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Ende der Flüssigkeitsgrenze im Handgepäck in Sicht

Der Flughafen Zürich ist ideal an den ÖV angeschlossen.
Die Plastiktüten für Flüssigkeiten an Flughäfen könnten bald Geschichte sein.Bild: Keystone

Ende der Flüssigkeitsgrenze im Handgepäck in Sicht

10.12.2024, 13:4410.12.2024, 13:44

Die Begrenzung von Flüssigkeiten im Handgepäck in Flugzeugen könnte bald fallen. Davon geht der Chef des Dachverbands der Fluggesellschaften (IATA), Willie Walsh, aus.

Die meisten Airlines erlauben Flüssigkeiten nur in 100-Milliliter-Containern und insgesamt nur einen Liter pro Person. Das ganze muss in einer durchsichtigen Plastiktüte verpackt und meistens separat an der Sicherheitskontrolle präsentiert werden.

Die Regeln bestehen seit 2006 und sollen verhindern, dass Kriminelle oder Terroristen Sprengstoff an Bord schmuggeln. Sie gehen auf eine Empfehlung der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO zurück. Die Regeln haben Regierungen erlassen, die sie auch ändern könnten.

Inzwischen seien Scanner-Maschinen ausgereift genug, um gefährliches Material zu erkennen, sagte Walsh in Genf. Er sehe Anzeichen, dass die Flüssigkeitsbeschränkung «zu gegebener Zeit» aufgehoben wird, sagte er. Einen Zeitpunkt konnte er aber nicht nennen. (sda/awp/dpa)

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37 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Achmed_mit dem Schachbrett
10.12.2024 17:25registriert Dezember 2024
Gibt es Zahlen, wieviele Terroranschläge durch das Flüssigkeitsverbot verhindert wurden? Ich schätze mal: Nein, gibt es nicht. Und ich schätze: Genau 0,0. Es ist jedem klar, dass das Flüssigkeitsverbot nur eingeführt wurde, damit die Passagiere im den Duty-free-Shops konsumieren müssen. Die Kosten dieser völlig unnötigen "Sicherheitsmassnahme", in erster Linie die Löhne der übelgelaunten "Sicherheitsbeamten", zahlt die Allgemeinheit. Ein riesiger Leerlauf.
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