International
Islamischer Staat (IS)

IS-Terroristen kündigen weltweit Anschläge an

IS-Terroristen kündigen weltweit Anschläge an

29.03.2024, 06:4129.03.2024, 11:36
Mehr «International»

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich erneut zu dem Anschlag mit mehr als 140 Toten bei Moskau bekannt und darüber hinaus weltweite Angriffe auf Juden und Christen angekündigt. In einer am Donnerstag veröffentlichten 40-minütigen Audiobotschaft fordert IS-Sprecher Abu Hudhaifah al-Ansari die «einsamen Wölfe» der Bewegung auf, noch während des laufenden Fastenmonats Ramadan «Kreuzfahrer (Christen) und Juden überall anzugreifen und ins Visier zu nehmen», insbesondere in Europa und den USA sowie im Herzen des jüdischen Staates und in Palästina. Veröffentlicht wurde die Botschaft über das IS-Medienportal al-Furkan.

ZUM THEMA VERBOT VON AL-QAIDA UND ISLAMISCHER STAAT AN DER FRUEHLINGSSESSION 2018 AM MITTWOCH 28. FEBRUAR 2018 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - FILE - In this Friday, April 26 ...
Der IS hat weitere Anschläge angekündigt.Bild: AP

Al-Ansari erinnerte überdies an die Ausrufung des sogenannten IS-Kalifats vor zehn Jahren. Damals hatte die Miliz grosse Gebiete des vom Bürgerkrieg zerrissenen Syrien und des benachbarten Iraks unter Kontrolle. Mittlerweile haben die Extremisten ihr Herrschaftsgebiet wieder verloren. IS-Zellen sind aber in beiden Ländern weiter aktiv. (saw/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
47 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
rodolofo
29.03.2024 08:02registriert Februar 2016
Na toll!
Und wem haben wir es zu verdanken, dass der "Islamische (Terror-)Staat" in Syrien nicht in den Boden gestampft werden konnte?
- Ex-Präsident Trump, der die amerikanischen Truppen aus dem kurdischen Teil Syriens abzog und damit
- Erdogan, dem Präsidenten der Türkei, den Weg frei machte, diese Kurden anzugreifen und aus einem "Sicherheitsstreifen" zwischen der Türkei und Syrien zu verdrängen (im entstehenden Chaos kamen viele Gefangene des IS frei)
- und (last but not least) Putin, der vor allem die gemässigte Opposition und Zivilisten in Syrien bombardieren und massakrieren liess...
15529
Melden
Zum Kommentar
avatar
ste_17
29.03.2024 11:19registriert Januar 2017
Womit wir wieder beim Social-Media-Problem wären, das heute auch in einem anderen watson-Artikel thematisiert wird. Social-Media-Inhalte müssen stärker reguliert und überprüft, und die Plattform-Betreiber:innen in die Pflicht genommen werden, sodass weniger IS-Werbung über Bildschirme flattert und vermehrt ermittelt und bestraft wird.
454
Melden
Zum Kommentar
avatar
ste_17
29.03.2024 11:12registriert Januar 2017
(1/3)
Es ist eine Tatsache, dass die kurdischen Kämpfer:innen einen grossen Beitrag zur Eindämmung des IS in Syrien geleistet hatten, dass sie von der USA/ Trump fallengelassen und von Erdogan angegriffen wurden, und dass dabei sehr viele von Kurd:innen festgenommene IS-Kämpfer:innen frei kamen. Dass der Westen auch sonst nicht unschuldig ist in Bezug auf das Chaos im nahen und mittleren Osten, ist auch richtig.
Aber, was auch einen grossen Teil des Problemes ausmacht und worauf wir Einfluss nehmen könnten, ist die professionelle Rekrurtierung von IS-Kämpfer:innen in Social Media...
423
Melden
Zum Kommentar
47
Du denkst, Joe Biden sei alt? Dieser Ex-Präsident will mit 86 nochmals kandidieren
Perus umstrittener Ex-Präsident Alberto Fujimori will erneut für das Amt kandidieren. Das teilte seine Tochter, die Rechtspopulistin Keiko Fujimori, am Sonntag (Ortszeit) in Online-Netzwerken mit.

«Mein Vater und ich haben uns unterhalten und gemeinsam entschieden, dass er der Präsidentschaftskandidat sein wird», schrieb Keiko Fujimori, die sich bereits drei Mal vergeblich um die Präsidentschaft des südamerikanischen Landes beworben hat. Die Präsidentschaftswahl ist für 2026 geplant.

Zur Story