International
Gesundheit

Erste Todesfälle durch das Oropouche-Fieber in Brasilien

mücke
Eine Mücke saugt Blut.Bild: shutterstock

Erste Todesfälle durch das Oropouche-Fieber in Brasilien

26.07.2024, 07:4126.07.2024, 07:41

In Brasilien sind die weltweit ersten Todesfälle durch das Oropouche-Fieber verzeichnet worden. Zwei Frauen seien an der durch infizierte Fliegen und Mücken übertragenen Viruserkrankung gestorben, teilte das brasilianische Gesundheitsministerium am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Die Frauen aus dem Nordosten des Landes seien unter 30 Jahre alt gewesen und hätten keine Begleiterkrankungen gehabt. Sie hätten aber Anzeichen und Symptome gehabt, die einem schweren Fall von Denguefieber ähnelten.

Der US-Gesundheitsbehörde CDC zufolge sind derzeit Oropouche-Ausbrüche in Teilen von Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Kuba und Peru bekannt. Das brasilianische Gesundheitsministerium teilte mit, im laufenden Jahr seien 7236 Fälle von Oropouche-Infektionen registriert worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach CDC-Angaben in der Regel vier bis acht Tage. Die Symptome halten demnach typischerweise drei bis sechs Tage an. Sie ähneln denen des Denguefiebers, dazu zählen Fieber, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, Schüttelfrost und Lichtempfindlichkeit. Schwere Fälle können zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie einer Hirnhautentzündung führen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Von Russland besetzt: In Oleschky droht Hungersnot
Internationale und regionale Organisationen sind alarmiert. Im russischen Besatzungsgebiet gibt es weder Nahrung noch Strom, Gas oder Brennholz und dennoch leben dort Menschen.
Die von Russland besetzte Stadt Oleschky im Süden der Ukraine ist seit dem 26. Mai von der Lebensmittelversorgung abgeschnitten. Die zuständige Leiterin der ukrainischen Militärverwaltung, Tetjana Hasanenko, spricht von einer kritischen Lage. «Das kann man nicht einfach als Hungern bezeichnen, es ist eine Hungersnot», warnt sie laut der Deutschen Welle (DW).
Zur Story