International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

UNO: «IS» tötet im Irak immer mehr kampfunwillige Männer



Smoke rises after bombing targeting Islamic State positions in Fallujah, 40 miles (65 kilometers) west of Baghdad, Iraq, Tuesday, May 24, 2016. Clashes between Iraqi government forces and the Islamic State group outside the city of Fallujah briefly subsided on Tuesday, the second day of a large-scale military operation to drive militants out of their key stronghold west of Baghdad. (AP Photo)

24. Mai 2016: Rauch über Falludscha.
Bild: Uncredited/AP/KEYSTONE

Die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») tötet nach UNO-Angaben in der westirakischen Stadt Falludscha immer mehr Zivilisten, die nicht für sie kämpfen wollen.

Es gebe Berichte über einen «dramatischen Anstieg» von Opfern unter Männern und männlichen Jugendlichen, meldete die UNO-Flüchtlingsorganisation (UNHCR) am Freitag. Viele Einwohner seien zudem bei Kämpfen um die Stadt unter den Trümmern ihrer Häuser begraben worden. Genaue Zahlen nannte der UNHCR nicht.

Die Armee und Milizen hatten Anfang der Woche mit Unterstützung von US-Luftangriffen eine Offensive begonnen, um die sunnitischen Extremisten aus der Stadt zu vertreiben. Falludscha ist nach der nordirakischen Stadt Mossul die wichtigste «IS»-Hochburg im Irak. Die Extremisten kontrollieren die Stadt seit Januar 2014.

Nach Angaben von Hilfsorganisationen sind rund 50'000 Zivilisten in Falludscha eingeschlossen. Die Helfer hatten am Donnerstag vor einer humanitären Katastrophe in der Stadt gewarnt.

Palmyra nach der Rückeroberung: Nicht so zerstört wie befürchtet

(sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 28.05.2016 08:38
    Highlight Highlight Die Wahl "Tod, oder Tod!" ist nicht gerade motivierend für einen Mann, damit er sich entscheiden kann...
    Der "Islamische" Staat, bestehend aus Resten der Saddam-Hussein-Diktatur, ausländischen Reality-Shootern (ausgebildet an der Spiel-Konsole) und ewig-gestrigen "Bartlis", ist so oder so des Todes.
    Wir alle müssen einmal sterben, aber vorher wollen wir unser einmaliges(!) Leben noch richtig auskosten und geniessen, wenn möglich ohne den IS (und andere, ähnlich gelagerte Militärköpfe)!
    • andersen 29.05.2016 22:49
      Highlight Highlight rodolofo

      Genau, darum mögen auch nicht Frauen den Krieg, sie haben immer Angst, wenn die Söhne und Ehemänner nie mehr Nachhause kommt.

      Die IS-Anhänger hat leider nur der Wahl zwischen Töten oder als Selbstmordattentäter zu sterben.
      Das Leben wurde uns aber nur einmal geschenkt und jeder Minute ist zu tief , wie das Meer.

Aufstieg und Fall des «IS» – die Geschichte der Terrormiliz in 5 Akten

Mehr als vier Jahre dauerte der Krieg gegen den «IS». Diese Woche vermeldeten kurdische und US-amerikanische Streitkräfte die territoriale Niederlage des «IS». Der Krieg ist vorerst beendet, aber der «IS» nicht besiegt.

Die Gründung des «Islamischen Staates», oder Daesh, wie die Terrorgruppe im arabischen Sprachraum genannt wird, datiert auf den 8. April 2013. Die Wurzeln der Bewegung reichen aber weiter zurück: Bereits ab 2003 war die sunnitisch-salafistische Gruppierung als «Al-Kaida im Irak» tätig.

Der «moderne» «IS» rekrutierte sich weitgehend aus Al-Kaida-nahen Kämpfern, später verleibte er sich die rivalisierende Terrorgruppe Jabhat al-Nusra ein. Die Führungsriege setzte sich aus Al-Kaida-Kämpfern …

Artikel lesen
Link zum Artikel