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Liveticker

Irma wütet weiter: Tote in Georgia und South Carolina ++ Aufräumarbeiten in Kuba



Liveticker: Hurrikan Irma NEU

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7:19
Tote in Georgia und South Carolina
Nach seinem zerstörerischen Zug durch Florida hat der Tropensturm «Irma» in weiteren US-Bundesstaaten gewütet. Der Sturm bewegte sich am Montag weiter Richtung Norden und brachte schwere Regenfälle und heftigen Wind nach Georgia und South Carolina. Dort starben mindestens drei Menschen.

Die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaates Georgia bestätigte zwei Tote. Wie der Sender WSB berichtete, starb ein 55-Jähriger in der Stadt Sandy Springs, nachdem ein Baum auf sein Haus gestürzt war. Ein weiterer Mann kam ums Leben, weil er von seinem Dach geweht wurde.


In Florida wurde das Ausmass der Schäden erst nach und nach sichtbar. Der Sturm riss in vielen Teilen Hausdächer herab und kappte Leitungen. Millionen Haushalte waren ohne Strom.

Schätzungen zufolge kamen wegen Irma mindestens 43 Menschen ums Leben.
In der Karibik gab es 34 Todesopfer, darunter 10 in Kuba. In den USA starben mindestens 8 Menschen.

Am Montag verlor der Sturm an Kraft, so dass ihn das Hurrikan-Zentrum auf ein tropisches Tief herunterstufte. Dennoch galt er weiter als sehr gefährlich, als er über Georgia zog.
Joey Spalding walks back to his truck down the street where he lives, Monday, Sept. 11, 2017, on Tybee Island, Ga. Spalding just finished repairing his house from nine inches of water after Hurricane Matthew past the island last year. He said the Tropical Storm Irma brought three feet of storm surge into his living room today. (AP Photo/Stephen B. Morton)
06:41
Flughafen Miami nimmt Betrieb auf
Good News für alle Flugreisenden. Der Flugbetrieb auf dem Miami International Airport läuft wieder an. In Südamerika sind die ersten Flugzeuge mit Ziel Miami gestartet. Die Swiss erwartet, ab Donnerstag wieder nach Flugplan verkehren zu können.

06:37
Die Irma-Katastrophe im Zeitraffer
In zehn Tagen hat Irma die halbe Karibik und die US-Südstaaten verwüstet. Ein Video zeigt den Verlauf des Wirbelsturms im Zeitraffer.
05:52
Kubaner räumen Irma-Trümmer auf
Nach dem Durchzug von Hurrikan «Irma» haben in Kuba die Aufräumarbeiten begonnen. In der Hauptstadt Havanna schafften Bautrupps am Montag umgestürzte Bäume und Trümmer beiseite.

«Die Revolution wird niemanden schutzlos allein lassen. Keine kubanische Familie wird ihrem Schicksal überlassen», schrieb Präsident Raúl Castro in der Parteizeitung «Granma». «Jetzt ist keine Zeit zum Jammern. Wir werden wieder aufbauen, was die Winde von Hurrikan »Irma« zerstören wollten.»

Allerdings gab es in vielen Stadtteilen noch immer weder Strom noch Wasser oder Gas. «Irma» hatte Havanna hart getroffen. Hohe Wellen überspülten die Uferpromenade Malecón. Das Wasser drang mehr als 500 Meter ins Stadtzentrum vor. «Soweit kam das Wasser bisher noch nie», sagte die Chefin des Zivilschutzes in der Hauptstadt, Mercedes López.

Mindestens zehn Menschen kamen auf Kuba im Wirbelsturm «Irma» ums Leben. (sda)
epa06198822 Clean up starts after the passage of Hurricane Irma in Havana, Cuba, 11 September 2017. At least 10 people have died in Cuba as a result of the effects of Hurricane Irma, according to sources at the Cuban Civil Defense General Staff.  EPA/Ernesto Mastrascusa
04:53
Vom Hurrikan zum tropischen Tief - Irma schwächt sich weiter ab
Dem Hurrikan Irma geht langsam aber sicher die Puste aus. Das Hurrikan-Zentrum hat den Wirbelsturm inzwischen zu einem tropischen Tief herabgestuft. Der Sturm befindet sich derzeit südlich der Stadt Columbus im Bundesstaat Georgia. Das Tief zieht nun weiter Richtung Alabama und Mississippi. Meteorologen rechnen weiter mit massiven Niederschlägen.

00:45
Irma fordert mehrere Todesopfer in Georgia
Nach seinem verheerenden Zug über Florida sorgt der abgeschwächte Wirbelsturm «Irma» in weiteren US-Bundesstaaten für Zerstörung. In Georgia kostete laut der Katasrophenschutzbehörde zwei weiteren Menschen das Leben.

Wie der Sender WSB berichtete, starb ein 55-Jähriger in Sandy Springs, nachdem ein Baum auf sein Haus gestürzt war. Ein weiterer Mann wurde getötet, weil er von seinem Dach geweht wurde.

Der Sturm hatte Georgia am Montag erreicht, nachdem er zuvor über Florida hinweggezogen war. Es kam zu heftigen Regenfällen und Überflutungen, mancherorts wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometer pro Stunde gemessen.
Tybee Island resident Joe Murphy wipes the sweat off his face while standing in knee deep water from Tropical Storm Irma outside his house, Monday, Sept., 11, 2017, on Tybee Island, Ga. (AP Photo/Stephen B. Morton)
23:57
Mehr als 8 Millionen Menschen ohne Strom
Die folgen von Hurrikan Irma sind verheerend. Alleine Florida sind derzeit 6,5 Millionen Menschen ohne Strom. « Das ist der schlimmste Stromausfall unserer Geschichte», sagt der CEO von Florida Power. Es könne noch Wochen dauern, bis alle Menschen wieder mit Elektrizität versorgt werden können.
Auch in Teilen Georgias ist der Strom ausgefallen - auch hier sind Hundertausende betroffen.
22:45
Swiss streicht weitere Flüge
Die Fluggesellschaft Swiss streicht wegen des Hurrikans «Irma» weitere Flüge nach Florida. Swiss sagte den Flug von Zürich nach Miami vom Dienstag und vom Mittwoch ab.

