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epa04686236 Former Israeli Prime Minister Ehud Olmert (C) inside the District Court in Jerusalem 30 March 2015 while awaiting the verdict in the Talansky retrial. The court convicted Olmert thus reversing its earlier acquittal.    The retrial followed new evidence by a former top Olmert aide-turned state witness which was not available for his original trial in July 2012. The court ruled that the former premier illegally received and concealed funds in envelopes from New York businessman Morris Talansky in the late 1990s and 2000s.  EPA/ABIR SULTAN

Ehud Olmert soll Bestechungsgelder in der Höhe von rund 15'000 Franken angenommen haben. 
Bild: ABIR SULTAN/EPA/KEYSTONE

Israels Ex-Regierungschef Ehud Olmert muss 18 Monate in den Knast



Israels Ex-Ministerpräsident Ehud Olmert muss wegen Korruption für 18 Monate ins Gefängnis. Das Höchste Gericht in Jerusalem verringerte am Dienstag eine Haftstrafe von ursprünglich sechs Jahren, die eine niedrigere Instanz verhängt hatte.

Es ist das erste Mal, dass ein früherer israelischer Regierungschef eine Haftstrafe antreten muss. Das Höchste Gericht sprach den 70-jährigen Olmert allerdings von den schwerwiegendsten Vorwürfen frei.

Die Richter sahen es jedoch als erwiesen an, dass Olmert während seiner Zeit als Transportminister Bestechungsgelder in Höhe 60'000 Schekel (15'000 Franken) angenommen hatte.

Das Bezirksgericht in Tel Aviv hatte Olmert im Mai vergangenen Jahres wegen Bestechlichkeit zu sechs Jahren Haft verurteilt. Der Hauptvorwurf: Er habe in seiner Zeit als Jerusalems Bürgermeister Bestechungsgelder in Höhe von 500'000 Schekel (rund 130'000 Franken) für die Genehmigung eines umstrittenen Grossbauprojekts angenommen. In diesem Anklagepunkt sprach das Höchste Gericht ihn jedoch frei.

Im März war Olmert in einem weiteren Verfahren der Korruption für schuldig befunden und zu weiteren acht Monaten Haft verurteilt worden. Dieses Urteil haben seine Anwälte jedoch angefochten, in diesem Fall steht eine endgültige Entscheidung noch aus. (sda/dpa)

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