen ganz klar, nach einem Brexit im Ausland produzieren zu müssen, wenn man überleben wolle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 23.07.2019 13:24
    Highlight Highlight Bravo Boris! 👍
    • Firefly 23.07.2019 14:28
      Highlight Highlight Ja schaun wir mal, ob und wie er den Karren aus dem Dreck zieht (wohlbemerkt, den er und seine Kollegen selber dorthin gelenkt haben).

      Wahrscheinlich sind wieder alle anderen schuld, wenns nicht haut.
    • FrancoL 23.07.2019 14:29
      Highlight Highlight Gehörst auch zu denen, die am Anfang klatschen und dann, wie der Clown Boris mit unvollendeter Arbeit, sich verdrücken.
      Du kannst diese Zeilen gerne einrahmen und dann berichten wieso es dem Clown nicht gelungen ist einen vernünftigen Brexit hinzukriegen.
    • Herr J. 23.07.2019 15:02
      Highlight Highlight @ Firefly
      Der Karren ist nicht im Dreck. Das britische Volk hat einen Entscheid gefällt, und es ist nichts als recht, dass dieser Entscheid endlich umgesetzt wird.
      Und es ist ebenso Zeit, dass einer dem unsäglichen Powerplay aus Brüssel die Stirn bietet. Wäre es in der Schweiz auch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 23.07.2019 13:20
    Highlight Highlight Zeit die Monarchie wieder einzuführen...
  • COLD AS ICE 23.07.2019 13:19
    Highlight Highlight endlich ein richtiger hardliner in sachen brexit. ich hoffe auf einen hard brexit ende oktober. dann könne die briten allen zeigen das es auch ohne die sklaventreiber und geldgierigen erpresser der EU geht.
    andere länder werden folgen.
    • Scaros_2 23.07.2019 13:25
      Highlight Highlight Ja will ich sehen *popcorn mampf*
    • FrancoL 23.07.2019 13:30
      Highlight Highlight Wieso sollen andere Länder sich für einen Abstieg entscheiden?
    • Amboss 23.07.2019 13:31
      Highlight Highlight Dann hoffst du aber vergebens.
      Johnson wird den Brexit nie und nimmer durchziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luigi M. Gallo 23.07.2019 13:18
    Highlight Highlight Als man dachte, das UK habe mir Cameron und May den Tiefstpunkt erreicht...
  • FrancoL 23.07.2019 13:18
    Highlight Highlight Das Positiv ist, dass es nicht die Parlamentarier sind die diesen Clown gewählt haben sondern die Basis. Zu hoffen ist dass diese Basis dann auch weiss wen sie an der Nase nehmen muss bei einem ungünstigen Brexit-Verlauf und ich denke in Sachen Brexit wird man in der Sackgasse stecken bleiben.
  • Maedhros Niemer 23.07.2019 13:15
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • cal1ban 23.07.2019 13:41
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Namenloses Elend 23.07.2019 14:20
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • cheko 23.07.2019 15:24
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Käpt'n Hinkebein 23.07.2019 13:12
    Highlight Highlight Well..
    Benutzer Bild
    • Herr J. 23.07.2019 15:05
      Highlight Highlight Well - den Briten verdankt Kontinentaleuropa immerhin die Freiheit. Ist noch gar nicht so lange her... Aber es war leider schon immer so, dass Dankbarkeit keine besonders weit verbreitete Tugend ist.
      Boris ist die richtige Wahl in einer schwierigen Lage. Wenn jetzt die Eurokraten auch noch einen Tick Flexibilität zeigen könnten - aber da ist die Hoffnung leider an einem sehr kleinen Ort.
  • Fischra 23.07.2019 13:11
    Highlight Highlight Autsch.........
  • MeineMeinung 23.07.2019 13:10
    Highlight Highlight Bleibt zu hoffen, dass die Queen der Ernennung nicht zustimmt! 🤦🏻‍♂️
    • Gurgelhals 23.07.2019 13:24
      Highlight Highlight Die Queen darf ja nicht einmal in der Öffentlichkeit den Mund aufmachen. Die geltende Konvention, dass das Staatsoberhaupt nur eine zeremonielle Funktion hat, wird wohl nur in Japan noch strenger ausgelegt, als dies im Vereinigten Königreich der Fall ist.

      Aber ja, angesichts der verfahrenen Lage wäre es tatsächlich nicht schlecht, wenn das Staatsoberhaupt im Krisenfall vermittelnd eingreifen darf und soll, wie das ja z.B. in Deutschland, Italien oder Österreich der Fall ist.
    • Sarkasmusdetektor 23.07.2019 13:38
      Highlight Highlight Die hat faktisch nicht sehr viel dazu zu sagen.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 23.07.2019 17:54
      Highlight Highlight Demokratie kensch?
      Oder bist nicht so Fan davon?
      Eher so chinesischer Stil?
  • Chrigi-B 23.07.2019 13:08
    Highlight Highlight 😂
  • Gurgelhals 23.07.2019 13:08
    Highlight Highlight Ist ja schon krass wie ein Land, das sich mit nicht wenig Stolz stets als Musterknabe der politischen Vernunft und Stabilität bezeichnete, unvermittelt in eine so schwere, schon 3 Jahre lange und immer grotesker werdende Verfassungskrise stürzen konnte.

    Wobei ‘unvermittelt’ untertrieben ist. Die Sache hatte ja eine Vorgeschichte, nämlich: selbstsüchtige Karrierepolitiker, die in der Westminster-Blase jahrelang miserable Politik machten, wg. des absurden Wahlsystems darob aber de facto nie zur Verantwortung gezogen wurden. Also genau so Leute wie BoJo the Clown. Und der ist jetzt ihr neuer PM.
    • schoscho 23.07.2019 13:32
      Highlight Highlight Vorftrefflich auf den Punkt gebracht!
    • Herr J. 23.07.2019 15:09
      Highlight Highlight Krass ist viel eher, dass es die EU nicht für nötig befunden hat, auf berechtigte Forderungen des UK einzugehen. Ihr Hochmut kommt sie nun teuer zu stehen, die EU verliert ihren zweitgrössten Nettozahler. Aber die Lernkurve in Brüssel scheint nicht nach oben, sondern nach unten zu zeigen.
      Boris wird es durchziehen und es den Stänkerern und Eurokraten zeigen, freue mich drauf...
  • michirueegger 23.07.2019 13:07
    Highlight Highlight Wo ist mein Popkorn das wird so etwas von lustig.
    • DieFeuerlilie 23.07.2019 13:19
      Highlight Highlight Ja. Ungefähr so lustig wie mit der US-🍊..
      Die Zwei werden sich sicher blendend verstehen, die beiden Blender und Lügner.
  • Froggr 23.07.2019 13:07
    Highlight Highlight Jetzt Marsch. Boris, setze dem Zirkus ein Ende! Danke
    • FrancoL 23.07.2019 13:19
      Highlight Highlight Der Clown hat noch nie dem Zirkus eine Ende gesetzt, er lebt davon. Der Zirkus ist der Ort an dem sich Clowns verwirklichen.
    • Tanuki 23.07.2019 13:22
      Highlight Highlight wie jetzt? Kaum ist der Clown in der Arena sollen sie aufhören? Jetzt wird es doch erst richtig lustig.. *schauder*
    • Walter Sahli 23.07.2019 13:22
      Highlight Highlight So kurz vor dem Höhepunkt? Sicher nicht!
      Ich habe das ganze Popcorn schliesslich nicht zum Anschauen gekauft.
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