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FILE - FILE - This file image made from video posted on a militant website Saturday, July 5, 2014, purports to show the leader of the Islamic State group, Abu Bakr al-Baghdadi, delivering a sermon at a mosque in Iraq during his first public appearance. (AP Photo/Militant video, File)

Abu Bakr al-Baghdadi soll wieder tot sein. Bild: AP/Militant video

Tod von «IS»-Chef Abu Bakr al-Baghdadi offenbar von «IS»-Kämpfern bestätigt



Der Anführer der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS»), Abu Bakr al-Baghdadi, soll nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) nicht mehr am Leben sein. Es lägen «bestätigte Informationen» über den Tod des «IS»-Anführers vor, teilte der SOHR-Leiter Rami Abdel Rahman am Dienstag mit.

Aktivisten aus der syrischen Stadt Dair as-Saur hätten entsprechende Informationen hochrangiger «IS»-Mitglieder erhalten. Al-Baghdadi soll in einem Ort östlich der Stadt gestorben sein, wo er sich während der vergangenen drei Monate aufgehalten haben soll. Es sei aber unklar, ob Al-Baghdadi bei einem neuen Luftangriff oder an den Folgen früherer Verletzungen gestorben sei, sagte Abdel Rahman.

Die Informationen liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Das US-Verteidigungsministerium erklärte, es könne den Tod Al-Baghdadis weder bestätigen noch dementieren. Ähnlich äusserten sich auch irakische und kurdische Vertreter.

Nachdem es vor einigen Wochen Meldungen gegeben habe, Al-Baghdadi sei bei einem russischen Luftangriff getötet worden, hätten das US-Militär Berichte erreicht, dass der Terrorist noch am Leben sei, sagte der US-Kommandant des Anti-«IS»-Bündnisses, General Stephen Townsend, am Dienstag. Allerdings gebe es auch kein Lebenszeichen von Al-Baghdadi, fügte er hinzu.

In den sozialen Netzwerken im Internet, in denen üblicherweise Nachrichten der Dschihadisten verbreitet werden, gab es zunächst keine Reaktionen auf die Todesmeldungen.

SOHR hat ihren Sitz in Grossbritannien. Sie verfügt über ein breites Netz an Informanten in Syrien und ist bekannt dafür, glaubhafte Informationen zur Lage in dem Bürgerkriegsland zu verbreiten.

«Kalifat» ausgerufen

Baghdadis Tod wurde bereits mehrfach gemeldet. Im Juni hatte das russische Verteidigungsministerium erklärt, der Chef des sogenannten «Islamischen Staats» sei möglicherweise bei einem Luftangriff am 28. Mai am Rande der syrischen Stadt al-Rakka ums Leben gekommen. Zu den aktuellen Berichten äusserte sich das russische Ministerium zunächst nicht.

Der Iraker hatte 2014 mit der «IS»-Miliz weite Teile des Iraks und Syriens erobert. Im Juli 2014 war al-Baghdadi im nordirakischen Mossul das einzige Mal öffentlich aufgetreten. Dabei hatte er weltweit für Schlagzeilen gesorgt, indem er das «Kalifat» des «IS» in Teilen des Irak und im benachbarten Syrien ausrief und Muslime aufforderte, sich seinen Anweisungen zu unterwerfen.

Al-Baghdadis letztes Lebenszeichen stammt vom vergangenen November, kurz nach Beginn der Offensive der irakischen Regierungstruppen und ihrer Verbündeten zur Rückeroberung Mossuls: In einer im Internet verbreiteten Audiobotschaft rief er damals seine Anhänger zum Durchhalten auf. Er selbst soll Mossul Anfang des Jahres verlassen haben.

«IS» militärisch hart bedrängt

Die jüngsten Berichte über den Tod Baghdadis fallen zusammen mit schweren Niederlagen des «IS». Am Montag erklärte der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi den Sieg über die Miliz in Mossul.

Auch die Gefechte um al-Rakka, der Hauptstadt des «IS» in Syrien, hielten an. Das Rebellenbündnis SDF, dem Kurden und Araber angehören, war im Juni mit US-Unterstützung in die Metropole vorgedrungen.

Auf dem Höhepunkt ihrer Macht vor etwa zwei Jahren kontrollierte der «IS» ein Gebiet, das vom Norden Syriens bis an den Rand der irakischen Hauptstadt Bagdad reichte, in dem Millionen Menschen lebten. Die USA setzten auf die Ergreifung al-Baghdadis eine Belohnung von 25 Millionen Dollar aus, genau so viel wie seinerzeit für Osama bin Laden. (sda/dpa)

Angriff auf Mossul

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Video: reuters

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sophia 11.07.2017 17:26
    Highlight Highlight Für mich sind solche Un-Menschen die einzigen, bei denen ich für die Todestsrafe bin. Menschen, welche die Drecksarbeit anderen überlassen und mit ihren verlogenen Parolen und Wahnvorstellungen Hundertausende unschuldige Menschen, Kinder und Erwachsene auf dem Gewissen haben, schlimmste Vergewaltigungen auch von Kindern beiderlei Geschlechts. Hier bin ich mit Erich Fromm einer Meinung: Solche negrophilen Kranken suchen nichts anderes als den Tod, also, weswegen soll man ihnen diesen (unbewussten) Wunsch nicht erfüllen?
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 11.07.2017 15:45
    Highlight Highlight Seit ihr sicher?
    Osama Bin-Ladin wurde auch dutzende male für Tot erklärt und hielt sich Jahrelang bedeckt und siehe da, er taucht in einem Haus in Pakistan auf, unbehelligt lebte er da vermutlich schon mehrere Jahre, mit grosser Wahrscheinlichkeit vom Pakistanischen Geheimdienst ISI gedeckt oder zumindest geduldet.

    Ich würde zuerst mal in Pakistan, Libyen, Saudi Arabien, den Vereinten Arabischen Emiraten, der Türkei, Katar, Kuwait oder Bahrain mal gründlich nachschauen, ob Al-Bagdadi nicht doch dort gemütlich einen Mojito schlüft und es sich gut gehen lässt während seine Leute krepieren ;)
    • Knox420 12.07.2017 07:44
      Highlight Highlight Mojito ist haram.
  • Knox420 11.07.2017 14:44
    Highlight Highlight Bald isis vorbei.
  • Scaros_2 11.07.2017 14:21
    Highlight Highlight Vermutlich haben sie ihn selbst umgelegt unter dem Argument der Reorganisation.

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