Gesprengte Öltanker im Irak – neues Video aufgetaucht
In der Nacht auf Donnerstag (Schweizer Zeit) in irakischen Gewässern zwei Öltanker bombardiert worden. Die irakische Hafenbehörde hat die Sprengung gegenüber «CNN» bestätigt. 38 Besatzungsmitglieder wurden evakuiert, eine Person kam dabei ums Leben.
Die beiden Schiffe waren mit Öl beladen und gingen in der Folge des Angriffs in Flammen auf. Der Iran bekannte sich später zum Angriff und bestätigte, dass man zwei Öltanker im Persischen Golf in die Luft gesprengt habe. Kurz vor der Stellungnahme des Irans hatte die britische Schifffahrtsbehörde zudem gemeldet, dass drei Schiffe in der Nähe der Strasse von Hormus angegriffen und getroffen worden seien. Laut «BBC» wurden somit seit Anfang des Krieges vor knapp zwei Wochen 15 Schiffe in der Strasse von Hormus attackiert.
Als Reaktion auf den Angriff wurde der Betrieb des Ölterminals bis auf Weiteres eingestellt. Kurz vor den Angriffen auf die beiden irakischen Öltanker hatte der US-Präsident Donald Trump angekündigt, strategische Ölreserven freizugeben. Dies, um dem Anstieg der Ölpreise weltweit entgegenzuwirken.
In derselben Nacht haben iranische Streitkräfte auch Treibstofftanks in Bahrain angegriffen. Auch im Oman, im Hafen von Salala, wurden Treibstofftanks bombardiert, mutmasslich von iranischen Drohnen.
Die Meerenge um die Golfstaaten, die Strasse von Hormus, ist seit Anfang des Krieges faktisch gesperrt. Durch diese fliesst normalerweise etwa ein Fünftel des Öls, das in den Rest der Welt transportiert wird. (nib)
