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epa04876953 A foreign activists holds a placard next to an Israeli security personnel during a protest on Route 60, near the West Bank city of Hebron, 08 August 2015, in solidarity with the Dawabsha family from the village of Douma, whose home was attacked by suspected Jewish extremists. The father of the Palestinian infant killed in firebomb attack by suspected Jewish extremist in the West Bank has died of his injuries at an Israeli hospital, Palestinians said on 08 August. Mosques in the village of Douma, south of the city of Nablus, announced the death of Saad Dawabsha, 37, on loudspeakers. His 18-month-old son Ali died in the arson attack on 31 July, his wife and son Ahmad, 4, are being treated for serious burns in Israel.  EPA/ABED AL HASHLAMONI

Bild: ABED AL HASHLAMONI/EPA/KEYSTONE

5 Wochen nach Brandanschlag jüdischer Extremisten auf Wohnhaus: Palästinenserin erliegt ihren Verletzungen

Gut einen Monat nach einem Brandanschlag auf ein Haus im palästinensischen Westjordanland ist nach einem Kleinkind und dessen Vater auch die Mutter gestorben. Die 26-Jährige erlag im Spital ihren damals erlittenen Verletzungen.



Die Palästinenserin hatte beim Anschlag am 31. Juli Verbrennungen dritten Grades an 80 Prozent ihres Körpers erlitten. Eine Sprecherin des behandelnden Spitals in Tel Aviv sowie ein Angehöriger der Lehrerin bestätigten die Todesnachricht.

Der Anschlag war auf das Haus der Familie im Dorf Duma verübt worden. Ein 18 Monate alter Junge verbrannte bei lebendigem Leibe. Acht Tage später starb sein Vater. Der vierjährige Bruder wird immer noch im Spital behandelt. Am Tatort im Dorf Duma waren Parolen auf Hebräisch hinterlassen worden, die auf Attentäter aus dem Kreis jüdischer Extremisten schliessen liessen.

Nach einer Serie von besonders folgenschweren Anschlägen seit dem vergangenen Herbst, die neben Wohnhäusern auch mehrfach Kirchen und Klöster im Westjordanland und in Israel selbst trafen, gehen die israelischen Behörden inzwischen verstärkt gegen jüdische Extremisten vor. (sda/afp)

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