International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sonderbericht des Weltklimarates: Die 5 Folgen des Klimawandels

Die Gletscher werden bis Ende des Jahrhunderts grösstenteils verschwinden, was im Sommer zu grosser Trockenheit führen wird. Das ist eine Erkenntnis aus dem Sonderbericht des Weltklimarats, der gestern vorgestellt worden ist.

Bruno Knellwolf / ch media



epa07770649 A child walks along the shore of the lagoon in Funafuti, Tuvalu, 13 August 2019. The 50th Pacific Islands Forum and Related Meetings, fostering cooperation between governments comprising 18 countries in the region, run from 13 to 16 August 2019 in Tuvalu.  EPA/MICK TSIKAS  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Ein Kind spaziert an der Küste von Funafuti, einer Tuvalu-Insel. Wird der Meeresspiegel-Anstieg nicht gestoppt sind diese Inseln dem Untergang geweiht Bild: EPA

Viel Land an den Meeresküsten wird untergehen. Denn der Meeresspiegel wird deutlich höher ansteigen als bisher erwartet. Das ist eines der Resultate des dritten Sonderberichts des Weltklimarats IPCC, der sich diesmal mit den Ozeanen und der Kryosphäre befasst. Zur Kryosphäre gehören die Erdteile mit Schnee, Gletschern und Permafrost. Vom Landverlust durch den steigenden Meeresspiegel sind weltweit 700 Millionen Menschen betroffen.

«Bis 2050 sogar eine Milliarde»

sagt Nicolas Gruber, Professor für Umweltphysik an der ETH Zürich und einer der 104 Autoren des aktuellen IPCC-Sonderberichts, der gestern in Bern und zeitgleich in Monaco vorgestellt worden ist.

Vierfünftel der Erde gehören zu den im Sonderbericht untersuchten Gebieten. Die Erde wird zu Zweidritteln von Meeren bedeckt und zu einem Achtel von Eis, Schnee und Permafrost. Ozeane und Kryosphäre sind kein lebloser Raum und stark betroffen vom Klimawandel. Sie erfüllen wichtige «Dienste» für Mutter Erde. Die Ozeane nehmen 90 Prozent der Wärme auf, regulieren also die Erdtemperatur. Zudem absorbieren die Meere 25 Prozent der menschgemachten CO2-Emissionen. Gletscher regulieren den Wasserhaushalt, der Permafrost hält das Gebirge zusammen.

Erschreckend grosser Einfluss der schmelzenden Pole

Doch die Ozeane leiden unter der Erderwärmung, sie versauern und der Meeresspiegel steigt, weil der Ozean Wärme aufnimmt und sich wärmeres Wasser ausdehnt. Das allein hat man schon vor diesem Sonderbericht gewusst. Doch nun haben die Forscher auch berechnet, welchen Einfluss die schmelzenden Pole auf den Meeresspiegel haben. Erschreckend viel. «Das Abschmelzen des Eises in Grönland und der Antarktis führt zu einer signifikanten Erhöhung des Meeresspiegels bis zum Ende des Jahrhunderts», sagt Nicolas Gruber. Dabei geht es um etwa zehn Zentimeter zusätzlicher Erhöhung zum ohnehin durch die Meereserwärmung erwarteten Anstieg.

«Das tönt im ersten Moment nicht nach wahnsinnig viel, hat aber riesige Auswirkungen.» Ist der Meeresspiegel im 20. Jahrhundert um 15 Zentimeter angestiegen, soll er bis Ende Jahrhundert an einigen Orten bis zu 1.10 Meter steigen, wenn keine Klimaschutzmassnahmen ausgeführt werden. Im Durchschnitt steigt der globale Meeresspiegel dann um 84 Zentimeter. Mit Klimaschutzmassnahmen und damit einer Erderwärmung von 2 Grad Celsius sind es «nur» 43 Zentimeter.

Häufigere Extremereignisse

Langsame Meeresspiegel-Erhöhungen, die zu überschwemmten Gebieten führen, sind das eine. «Mehr zu schaffen machen werden den Menschen aber die Extremereignisse», sagt IPCC-Autor Thomas Frölicher, Klimatologe an der Universität Bern. Zum Problem werden Sturmfluten, tropische Wirbelstürme und die Veränderungen der Meereszirkulation. «Extremereignisse, wie sie jetzt nur alle 100 Jahre vorkommen, werden Ende des Jahrhunderts jährlich eintreten», sagt Frölicher. «Das wird grossen Einfluss auf die vielen Megacitys an den Meeresküsten haben und auf tiefliegende Inseln.»

