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epa07857699 Sixteen-year-old climate activist Greta Thunberg speaks at the Youth Climate Strike in Battery Park in New York, New York, USA, 20 September 2019. An estimated quarter of a million people marched in New York to protest government inaction on the climate crisis.  EPA/PETER FOLEY

Bild: EPA

Greta Thunberg erhält den alternativen Nobelpreis



Greta Thunberg wird mit dem alternativen Nobelpreis der Right Livelihood Stiftung ausgezeichnet. Der Preis zeichnet Kämpfer für Frieden und Menschenrechte und Umwelt aus.

Preisträger sind unter anderen Edward Snowden oder Astrid Lindgren. Häufig werden auch unbekannte Personen ausgezeichnet.

Klimaaktivistin Greta Thunberg teilt aus

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Video: srf

Die schwedische Klima-Aktivistin, die die weltweite Bewegung Fridays for Future ins Leben gerufen hat, wird in diesem Jahr ausgezeichnet.

Die 16-Jährige habe «der politischen Forderung nach dringenden Klimaschutzmassnahmen weltweit Gehör verschafft», teilte die in Stockholm ansässige Right-Livelihood-Stiftung am Mittwoch mit. Neben Thunberg werden Vertreter der indigenen Völker in Brasilien, eine Frauenrechtsanwältin aus China sowie eine Menschenrechtsaktivistin aus der Westsahara ausgezeichnet.

Der Right Livelihood Award würdigt den Einsatz für Menschenrechte, Pressefreiheit, bürgerliche Freiheiten und Umweltschutz. Er wurde 1980 vom schwedisch-deutschen Philanthropen Jakob von Uexküll ins Leben gerufen und gilt als Alternativer Nobelpreis.

Ebenso wie Thunberg im Umweltschutz engagiert, sind Davi Kopenawa und die von ihm gegründete Hutukara Associação Yanomami. Sie erhalten den Alternativen Nobelpreis für «ihre mutige Entschlossenheit, die Wälder und die Artenvielfalt des Amazonas sowie das Land und die Kultur seiner Ureinwohner zu schützen».

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Kopenawa war massgeblich daran beteiligt, dass 1992 ein mehr als 96'000 Quadratkilometer grosses Areal in Brasilien zum Yanomami-Schutzgebiet erklärt wurde.

Die Menschenrechtsaktivistin Aminatou Haidar erhält den Alternativen Nobelpreis «für ihren unerschütterlichen gewaltlosen Widerstand, trotz Gefangenschaft und Folter, im Streben nach Gerechtigkeit und Selbstbestimmung für das Volk der Westsahara». Die ehemalige Kolonialmacht Spanien hatte das umstrittene Gebiet 1975 verlassen, unmittelbar danach wurde es von Marokko annektiert.

Die Preisträgerin Guo Jianmei wird «für ihre bahnbrechende und beharrliche Arbeit zur Sicherung der Frauenrechte in China» ausgezeichnet. Sie hat in der Volksrepublik mehrere Organisationen zum Schutz von Frauenrechten gegründet und geleitet.

Und sie war nach Angaben der Stiftung die erste Anwältin des Landes, die hauptberuflich in der gemeinnützigen Rechtshilfe tätig ist. Seit 1995 haben mehr als 120'000 Frauen in ganz China kostenlose Rechtsberatung von Guo und ihren Teams erhalten.

Die vier Preisträger erhalten jeder eine Million schwedische Kronen (knapp 102'000 Franken). Das Geld ist aber nicht zur persönlichen Verwendung. (aeg/sda/afp)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MGPC 25.09.2019 13:28
    Highlight Highlight Cool 100000 mehr auf ihrem konto.
  • Müllli 25.09.2019 12:44
    Highlight Highlight Jetzt fehlt nur noch die Heiligsprechung vom Papst, dann haben wir unsere neue Märtyrerin🙏
  • wasylon 25.09.2019 12:40
    Highlight Highlight Ich hoffe sie bekommt auch einen Oscar für ihre sensationelle Performance am Klimagipfel.
  • FITO 25.09.2019 10:35
    Highlight Highlight Ich glaube da bekommt einer Schreikrämpfe wenn er das erfährt.
    Da arbeitet das stable genius doch schon drei Jahre dran und da kommt doch so ein 16 Jähriges schwedisches Teenie und schnappt ihn sich einfach so.
    Ich glaube Schweden wird noch zu seinem Trauma nach den schlechten Erfahrungen die er dieses Jahr schon mit diesem Land gemacht hat.
    Fehlt nur noch dass sie jetzt noch Assange freisprechen.
    Benutzer Bildabspielen
  • dmark 25.09.2019 10:11
    Highlight Highlight Wenn man heutzutage die Medien betrachtet, dann gibt es nur noch zwei Themen - Trumpel und Gretel...
    • Samzilla 25.09.2019 12:17
      Highlight Highlight Ja, selbst für Putin reichts nur noch im Sommerloch...
  • Triumvir 25.09.2019 09:18
    Highlight Highlight Absolut verdient! Gratulation.
  • Panna cotta 25.09.2019 09:17
    Highlight Highlight Eine absolut würdige Gewinnerin – auch wenn das die Greta-Artikel-Blitzerlis hier nicht gerne sehen werden.
    • FITO 26.09.2019 14:07
      Highlight Highlight Da der Blitzerbrigade in diesem Medium einfach zu wenig svp-Bashing geboten wird versuchen nun die gelangweilten ihr sinnfreies dumb clicking bei Artikeln über Greta auszuleben.
      Man nennt es auch einen Minderwertigkeitskomplex gepaart mit langer Weile.
      Benutzer Bild
    • Panna cotta 26.09.2019 15:58
      Highlight Highlight @FITO: Deshalb sollte die Abschaffung der Blitze ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Man kann einer Meinung zustimmen (Herz) oder nicht (kein Herz). Negieren kann man jemandes Meinung nicht.
    • FITO 26.09.2019 16:55
      Highlight Highlight Absolut, aber erzähl das mal den Watsonis.
      ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 25.09.2019 09:16
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • hopplaschorsch12 25.09.2019 09:25
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Alice36 25.09.2019 09:16
    Highlight Highlight Greta erhält den Nobelpreis 👍

    Das könnte bei Donald möglicherweise für einen Infarkt reichen 🤣😂
    • Baba 25.09.2019 09:34
      Highlight Highlight Erst kroegt sie mal den alternativen NP. Der ist kaum auf 45' Radar, da es dabei ja um Themen geht, die ihm - wie seine Politik seit Januar 2017 zeigt - ziemlich am A***h vorbei gehen.
    • Linus Luchs 25.09.2019 10:13
      Highlight Highlight @Alice36: Den ALTERNATIVEN Nobelpreis hat sie erhalten. Aber den anderen hätte sie auch verdient.

      Wie auch immer, sie zu bewundern, zu beklatschen und auszuzeichnen ist schön und gut. Aber was Greta viel mehr freuen und der Welt viel mehr bringen würde: Wir müssen auf die Wissenschaft hören, unverzüglich handeln und die Luxuseinbusse akzeptieren, die damit verbunden ist.
    • FITO 25.09.2019 13:59
      Highlight Highlight @Linus
      Für den nächsten Friedensnobelpreis ist sie im Gegensatz zu Trump wenigstens schon nominiert.

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