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Greta Thunberg, a 16-year-old Swedish climate activist, sails into New York harbor aboard the Malizia II, Wednesday, Aug. 28, 2019. The zero-emissions yacht left Plymouth, England on Aug. 14. She is scheduled to address the United Nations Climate Action Summit on Sept. 23. (AP Photo/Craig Ruttle)

Greta Thunberg hat ihren Segel-Trip wohl überstanden – sie ist an ihrem Ziel in New York angekommen. Bild: AP

Greta Thunberg vor Freiheitsstatue in New York eingetroffen



Zwei Wochen nach ihrem Aufbruch über den Atlantik per Rennjacht hat Klimaaktivistin Greta Thunberg die Freiheitsstatue in New York erreicht. Bei durchwachsenem Wetter und gelegentlichem Nieselregen wurde die 16-jährige Schwedin am Mittwoch von 17 Segelbooten der Vereinten Nationen auf der Wasserfläche vor der Skyline der von Manhattan begrüsst.

Im Laufe des Nachmittags (Ortszeit) wollte Thunberg im Hafen North Cove Marina endgültig eintreffen. Für sie gehen in New York zwei entbehrungsreiche Wochen auf offener See zu Ende. Vor ihr stehen in den kommenden Monaten mehrere Klimaproteste und -konferenzen.

Am 14. August war Thunberg im englischen Plymouth zu ihrem grossen Transatlantik-Törn auf der Rennjacht «Malizia» aufgebrochen. Der norddeutsche Segelprofi Boris Herrmann und sein Co-Skipper Pierre Casiraghi brachten sie über den Grossen Teich. Mit an Bord waren auch Thunbergs Vater Svante und ein Filmemacher, der die Reise nach Amerika dokumentiert.

In ihrer vorerst letzten Nacht auf dem Meer schrieb Thunberg am frühen Mittwochmorgen auf Twitter: «Land!! Die Lichter von Long Island und New York City voraus.» Das Segelboot ankerte dann zur Zoll- und Passkontrolle vorübergehend vor Coney Island, bevor es auf die Wasserfläche vor Manhattan einfuhr. Später stellte die Schwedin ein Bild von sich vor der Skyline der US-Metropole online.

Thunberg verzichtet auf Flugreisen, weil auf diesen besonders viele klimaschädliche Treibhausgase ausgestossen werden. Deshalb entschied sie sich dazu, den Weg über den Atlantik per Hochsee-Segeljacht auf sich zu nehmen.

Teilnahme an Uno-Klimakonferenzen

In den USA will sie ihren Kampf gegen die Klimakrise auf eine neue Ebene heben. Nach ein paar Tagen Ruhe stehen mehrere Klimaproteste in New York und vor allem zwei Uno-Klimakonferenzen auf Thunbergs Plan. Im Dezember will sie dann an der Weltklimakonferenz im südamerikanischen Chile teilnehmen. Für all das hat die Schwedin ein Jahr Auszeit von der Schule genommen.

Die Nachhaltigkeitsziele gelten als die globalen Vorsätze der Vereinten Nationen (Uno) und seiner Mitgliedsstaaten. Zu ihnen gehören neben dem verstärkten Kampf gegen den Klimawandel auch, dass kein Mensch mehr in Armut leben oder Hunger leiden darf, dass der Zugang zu Bildung und der Gesundheitszustand verbessert werden oder die Diskriminierung von Frauen beseitigt werden soll.

Die Ziele sollen bis 2030 erreicht werden. Im September wollen die Staats- und Regierungschefs am Uno-Hauptsitz in New York eine Zwischenbilanz über das bislang Erreichte ziehen.

Schulstreiks und Fridays for Future

Als damals noch 15-Jährige hatte Thunberg sich vor gut einem Jahr vor das Parlament in Stockholm gesetzt, um für einen beherzteren Einsatz ihres Landes für das Klima zu protestieren. Aus ihrem einst einsamen «Schulstreik fürs Klima» ist die internationale Klimaschutzbewegung Fridays for Future entstanden, mit der auch in mehreren Schweizer Städten etliche Schüler freitags statt in den Unterricht zum Protest auf die Strasse gehen.

Swedish climate activist Greta Thunberg reacts with other young climate activists during a demonstration against climate change on the closing day of the « Smile for Future Summit for climate », in Lausanne, Switzerland, on Friday, August 9, 2019. More than 450 participants from 37 different countries met this week in Lausanne for the summer gathering of the « Fridays for Future » movement. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Thunberg löste eine weltweite Klima-Bewegung aus – hier eine Demo in Lausanne. Bild: KEYSTONE

Die Klimaproteste beeinflussen die Debatten über die Klimakrise und machen Druck auf Regierungen für entschiedenere politische Ansätze. (mim/sda/dpa)

Greta Thunberg und das Schiff

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • feuseltier 28.08.2019 22:19
    Highlight Highlight Wahr?
    Benutzer Bild
    • Ueli der Knecht 28.08.2019 23:00
      Highlight Highlight Unwahr.

      In keinem militärischen Budget sind die Ausgaben für Aufklärungsflüge auch nur ein Mü hochgeschnellt, nur weil Greta über den Atlantik segelt.

      Die Küste vor den USA ist sowieso sehr gut überwacht, weil dort nicht nur NATO-Streitkräfte sondern auch russische, chinesische und iranische Marine-Einheiten rumschippern. Das hat aber mit Greta genau nichts zu tun, und es kostet eine ganze Menge. Darum schippern die Russen, Chinesen und Iraner dort auch rum, um bei den Amis mit relativ wenig eigenen Mitteln möglichst viele gegnerische Ressourcen zu absorbieren.
    • 7immi 28.08.2019 23:25
      Highlight Highlight @feuseltier
      Nicht dass ich erstaunt wäre, aber nur weil ein grünes Bild mit schwarzem und rotem Text und dem Titel „Fakten“ steht, ist es ja nicht automatisch die Wahrheit. Gibts hierzu seriöse Quellen?
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