Weltweite Migrationsbewegungen

Wenn weite Landteile unbewohnbar werden, müssen die Menschen wegziehen. Das kann zu globalen Migrationsbewegungen führen. Andere werden sich mit technischen und baulichen Massnahmen gegen den Anstieg wehren. Es werden Wälle gebaut und Land wird aufgeschüttet. Möglich sind aber auch sanftere Massnahmen wie Bepflanzungen.

Eine Möglichkeit ist das Anpflanzen von Mangrovenwäldern an den Meeresküsten. Die Mangroven wachsen sehr schnell und binden dabei auch noch viel Kohlenstoff. Die Mangroven wachsen mit dem Meeresspiegel mit und der Wald bleibt somit ein Schutz vor Sturmfluten auch bei steigendem Wasser: «Eine ’Living Wall’, die im Unterschied zu einer ’Hard Wall’, mitwächst», erklärt Gruber. Städte müssen so gebaut werden, dass sie durch Überschwemmungen nicht zerstört werden. Daran hat man zum Beispiel in Hamburg schon gedacht und dementsprechend gebaut. Die Stadt kann überflutet werden, ohne dass dabei riesige Schäden entstehen.

Häufigere Hitzewellen an Land und im Wasser

Häufigere Hitzewellen sind eine Folge des Klimawandels. Eine neuere Erkenntnis ist, dass solche Hitzewellen auch in den Meeren vorkommen. Marine Hitzewellen wurden erstmals im Jahr 2003 entdeckt und treten in allen Ozeanen auf. Sie werden bei weiterhin grossen Treibhausgas-Emissionen bis Ende Jahrhundert 50 Mal häufiger. Allein schon die normale Temperaturerhöhung des Meerwassers belastet das Ökosystem der Meere, die Hitzewellen sind ein zusätzliches Problem.

«Fast alle marinen Organismen sind gefährdet», sagt Frölicher. Gemäss dem Sonderbericht werden die Korallenriffe noch mehr leiden als bisher angenommen. Vor allem die Hitzewellen haben den Korallen zugesetzt. Die Verletzlichkeit des gesamten Ökosystems in den Ozeanen hat sich deutlich erhöht. Einige wenige Ökosysteme profitieren von der Erwärmung mit einer höheren Artenvielfalt, im Gesamten ergibt sich aber ein Verlust an Meeresbiodiversität.

«In den Tropen werden es die Fische zu heiss haben und nach Norden in kühlere Gewässer ausweichen»

sagt Frölicher. Insgesamt wird der Fischbestand gemäss dem IPCC-Sonderbericht zurückgehen. Zwar sind das offene Meer und die Pole weit weg von der Schweiz. Doch deren Zustand hat für alle Bedeutung. «Für die Nahrungsmittelproduktion und die Transportwege für die Schifffahrt», sagt Gruber. Wie auch für die Energieversorgung und nicht zuletzt für Tourismus, Erholung und Gesundheit.

Blick auf den Aletschgletscher von der Moosfluh aus, auf der Riederalp im Wallis, am Dienstag 11. Juli 2017. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Auch der Aletschgletscher im Wallis schwindet. Bild: KEYSTONE

Fehlendes Gletscherwasser

«In allen Regionen gehen die Gletscher stark zurück. Zwischen 2006 und 2015 haben sie einen halben Meter Dicke pro Jahr verloren», sagt Andreas Fischlin von der ETH Zürich, einer der fünf am Sonderbericht beteiligten Schweizer IPCC-Autoren. «Und die Schneedecken schmelzen um 13.4 Prozent pro Jahrzehnt.» Nicht genug: Die Temperaturen des Permafrosts, des «ewigen» Eises im Boden, sind auf Rekordhöhe. Betroffen davon werden nicht nur die 670 Millionen Bergbewohner sein.

Denn die Kombination von Gletscherrückgang und auftauendem Permafrost ist fatal. Fischlin zeigt den Grindelwaldgletscher, für den ein Entlastungsstollen gebaut werden musste, damit das Gletscherwasser abgeleitet werden kann und keinen See bildet. Das Hauptproblem des Gletscherschwindens ist die veränderte Wasserverfügbarkeit. Der Jahreswasserabfluss im Gebirge setzt sich aus Grund-, Regen, Schnee- und Gletscherwasser zusammen. Das Gletscherwasser liefert im Sommer Wasser, wenn es kaum regnet und der Schnee geschmolzen ist. Fehlt in Zukunft, so wie es der IPCC-Sonderbericht voraussagt, das Gletscherwasser, werden die Flüsse und Bäche im Sommer austrocknen.

Gemäss dem Sonderbericht des Weltklimarats werden die Gletscher weltweit im Vergleich zu 2015 bis 2080 etwa die Hälfte ihrer Masse verlieren, wenn kein Klimaschutz erfolgt. Dann werden mehr als 80 Prozent aller Gletscher verschwinden. Mit ambitioniertem Klimaschutz werden es 22 bis 44 Prozent sein, was immer noch genug ist.

