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Iranische Boote provozieren amerikanische Kriegsschiffe – sagt das US-Militär



Elf Boote der Iranischen Revolutionsgarden haben sich wiederholt gefährlich und provozierend amerikanischen Kriegsschiffen genähert. Dies erklärte die in Bahrain stationierte Fünfte Flotte des US-Militärs am Mittwochabend.

Sie hätten sich den sechs US-Schiffen im Norden des Persischen Golfes mit hoher Geschwindigkeit zum Teil bis auf wenige Meter genähert, hiess es. Das US-Militär habe mit Ausweichmanövern eine Kollision verhindert. Es sei niemand verletzt worden.

epa08365408 A handout photo made available by the US Naval Forces Central Command / US 5th Fleet via the Defense Visual Information Distribution Service (DVIDS) shows Iranian Islamic Revolutionary Guard Corps Navy (IRGCN) vessels conducted unsafe and unprofessional actions against US Military ships by crossing the ships' bows and sterns at close range while operating in international waters of the North Arabian Gulf, 15 April 2020. The expeditionary mobile sea base USS Lewis B. Puller (ESB 3) is conducting joint interoperability operations in support of maritime security in the US 5th Fleet area of operations.  EPA/DVID HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Bilder zeigen gemäss Angaben der USA Boote der Iranischen Revolutionsgarden, die sich Schiffen der USA nähern. Bild: EPA

Die Boote der iranischen Militäreinheit hätten während des etwa eine Stunde langen Zwischenfalls weder auf Funksignale noch auf laute Warnsignale der Schiffe reagiert, hiess es weiter. Mit ihrem provozierenden Verhalten hätten sie gegen die Sicherheitsregeln der Schifffahrt und internationales Recht verstossen, erklärten die US-Streitkräfte.

epa08365410 A handout photo made available by the US Naval Forces Central Command / US 5th Fleet via the Defense Visual Information Distribution Service (DVIDS) shows Iranian Islamic Revolutionary Guard Corps Navy (IRGCN) vessels conducted unsafe and unprofessional actions against US Military ships by crossing the ships' bows and sterns at close range while operating in international waters of the North Arabian Gulf, 15 April 2020. The guided-missile destroyer USS Paul Hamilton (DDG 60) is conducting joint interoperability operations in support of maritime security in the U.S. 5th Fleet area of operations.  EPA/DVID HANDOUT Released..Petty Officer 3rd Class Dawson Roth..U.S. Naval Forces Central Command / U.S. 5th Fleet..dawson.roth@me.navy.mil..via DVIDS HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Eine weitere Aufnahme. Bild: EPA

Der Zwischenfall ereignete sich demnach in internationalen Gewässern während einer Übung, an der auch Kampfhelikopter vom Typ Apache beteiligt waren. Die USA haben Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft.

Die iranischen Schiffe seien nach etwa einer Stunde weitergefahren, hiess es in der US-Militär-Erklärung weiter. In den iranischen Medien wurde der Vorfall nicht erwähnt. (sda/dpa/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lodestone 16.04.2020 15:29
    Highlight Highlight Grundsätzlich traue ich Amerikanischen Informationen nicht, bis jetzt recht gut damit gefahren. Warum auch ausgerechnet die Amis eine Militärübung nahe Iranischem Gebiet abhalten müssen, ziemlich provokant aber das ist auch wohl das Ziel gewesen vom Ganzen. Damit sie der Presse vorheulen können wie böse Iran ist.
  • Rene Goeckel 16.04.2020 13:55
    Highlight Highlight Dann soll sich der orange man halt nicht provozieren lassen.
  • paule 16.04.2020 12:45
    Highlight Highlight Fragen wir doch mal, was US Schiffe so weit von zu Hause suchen, sicher nicht den Frieden.
    Überall wo sich die Amis einmischten ist heute Chaos und Elend.
    • Albi Gabriel 16.04.2020 13:51
      Highlight Highlight Ja, hier in Westeuropa herrschte seit 1945 Chaos und Elend, ebenso später in Südkorea, Kuwait etc...
    • Lug 16.04.2020 15:55
      Highlight Highlight Jawohl, ich stimme dir zu!
    • paule 16.04.2020 17:34
      Highlight Highlight Albi Gabriel, Stichworte Irak, Nordafrika (Lybien), Afghanistan. Die Taliban aufgebaut bis man sie selber im Rücken hatte, muss ein tolles Gefühl sein.
      In all diesen Ländern gibt es Rohstoffe, Afghanistan ist Beispielsweise voll seltene Erden.
  • Joe Smith 16.04.2020 10:14
    Highlight Highlight Einfach mal zum Spass, als Gedankenspiel:

    Elf Boote der US-amerikanischen Küstenwache haben sich gefährlich und provozierend iranischen Kriegsschiffen genähert. Dies erklärte die in Kuba stationierte Fünfte Flotte des iranischen Militärs.

    Sie hätten sich den sechs iranischen Schiffen im Norden des Golfs von Mexiko mit hoher Geschwindigkeit zum Teil bis auf wenige Meter genähert. Das iranische Militär habe mit Ausweichmanövern eine Kollision verhindert.

    Der Zwischenfall ereignete sich in internationalen Gewässern während einer Übung, an der auch iranische Kampfhelikopter beteiligt waren.
    • swisskiss 16.04.2020 12:29
      Highlight Highlight Joe Smith: Jetzt habe ich bei diesem Gedankenspiel nur das Problem, dass mir der Verstand im Weg ist.

      Es gibt im internationalen Seerecht keine provokative Annäherung, ausser es ist ein Kollisionskurs, der zum Ausweichen zwingt.

      Und nun kommts. Wie soll ein schwerfälliges Kriegsschiff ein Ausweichmanöver fahren und gegen wendige Schnellboote eine Kollision verhindern können?

      Aber tönt gut, wenn man nicht zu intensiv nachdenkt.

      Der Kern der Aussage aber, dass US Truppen etwas weit weg von zu Hause, Amerika beschützen, kommt schon an.
    • SLE7EN 16.04.2020 16:21
      Highlight Highlight Auf dem einen Bild sieht man schön das der Amikreuzer gerade erst eine Kurskorrektur vorgenommen hat (Wellen schleppe und flaches Wasser auf Seite) welches ziemlich deutlich zeigt das die Amis ihr Schiff in die Fahrtrichtung der Iraner gedreht haben.
  • Eni Muca 16.04.2020 09:04
    Highlight Highlight Ab „sagt das Us-Militär“ im Titel habe ich aufgehört zu lesen.
  • Blitzmagnet 16.04.2020 08:41
    Highlight Highlight Es gibt immer zwei Seiten der Medaille hinter solchen Newslines, leider wird oft nur die US-Seite überhaupt erwähnt.
    • Lug 16.04.2020 15:58
      Highlight Highlight Ich glaube die Medaille hat noch einen runden Kante. Das sind wir Zuschauer, umzingelt von den anderen beiden Seiten. Meistens wenn die Medaille fällt, fällt diese auf eine Kante und es trifft weder die eine noch die andere Seite, sondern die Kante.

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