International
Lateinamerika

Mexikos Präsident entschuldigt sich für Äusserung über Transfrau

Mexikos Präsident entschuldigt sich für Äusserung über Transfrau

09.01.2024, 20:4509.01.2024, 20:45

Nach der umstrittenen Bezeichnung einer transsexuellen Abgeordneten als «Mann in Frauenkleidern» hat Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador um Verzeihung gebeten. «Ich bin sehr respektvoll und glaube an die Freiheit», sagte der Staatschef am Dienstag. Die Menschen sollten über ihre eigene Geschlechtsidentität entscheiden können, fügte er hinzu.

epa11064836 Mexican President Andres Manuel Lopez Obrador speaks during his daily press conference at the Palacio Nacional in Mexico City, Mexico, 08 January 2024. EPA/JOSE MENDEZ
Mexikos Präsident entschuldigt sich nach seiner umstrittenen Aussage.Bild: keystone

Die Abgeordnete Salma Luévano, die erste Transabgeordnete im nationalen Kongress, würdigte seine Äusserung. «Diese Erklärung ist äusserst wichtig, denn sie macht einen Kampf sichtbar, der uns Jahrzehnte gekostet hat. Ich bin eine Frau und das steht nicht zur Diskussion», schrieb sie auf der Online-Plattform X, vormals Twitter. Aktivisten hatten die Aussagen des Präsidenten verurteilt und ihn aufgefordert, sich öffentlich zu entschuldigen.

Transmenschen oder Transgender sind Personen, die sich dem Geschlecht, das ihnen bei Geburt zugeschrieben wurde, nicht zugehörig fühlen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Warum der Klimaschutz in der Schweiz trotz Hitze und Trockenheit kaum vorankommt
Die Schweiz und Europa erleben einen ausserordentlich heissen und trockenen Sommer. Dies könnte Solarstrom und Elektroautos einen neuen Schub verleihen. Oder auch nicht.
Der Sommer ist erst zur Hälfte vorbei. Und bereits haben wir mehrere Hitzewellen erlebt. Besonders heftig war jene in der zweiten Junihälfte, als die Temperaturrekorde pulverisiert wurden. Nun zeichnet sich eine Entspannung ab. Nächste Woche dürften die Temperaturen im für die Jahreszeit «normalen» Bereich liegen. Doch was heisst heutzutage schon normal?
Zur Story