Für kleine Gletscher besteht mit und ohne Klimaschutz keine Chance, was man am letzten Wochenende bei der Beerdigung des Pizol-Gletschers gesehen hat. Besonders betroffen sind die Gletscher in den Alpen, dem Kaukasus und tropische Gletscher.

Anpassungen im Gebirge sind nötig

Fischlin spricht über Anpassungsmöglichkeiten mit Risikokarten, welche den Klimawandel einbeziehen und auf die Raumplanung Einfluss haben, von Schutzwäldern und Hangstabilisierungen und Frühwarnsystemen, welche die wachsenden Gefahren im Gebirge mindern können.

Das Eis schmilzt nicht nur in den Bergen, sondern auch auf Grönland und in der Antarktis, wie Konrad Steffen von der Forschungsanstalt WSL erklärt.

«Das Meereis in der nördlichen Hemisphäre nimmt deutlich ab.»

Im Sommer wird das Meereis rund um den Nordpol verschwinden, neue Schifffahrtswege gehen auf. Die Eislast, die den Boden von Grönland niederdrückt, wird weniger, das Land wird sich nach oben bewegen. (mim/aargauerzeitung.ch)

21 Bilder, die dir vor Augen führen, wie schön die Natur ist

«Cleanwalkers» setzen sich für eine sauberere Welt ein

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

14
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

66
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

28
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

24
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

8
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

118
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

14
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

66
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

28
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

24
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

8
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

118
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

18
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 26.09.2019 17:33
    Highlight Highlight Schlagen wir doch mit einer Klappe zwei Fliegen: Bevölkerungsreduktion...

    Durch eine passive Reduktion der Bevölkerung, also durch Reduktion von Geburten, wird zum einen Resscourcenverbrauch, Umweltverschmutzung und Artenausrottung reduziert. Zum anderen sind bei alfälligen Umweltkatastrophen weniger Menschen betroffen... Schlicht weil es weniger gibt.

    Die Reduktion sollte durch folgende Massnahmen realisiert werden:
    - Weiterentwicklung unserer religiösen und kulturellen Normen
    - Bildung und Gleichstellung für Frauen
    - Akzeptanz bezüglich Verhütung und Abtreibung
    - Familienplanung
    • wolge 27.09.2019 06:01
      Highlight Highlight Für soziale Absicherung durch, Arbeitslosenkasse, Krankenkasse und Altersvorsorge hat es leider nicht mehr gereicht.

      Auch sie werden benötigt um eine „Überproduktion“ zu verhindern...
    • Saraina 27.09.2019 06:53
      Highlight Highlight Gute Idee. Allerdings verbraucht der grösste Teil der Menschheit nicht einmal einen Zehntel unserer Ressourcen...
  • Blaubar 26.09.2019 12:27
    Highlight Highlight Ich wette mal dagegen. Bei einem nichtlinearen chaotischen System lassen sich keine zuverlässigen Voraussagen machen, wzbw.
  • Special K 26.09.2019 10:26
    Highlight Highlight Es liegt in unserer Verantwortung, etwas zu ändern. Ändert euer Verhalten, sprecht mit eurem Umfeld, demonstriert, fordert Massnahmen.

    Am 20. Oktober sind Wahlen.

    GEHT WÄHLEN UND SAGT ALLEN, DIE IHR KENNT, DASS SIE WÄHLEN SOLLEN!

  • Tooto 26.09.2019 10:11
    Highlight Highlight "Schwachsinn, nur ein Hype"
    "Ist mir egal, betrifft mich dann ja eh nicht mehr."


