Klima
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epa07847615 Swedish climate activist Greta Thunberg (L) poses with Amnesty International Secretary General Kumi Naidoo (R) after Thunberg was awarded Amnesty International's Ambassador of Conscience award at George Washington University in Washington, DC, USA, 16 September 2019. Thunberg is scheduled to attend the United Nations Climate Action Summit in New York City.  EPA/ERIK S. LESSER

Gerta Thunberg nimmt ihren Menschenrechtspreis von Amnesty International entgegen. Bild: EPA

Greta Thunberg mit Amnesty-Menschenrechtspreis ausgezeichnet



Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg und die Protestbewegung Fridays For Future haben in Washington den wichtigsten Preis von Amnesty International erhalten. Die Auszeichnung sei für «all die furchtlosen Jugendlichen, die für ihre Zukunft kämpfen.»

Dies sagte die 16-Jährige am Montag (Ortszeit) bei der Preisverleihung. Thunberg protestiert seit mehr als einem Jahr für mehr Klimaschutz. Aus ihrem wöchentlichen Schulstreik ist eine internationale Klimaprotestbewegung mit hunderttausenden Anhängern geworden.

«Wenn sie bis morgen warten, wird es für niemanden von uns eine Zukunft geben»

Für viele Menschen sei noch immer nicht die Verbindung zwischen dem Klimawandel und Migration, Hunger und der Verletzung von Menschenrechten klar, sagte Thunberg weiter. Sie rief zum Handeln auf. «Menschen sterben! Und trotzdem schauen immer noch so viele von uns weg», beklagte sie.

Lob für Beharrlichkeit

«Jungen Leuten wird oft gesagt, dass sie die Anführer von morgen sind», sagte Amnesty-Generalsekretär Kumi Naidoo. Er sei froh, dass Thunberg und die vielen anderen jungen Aktivisten darauf nicht gehört hätten. «Wenn sie bis morgen warten, wird es für niemanden von uns eine Zukunft geben.» Die Amnesty-Generalsekretärin in den USA, Margaret Huang, lobte die Beharrlichkeit der Bewegung. «Sie haben Dinge getan, die denjenigen von uns, die seit Jahrzehnten kämpfen, nie gelungen sind», sagte Naidoo der Nachrichtenagentur AFP weiter.

Mit dem sogenannten Ambassador of Conscience Award («Botschafter des Gewissens Preis»), ehrt Amnesty Künstler und andere Persönlichkeiten, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte einsetzen. Der Preis wird seit 2003 vergeben. Ausgezeichnet wurden etwa der tschechische Bürgerrechtler Vaclav Havel und die pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai.

Die 16-jährige Thunberg hat ihren Protest in alle Welt getragen und ist vor etwas mehr als zwei Wochen in den USA angekommen. Vergangenen Freitag forderte sie vor dem Weissen Haus mit mehreren Hundert Kindern und Jugendlichen mehr Klimaschutz. Am Freitag will sie in New York am globalen Klimastreik der Bewegung Fridays For Future teilnehmen. (mim/sda/dpa)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 17.09.2019 18:53
    Highlight Highlight Schon wieder etwas gelernt. 💪

    Bis jetzt habe ich nämlich immer gemeint,
    Amnesty kümmere sich um Gefangene.
  • HAL9000 17.09.2019 14:07
    Highlight Highlight Yes! Endzeitstimmungsbericht. Ich mag das ganze.

    Nur Schade, dass uns auch das noch vermiest wird.

    Es gibt Leute die nicht mal das Ende in Ruhe geniessen können...
  • Pümpernüssler 17.09.2019 06:49
    Highlight Highlight Welches Menschenrecht verteidigt die Klimajugend? Das müsste im Artikel schon noch erwähnt werden. Der Preis steht ja für die Verteidigung der Menschenrechte.
    • NotSokra 17.09.2019 07:29
      Highlight Highlight Das Recht auf Leben und Gesundheit.
    • Eisvogel 17.09.2019 07:42
      Highlight Highlight @Pümpernüssler
      Ich würde deine Frage umdrehen: welches Menschenrecht ist vom Klimawandel nicht betroffen?
    • Avalon 17.09.2019 08:26
      Highlight Highlight Zusammengefasst: Das Recht auf eine Zukunft?
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