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Liveticker

Trump attackiert bei seiner (viel zu langen) UNO-Rede den Iran – und sorgt für Lacher



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Live aus New York: Die Uno-Generalversammlung. Video: YouTube/United Nations

Liveticker: Trump spricht vor der UNO-Generalversammlung

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21:30
Die wichtigsten Aussagen Ruhanis
Nach scharfer Kritik von US-Präsident Trump an der iranischen Führung rechnet Präsident Hassan Ruhani vor der Uno-Vollversammlung im Gegenzug mit der US-Regierung ab. «Dem Multilateralismus entgegentreten ist kein Zeichen der Stärke, sondern ein Symbol der Schwäche des Intellekts», sagt Ruhani. Trump trample auf den globalen Regeln herum und handle «absurd und abnormal». Die dem Iran auferlegten Sanktionen seien eine Form von «Wirtschaftsterrorismus».

Gleichzeitig streckt Ruhani aber auch eine Hand in Richtung USA aus: «Wir laden Sie ein, an den Verhandlungstisch, den Sie verlassen haben, zurückzukommen», sagt Ruhani. «Ich beginne den Dialog genau hier.» (sda)
20:28
Ruhani über die Rolle Saudi-Arabiens
Saudi-Arabien habe in der Vergangenheit Terror-Organisationen wie die Al-Nusra-Front oder Al-Kaida unterstützt, so Ruhani, dies habe die USA jedoch nie sanktioniert. Auch müsse Saudi-Arabien den Krieg im Jemen beenden. Der Konflikt könne nur ohne Einmischung aus dem Ausland gelöst werden.
20:13
Ruhani am Rednerpult
Nun ist die Reihe am Iran. Hassan Ruhani ergreift das Wort und kritisiert die Regierung der USA. Frieden müsse durch Multilateralismus gefördert werden, so der iranische Präsident, der Alleingang der Vereinigten Staaten sei kontraproduktiv. Es sei ironisch, dass die USA den Iran nun, da sich Washington aus dem Atom-Deal zurückgezogen habe, zu Gesprächen auffordere und gleichzeitig öffentlich ein Regime-Change in Teheran fordere.
19:32
Berset widerspricht Trump
Bundespräsident Alain Berset widerspricht der Ansicht von US-Präsident Donald Trump, der in seiner Rede vor der UNO-Generalversammlung am Dienstag behauptet hatte, die Welt sehe gegenwärtig das Ende der Globalisierung.

«Wenn man sich die heutige, digital verbundene Welt ansieht, kann man kaum zum Schluss kommen, die Globalisierung gehe zu Ende», sagte Berset vor Medienvertretern in New York nach der Rede Trumps.

Der Bundespräsident zeigte sich auch nicht einverstanden mit Trumps Kommentar zum neuen Migrationspakt der Uno. Der amerikanische Präsident hatte befunden, Migration sollte nicht von einer internationalen Organisation besprochen werden, die keinen Bürgern Rechenschaft schulde. Trump bestätigte, dass die USA beim Migrationspakt nicht mitmachen werden.

Berset sagte, er finde es höchst wichtig, dass gerade auch die Migration in einem internationalen Rahmen diskutiert werde. Sie sei schliesslich grenzübergreifend - Menschen reisten aus einem Land in andere.

Berset wird sich am Diesntagnachmittag (Ortszeit) an die Generalversammlung wenden. (sda)
Swiss Federal President Alain Berset speaks to journalists during a press conference, during the 73rd session of the General Assembly of the United Nations at United Nations Headquarters in New York, New York, USA, September 25, 2018. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
von Ruedi Müller
Thanks.

Eines muss man Donald Trump lassen: reden kann er.

Gilt aber auch für:
Recep Tayyip Erdoğan
und wohl auch für alle anderen die hier am Rednerpult stehen.

Ich wollte eigentlich an die Sonne, höre jetzt aber gebannt zu.
17:22
Erstes Fazit
Nicht mehr Nordkorea, sondern der Iran steht im Fokus.

Vor einem Jahr bezeichnete Donald Trump Kim Jong Un als «kleinen Raketenmann». Heute hat er fast nur gute Worte für den nordkoreanischen Machthaber übrig.

Hauptagressor in Trumps Welt ist der Iran. Dieser sei der «weltweit grösste Sponsor des Terrorismus» und sorge im Nahen Osten und im Jemen für Blutvergiessen.

Saudi-Arabien hingegen lobte er für die mutigen Reformen, welche Mohammed bin Salman derzeit angehe. Riad sei zudem bemüht, den Krieg im Jemen zu beenden.