    - Zu viele, 2019
  • Ranger74 26.09.2019 09:28
    Highlight Highlight Idiotische Menschheit
    Mir hat mein Vater schon vor über 40 Jahren von der Klimaerwärmung erzählt .... mit genau den Vorhersagen die jetzt Panikartig in allen Medien pupliziert werden. Ist alles ein alter Hut! Die Erde ist IMMER im Wandel und da kann auch der ja so Erhabene Mensch nicht daran ändern. Jetzt haben die Politiker einfach eine neue Geldquelle gefunden ...kann man ja die AHV sanieren mit den Klimaabgaben... würden besser Plastik etc. verbieten. Aber geht ja nicht ..... die Hersteller sind ja gute Steuerzahler...
  • Nüübächler 26.09.2019 09:07
    Highlight Highlight Wenn ich so die Zuverlässigkeit des langfristigen Wetterberichtes betrachte kommen mir berechtigterweise erhebliche Zweifel an den auf Jahrzehnte ausgerichtete Klimaprognose eines Klimarates.
    • Fiesekatzekratzetatze 26.09.2019 15:53
      Highlight Highlight Hausaufgabe bis ende Woche: Recherchiere, Unterschied von Wetter und Klima.
    • Nüübächler 26.09.2019 19:38
      Highlight Highlight Liebe Fiesekatze
      In der Schule lernt man auch- zu verstehen was man liest.
      Mein Kommentar bezieht sich auf die Zuverlässigkeit von langfristigen Prognosen, nicht auf die Vergleichbarkeit von Klima und Wetter.
      Merkst den Unterschied?
    • Fiesekatzekratzetatze 27.09.2019 09:37
      Highlight Highlight Lieber Nüübächler, habe Deinen Kommentar sehr wohl verstanden. Die Zuverlässigkeit von langfristigen Prognosen ist aber nur beim Klima möglich und nicht beim Wetter, daher der naturgegebene Unterschied von Klima und Wetter den man erst begreifen muss. Du kannst auch nicht sagen, jede Birne ist grün, aber nicht jeder Apfel ist grün, warum denn nicht? Ist ja beides eine Frucht... genau, weil Äpfel naturgemäß auch rot oder gelb sein können.
  • D_M_C 26.09.2019 08:50
    Highlight Highlight Klimaschutz lässt sich mit diesen Erkenntnissen sogar rein egoistisch und rein ökonomisch begründen.
    Die Alpen, also die Schweiz! sind stark von der Klimakrise betroffen. Es wird also zu vielen teuren Schäden kommen. Viel teurer als Klimaschutz es je sein könnte.

    Bitte wacht auf in Bern!
    • SGR 26.09.2019 10:29
      Highlight Highlight warum nur in Bern ?
      Auf importierte Produkte kann auch in Basel, Genf, Zürich und dem Rest des Landes verzichtet werden.

      Diese Grafik ist zwar von 2015 aber sie zeigt doch sehr schön dass der Import eine echte Dreckschleuder ist. Und jetzt, vier Jahre später, dürfte es nicht besser aussehen.


      Benutzer Bild
    • D_M_C 26.09.2019 15:56
      Highlight Highlight Recht hast du.
      Doch wir Menschen brauchen Hilfestellung. Es braucht Anreize, die ökologisches Verhalten fördern und anderes mindert. Diese Anreize werden von der Politik verfasst.

      Bsp: Subventionen für fossile Brennstoffe sind genau das Gegenteil.
  • Gipfeligeist 26.09.2019 08:45
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie man täglich in diesem Umfeld forschen kann, ohne vollständig in Depressionen zu fallen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Umweltwissenschaftlern & IPCC Autoren für ihre aufrichtige Arbeit.
  • coheed 26.09.2019 08:34
    Highlight Highlight Die SVP kämpft mit allen Mitteln gegen die Klimabewegung, dabei wäre diese in ihrem Interesse. Man merkt, dass es der SVP gar nicht so richtig um die Schweiz geht.
    • Forest 26.09.2019 11:03
      Highlight Highlight Sorry, aber Thema verfehlt. Klimaschutz fängt als erstes bei uns selbst an. Bei uns selbst sind wir nicht so konsequent und von der Politik wird es verlangt. Es spielt keine Rolle ob Pro Klima oder dagegen. Nicht die SVP ist für das Klima verantwortlich sondern wir alle, eine Lektion die wir noch lernen müssen. Mit dem Finger aufeinander zeigen wird dem Klima nicht helfen...
    • D_M_C 26.09.2019 16:02
      Highlight Highlight @Forest
      Was ist denn falsch daran, wenn die Politik klimafreundliche Anreize setzt, um die Bürger*innen in ihrem persönlichen Verhalten zu unterstützen?

«Wie könnt ihr es wagen!» So stauchte Greta Thunberg am Klimagipfel alle zusammen

Die bekannteste Klimastreikerin der Welt hat am Klimagipfel in New York eine hoch emotionale Rede gehalten. Sie wirft den Regierungschefs der Welt fehlende Handlungsbereitschaft vor.

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat vor den Regierungschefs der Vereinten Nationen eine emotionale Rede gehalten. Den Tränen nahe beschuldigte sie ihre Zuhörer, beim Klimawandel nicht gehandelt zu haben. «Mit euren leeren Worten habt ihr mir meine Träume und Kindheit gestohlen. Wie könnt ihr es wagen!»

Im Rahmen des UN-Klimagipfels trafen sich heute 60 Staats- und Regierungschefs in New York. Sie wollen Aktionspläne zur Senkung der CO2-Emissionen vorlegen und diskutieren. In ihrer …

Artikel lesen
Link zum Artikel