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Gefangenenmeuterei in Guatemala: Zehn Polizisten sind wieder frei

Nach einer Gefangenenmeuterei in einem Gefängnis in Guatemala sind zehn als Geiseln genommene Wächter freigelassen worden.



Die Gefangenen, die die Verlegung von Anführern der Jugendbande «Barrio 18» in andere Haftanstalten verhindern wollten, hatten ihre Forderungen aufgegeben, teilte das Innenministerium am Dienstag mit.

Rund 2000 Polizisten waren am Montag rund um das Hochsicherheitsgefängnis «El Infiernito» (Die kleine Hölle) in Escuintla zusammengezogen worden, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Der Aufstand sei in der Nacht zum Dienstag nach fast einem Tag friedlich beendet worden, berichteten lokale Medien. «Ich fordere die Gangmitglieder auf, von ihren Handlungen abzusehen», sagte Präsident Alejandro Giammattei zuvor in einer Videoansprache.

In dem mittelamerikanischen Land steuern inhaftierte Bandenchefs ihre kriminellen Geschäfte oft weiterhin aus dem Gefängnis heraus. Mit der Verlegung in andere Haftanstalten versuchen die Sicherheitsbehörden, die Kommunikationskanäle der Gangs zu unterbrechen.

In Mittelamerika kontrollieren mächtige Jugendgangs – die sogenannten Maras – ganze Stadtviertel und sind in Schutzgelderpressung sowie Drogenhandel verwickelt. Die häufig am ganzen Körper mit Gangsymbolen tätowierten Bandenmitglieder dürften für den Grossteil der Gewalt in der Region verantwortlich sein. (sda/dpa)

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Das brutalste Gefängnis Brasiliens

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Das brutalste Gefängnis Brasiliens
quelle: getty images south america / mario tama
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