Gespannt darf man nun auf den Auftritt des Irans vor der Generalversammlung sein, der später an der Reihe ist.
17:14
So, es ist geschafft
Donald Trump verlässt die Bühne, die Rede des US-Präsidenten ist vorbei.
von Willi Helfenberger
Er will gar nicht mehr aufhören mit reden.
17:11
Trump überzieht
Nun ist Trump bereits 30 Minuten am Mikrofon. Eigentlich wären nur 15 Minuten Redezeit vorgesehen gewesen. Für den US-Präsidenten scheinen andere Regeln zu gelten. Ganz nach dem Motto: «Wenn ich schon zu spät komme, dann überziehe ich wenigstens.»
17:09
Uno
Nun geht es um die Vereinten Nationen. Trump ist grundsätzlich angetan von der Organisation, bemängelt aber vieles.
17:05
Venezuela
Via das Thema Migration kommt der US-Präsident auf Venezuela zu sprechen. Die USA werde heute die Sanktionen gegen Venezuela und Maduros innersten Kreis verstärken.
17:04
Migration
Trump kündet den Kampf gegen Menschenhandel und Menschenschmuggel an. Die USA werde sich aber nicht den Uno-Bemühungen anschliessen, sondern das Migrationsproblem eigenständig angehen. «Wir müssen das Problem vor Ort lösen.»
von Willi Helfenberger
Auch Trumps Töchter Tiffany und Ivanka und Schwiegersohn Jared Kushner sind dabei.
von elias776
Trump redet schon seit 20 Minuten, ich dachte man dürfe nur 15 Minuten reden.
17:00
Energie
Die USA werde in Zukunft weiterhin Öl und «saubere Kohle» in die Welt exportieren, so Trump. Dann folgt ein Angriff auf OPEC. Das Bündnis sei verantwortlich für «schreckliche» Ölpreise.
16:56
Wirtschaft
Die USA werde es nicht mehr erlauben, dass sie ausgenutzt werde, so der US-Präsident. Erst gerade habe er ein «gewaltiges» Wirtschaftsabkommen mit Mexiko ausgehandelt. Auch mit Südkorea habe er gestern einen Deal ausgehandelt.

Er habe grossen Respekt vor dem chinesischen Präsidenten Xi, aber er könne nicht akzeptieren, wie die Chinesen Geschäfte machen würden, sagt Trump.
von Willi Helfenberger
Melania hört der Rede von Donald an der Uno-Generalversammlung zu.
16:49
Iran
Nun folgt die Schelte gegen den Iran. Dieser respektiere die Nachbarn nicht und verbreite Terror in der Region. Im Nahen Osten hätten «so viele Menschen» es deshalb begrüsst, dass er die USA aus dem Iran-Deal zurückgezogen habe.

Der Iran sei unter anderem verantwortlich für das Blutvergiessen im Jemen, deshalb habe die USA die Wirtschaftssanktionen gegen Teheran verstärkt.

Man könne es nicht erlauben, dass «der weltweit grösste Sponsor des Terrors» solche Raketen besitze, so Trump. Die USA werde alles daran setzen, dies zu verhindern.
16:48
Islamischer Staat und Syrien
Die Tragödie in Syrien sei herzzerbrechend, so Trump. Die USA setze alles daran, den «blutrünstigen» Islamischen Staat zu stoppen. Auch soll in Zukunft der Einsatz von chemischer Waffen durch Assad verhindert werden.
16:46
Nahost
Trump lobt die Arbeit von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien, welche Millionen in Syrien investiert hätten, um den Leuten dort zu helfen. Auch würden diese Staaten alles daran setzen, den «schrecklichen Krieg» in Jemen zu beenden.
16:44
Nordkorea
Die USA respektiere die Souveränität der Staaten, so Trump. Darauf kommt er auf die Situation in Nordkorea zu sprechen. Fortschritte seien in der Abrüstung gemacht, Geiseln freigelassen worden. Er bedankt sich bei Südkoreas Präsidenten Moon Jae In und bei Chinas Staatschef Xi Jinping. Es sei aber noch viel zu tun.
16:42
Loblied auf die US-Wirtschaft
Trump lobt die Wirtschaft, welche so stark sei wie nie. Die USA sei an einem viel besseren Ort als noch vor zwei Jahren.
16:40
Gelächter von der Versammlung
Zunächst das erwartete Selbstlob: Seine Administration habe in nur zwei Jahren so viel erreicht wie kaum je eine zuvor, sagt Trump zur Eröffnung – und erntetet von der Versammlung viel Gelächter. «Das habe ich jetzt nicht erwartet», so der US-Präsident.

16:38
Donald Trump ist an der Reihe
Als nächstes folgt Donald Trump. Der US-Präsident betritt in diesen Augenblicken die Bühne.
16:22
Nun hat es Trump doch noch geschafft
Mit einiger Verspätung ist Donald Trump doch noch im Uno-Hauptgebäude eingetroffen.




Sofort wird er von den Reportern belagert. Er werde sich nicht mit der iranischen Regierung treffen, so der US-Präsident, solange diese ihren Ton nicht ändern würden.

von Scaros_2
Musste sicher seine Rede nochmals 3x auswendig lernen.
16:15
Der US-Präsident verspätet sich
Nach neuesten Angaben wird Donald Trump erst in 30 Minuten sprechen. Sein Konvoi hat soeben erst den Trump Tower verlassen.


