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Police officers patrol outside Leytonstone Underground station in east London, Britain December 6, 2015. A man wielding a knife slashed a man in the east London metro station on Saturday, reportedly screaming

Polizisten bei der Leytonstone Station, wo am Samstag ein 29-Jähriger drei Menschen angegriffen hatte.
Bild: SUZANNE PLUNKETT/REUTERS

Polizei wirft Angreifer in Londoner U-Bahn versuchten Mord vor

Nach einer Messerattacke in einer Londoner U-Bahn-Station hat die britische Polizei dem 29-jährigen Angreifer versuchten Mord vorgeworfen. Der Mann soll am Montag vor Gericht erscheinen.



Er hatte am Samstag in der Station Leytonstone im Osten der britischen Hauptstadt auf zwei Menschen eingestochen und einen Mann schwer verletzt. Der 29-Jährige wurde festgenommen. Die Polizei geht von einem «terroristischen» Hintergrund aus.

Der Vorfall ereignete sich zwei Tage nach den ersten britischen Luftangriffen gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien. Der Sender Sky News berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, der Angreifer habe offenbar gerufen: «Das hier ist für Syrien.» Die Polizei konnte dies nicht bestätigen. Auch auf den Amateuraufnahmen von dem Vorfall sind die Worte nicht zu hören.

Television journalists work outside Leytonstone Underground station in east London, Britain December 6, 2015. A man wielding a knife slashed a man in the east London metro station on Saturday, reportedly screaming

Reporter vor der Leytonstone Station.
Bild: SUZANNE PLUNKETT/REUTERS

Luftangriffe in Syrien

Das britische Parlament hatte Mitte der Woche grünes Licht für eine Beteiligung Grossbritanniens an den Luftangriffen gegen den IS in Syrien gegeben. Kurz darauf flog die Luftwaffe erste Angriffe. In Grossbritannien gilt seit August 2014 die zweithöchste von fünf Terrorwarnstufen. Dies bedeutet, dass ein Anschlag als sehr wahrscheinlich gilt.

Premierminister David Cameron hatte bereits seit längerem Luftangriffe in Syrien angestrebt, jedoch keine Mehrheit dafür hinter sich bringen können. Nach den Anschlägen von Paris am 13. November, bei denen islamistische Attentäter 130 Menschen getötet hatten, änderte sich aber die Stimmung auch im Königreich.

Eine gewaltige Anschlagsserie erschüttert Paris

(dwi/sda/afp)

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