International
Iran

Jetzt freundet sich der Iran mit Russland an

Nach US-Ausstieg aus dem Atomdeal – jetzt freundet sich der Iran mit Russland an

09.06.2018, 15:0809.06.2018, 15:08

Irans Präsident Hassan Ruhani wünscht sich nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen einen stärkeren Austausch mit Russland. Ein ernsthafter und wichtiger Dialog sei erforderlich, sagte Ruhani laut der russischen Nachrichtenagentur Tass am Samstag bei einem Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin in China.

Der iranische Präsident fügte hinzu, dass die Beziehungen zu Russland sich zunehmend positiv entwickelten. Den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen nannte er illegal.

Ruhani und Putin sprachen am Rande des Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in der ostchinesischen Stadt Qingdao. Während des asiatischen Regionalgipfels am Samstag und Sonntag soll Ruhani auch mit Chinas Präsidenten Xi Jinping zusammenkommen.

An dem Gipfeltreffen nehmen unter anderem auch der indische Ministerpräsident Narendra Modi sowie Pakistans Präsident Mamnoon Hussain teil. Genau wie Deutschland, Frankreich und andere EU-Staaten hatten Russland und China den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran scharf kritisiert.

Vor seiner Abreise nach China hatte Ruhani die Alleingänge von Trump als ein gefährliches Spiel bezeichnet, das nicht ignoriert werden sollte. Die unilaterale Politik der USA schwäche das Vertrauen in die international anerkannten Abkommen und in Diplomatie allgemein. Die Weltgemeinschaft sollte daher etwas unternehmen, forderte der iranische Präsident. (sda/dpa)

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Angelo C.
09.06.2018 16:14registriert Oktober 2014
Naja, ein etwas merkwürdiger Titel....

Es ist doch bekanntermassen so, dass Russland und der Iran in Syrien seit Langem effizient funktionierende Waffenbrüder zu Gunsten Assads sind - und so sind sie eigentlich schon zureichend befreundet, würde man meinen 😉.
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Carlitos Fauxpas
09.06.2018 15:16registriert April 2018
"Gefährliches Spiel" ist leider leicht untertrieben der Donald ist eine tickende Zeitbombe bisher zum Glück viele Fehlzündungen, aber wer weiss schon genau was er in der unmittelbaren Zukunft noch alles rumpröbelt!
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äti
09.06.2018 16:06registriert Februar 2016
Zur Zeit ist schlichtwegs alles besser als Trump. Viel besser sogar.
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