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 Colombia's lead government negotiator Humberto de la Calle (L) and Colombia's FARC lead negotiator Ivan Marquez (R) sit as mediators Dag Nylander of Norway (2nd L) and Rodolfo Benitez of Cuba read a joint declaration in Havana July 12, 2015.  Colombia's government pledged on Sunday to de-escalate military actions against leftist guerrillas beginning July 20 if the rebels make good on their pledge of a unilateral ceasefire from that date. The commitment, issued in a joint statement with rebels of the Revolutionary Armed Forces of Colombia (FARC) in Havana, provides a boost to peace talks that have been threatened by increased battlefield violence in recent months. REUTERS/Enrique de la Osa

Friedensgespräche in Havanna, Kuba. Bild: ENRIQUE DE LA OSA/REUTERS

FARC verlängert offenbar einseitige Waffenruhe auf vier Monate



Die kolumbianische Rebellengruppe FARC hat ihre einseitige Waffenruhe laut Staatspräsident Juan Manuel Santos auf vier Monate verlängert. Die Kampfpause gelte nun bis zum 20. November, sagte der Präsident am Mittwoch in einem Interview mit dem Fernsehsender RCN.

Die Entscheidung sei Teil einer am Sonntag verkündeten Vereinbarung zur «Deeskalation», die erstmals seit Aufnahme der Friedensgespräche mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) in Kuba Ende 2012 die Einschränkung der Armeeeinsätze gegen die Guerillagruppe vorsieht.

FARC-Geisel soll am 20. Juli freikommen

Die marxistische Gruppierung hatte den Weg für die Vereinbarung mit der Ankündigung geebnet, vom 20. Juli an für zunächst 30 Tage die Waffen ruhen zu lassen. Aus dem Umfeld der FARC in Havanna wurden die Äusserungen Santos' zur Verlängerung der Waffenruhe am Mittwoch weder bestätigt noch dementiert. Im Abkommen von Sonntag wird keine Dauer der Feuerpause genannt. 

In dem Interview sagte Santos am Mittwoch auch, dass die FARC-Geisel, Leutnant Cristian Mocoso, vor Beginn der Waffenruhe am 20. Juli freigelassen würde.

Die Regierung und die FARC-Rebellen führen seit November 2012 Friedensgespräche in Havanna. Die Rebellen hatten im Dezember eine einseitige Waffenruhe ausgerufen, doch töteten sie im April in einem Hinterhalt elf Soldaten.

Santos ordnete daraufhin eine Wiederaufnahme der Luftangriffe an, indessen die Rebellen ihre Angriffe ausweiteten. Ende Mai beendete die Farc-Guerilla die einseitige Waffenruhe offiziell. (sda/afp)

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