16:11
Wo ist Trump?
Überraschend wird die nächste Rede nicht von Donald Trump gehalten, sondern von Lenin Moreno Garces aus Ecuador. Was der Grund dafür ist, wird nicht mitgeteilt. Auf dem Programm wäre Trump vorgesehen gewesen.
16:06
Temer verabschiedet sich
Es sei das letzte Mal, dass er die Ehre habe vor der Uno-Generalversammlung zu sprechen, so Temer. In zwei Wochen werde die Bevölkerung Brasiliens einen neuen Präsidenten wählen. Dann folgt ein Rückblick auf die vergangenen Monate und eine Menge Selbstlob. Ein kleiner Vorgeschmack, was uns wohl in der nächsten Viertelstunde erwarten dürfte.
15:51
Michel Temer eröffnet die Debatte
Der Präsident Brasiliens darf als erster Staatschef das Mikrofon ergreifen. Temer betont, wie wichtig Multilateralismus sei. Den globalen Herausforderungen sei nicht durch Isolationismus beizukommen. Brasilien fordere die internationale Zusammenarbeit und sei in den vergangenen Jahren immer mehr supranationalen Organisationen beigetreten.
Brazil's President Michel Temer addresses the 73rd session of the United Nations General Assembly, at U.N. headquarters, Tuesday, Sept. 25, 2018. (AP Photo/Richard Drew)
15:42
Das Programm des Morgens
Momentan ist die Präsidentin der Uno-Generalversammlung, Maria Fernanda Espinosa Garcés, am Rednerpult. In wenigen Minuten folgt Michel Temer, der Präsident Brasiliens. Dann ist Donald Trump an der Reihe. Das wird in geschätzt 15 Minuten der Fall sein. Die Redner dürfen jeweils nur eine Viertelstunde referieren.
15:29
Trump schwärmt bei Berset von «grossartiger Zeit in der Schweiz»
Bundespräsident Alain Berset hat am Montagabend zum Auftakt der Eröffnung der 73. UNO-Generalversammlung in New York am Abendessen der Staats- und Regierungschefs teilgenommen. US-Präsident Donald Trump schwärmte bei Berset vom letzten Besuch in der Schweiz.

Zeit für ein Gespräch hatten Berset und Trump laut der Schweizer Delegation bei dem Essen, das der amerikanische Präsident jeweils als Gastgeber der Staats- und Regierungschefs gibt, aber nicht. Trump habe dem Bundespräsidenten beim kurzen Handshake zur Begrüssung aber gesagt, er habe seinen Besuch am WEF in der Schweiz im Januar sehr genossen. Trump habe sich bei Berset für die «grossartige Zeit» bedankt.

Der Schweizer Bundespräsident wird am Dienstag gegen 17 Uhr Ortszeit seine Rede vor der UNO-Vollversammlung halten. Unter den Prioritäten der Schweiz im neuen UNO-Jahr sind die Wahrung des Friedens und der Sicherheit, die Menschenrechte, UNO-Reformen und die Migration. (sda)
U.S. President Donald Trump, left, meets with Swiss President Alain Berset at the World Economic Forum, Friday, Jan. 26, 2018, in Davos, Switzerland. (AP Photo/Evan Vucci)
Trump und Berset am WEF in Davos.
15:26
Unruhige Tage im Iran
Die Rede Trumps erfolgt zu einem Zeitpunkt höchster Anspannung. Am Wochenende ereignete sich im Iran ein Attentat auf eine Militärparade. Über 20 Personen kamen dabei ums Leben. Die Regierung in Teheran machte dafür Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA verantwortlich, welche den Terrorismus in der Region unterstützen würden. Die Islamische Republik kündete eine «verheerende Reaktion» an.
Mourners carry a casket during a mass funeral for those who died in a terror attack on a military parade in the southwestern city of Ahvaz, that killed 25 people attend a mass funeral ceremony, in Ahvaz, Iran, Monday, Sept. 24, 2018. Thousands of mourners gathered at the Sarallah Mosque on Ahvaz's Taleghani junction, carrying caskets in the sweltering heat. (AP Photo/Ebrahim Noroozi)
Särge der Anschlagsopfer werden durch die Strassen von Ahwas getragen.
15:18
Flirtkurs auf Twitter
Er habe keine Pläne, in New York den iranischen Präsidenten zu Treffen, so Donald Trump auf Twitter. «Vielleicht eines Tages in der Zukunft.» Aber er sei sich sicher, dass Hassan Ruhani ein «lieber Mann» sei.
15:14
Verbaler Angriff auf den Iran erwartet
Gespannt blickt die internationale Gemeinschaft heute Dienstag nach New York. Dort wird Donald Trump in wenigen Minuten seine Rede vor der Vollversammlung halten. Nachdem der US-Präsident vor einem Jahr in seiner Ansprache vor allem Nordkorea attackierte, wird heuer ein Frontalangriff auf den Iran erwartet. Soweit zumindest die meistgenannten Vermutungen, möglich, dass Trump auch wieder einmal vom Protokoll abweicht.

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