Der Flug von Miami nach Zürich werde am Mittwoch durchgeführt, wie die Fluggesellschaft am Montagabend mitteilte. Für Donnerstag geht Swiss von einem normalen Flugbetrieb auf der Strecke Zürich-Miami-Zürich aus.

Die Fluggesellschaft Edelweiss erwarte derzeit, ihre Flüge nach Havanna und Tampa am Mittwoch durchführen zu können. (dwi/sda)
22:40
Florida Keys noch für Wochen nicht erreichbar.
Das Weisse Haus geht davon aus, dass Bewohner der Florida Keys möglicherweise über Wochen nicht auf die Inselgruppe zurückkehren können. Es werde dauern, bis sich die Gegend von dem Sturm erholt habe, sagte Tom Bossert, Berater für innere Sicherheit von US-Präsident Donald Trump, am Montag in Washington. Offenbar seien einige der Zugbrücken, die die Strassen zwischen den Inseln verbinden, verbogen.





Die Inselgruppe war am Sonntagmorgen (Ortszeit) direkt vom Auge des Sturms getroffen worden. Sie liegt vor der Südspitze Floridas und hat rund 70'000 Einwohner. Die einzige Landverbindung zwischen den Inseln und dem Festland ist der Overseas Highway, der im weiteren Verlauf zum grossen Teil aus Brücken besteht. (dwi/sda)
22:10
Nach dem Sturm die Flut
Nach dem Sturm zeigt sich das Ausmass «Irmas» in Florida: Auf Fotos sind massive Überschwemmungen zu sehen.
Tybee Island resident Joe Murphy wipes the sweat off his face while standing in knee deep water from Tropical Storm Irma outside his house, Monday, Sept., 11, 2017, on Tybee Island, Ga. (AP Photo/Stephen B. Morton)
A mobile home community is flooded in the aftermath of Hurricane Irma in Everglades City, Fla., Monday, Sept. 11, 2017. (AP Photo/David Goldman)
Charlotte Glaze gives Donna Lamb a teary hug as she floats out some of her belongings in floodwaters from the Ortega River in Jacksonville, Fla., Monday, Sept. 11, 2017, after Hurricane Irma passed through the area. "This neighborhood has not flooded in at least 51 years," Lamb said. (Dede Smith/The Florida Times-Union via AP)
Grady Howell, of Plant City, Fla., helps a friend salvage items from a flooded mobile home Monday, Sept. 11, 2017, after Hurricane Irma moved through the area in Lakeland, Fla. (AP Photo/Chris O'Meara)
18:55
Erleichterung an der Börse
Die Erleichterung über den schwächer als erwartet wütenden Hurrikan «Irma» war deutlich zu spüren und lockte die Anleger zurück auf das Parkett der Schweizer Aktienmarktes. Zudem erholte sich der US-Dollar im Zuge der steigenden Risikobereitschaft der Anleger, hiess es im Handel.

Der Swiss Market Index (SMI) ging am Montag mit einem Plus von 0,79 Prozent bei 8982,23 Punkten aus dem Tag. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gewann 0,83 Prozent auf 10'260,20 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln schlossen 28 im Plus und nur zwei im Minus.

Aktien von Versicherern zählten zu den Gewinnern am Markt. Allen voran die Papiere des Rückversicherers Swiss Re erholten sich um 4,3 Prozent.

Von den abnehmenden Sorgen um «Irma» profitieren auch Zurich Insurance, die sich um 2,6 Prozent verteuerten. Bâloise (+2,4 Prozent), Swiss Life (+2,3 Prozent), Credit Suisse (+2,4 Prozent) und UBS (+1,4 Prozent) rundeten das freundliche Bild im Finanzsektor ab. Partners Group zogen am Tag vor der Ergebnispublikation um 2,4 Prozent an.
16:03
Der Flugverkehr über Florida: Überschaubar
Hurrikan Irma und die Folgen: Über dem gesamten Bundesstaat Florida ist derzeit kein einziges Flugzeug in der Luft.
14:58
Irma zu Tropensturm herabgestuft
Der über Florida wütende Hurrikan «Irma» ist zu einem Tropensturm herabgestuft worden. Wie das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) in Miami am Montag mitteilte, tobte der Sturm aber weiterhin mit Wirbelsturm-ähnlichen Böen über den US-Bundesstaat.

Die Windgeschwindigkeiten betrugen bis zu 110 Stundenkilometer. Zuvor war «Irma» mit Windgeschwindigkeiten von 137 Stundenkilometern als Hurrikan der Kategorie 1 eingestuft gewesen.

Um 08.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MESZ) befand sich das Auge des Sturms laut NHC 170 Kilometer nördlich der im Westen von Florida gelegenen Grossstadt Tampa. Für die Stadt Jacksonville im Nordosten von Florida, nahe der Grenze zum Bundesstaat Georgia, galt eine Sturmflutwarnung.

«Irma» hatte vergangene Woche als Hurrikan der Stärke 5 eine Schneise der Verwüstung in der Karibik gezogen und dort mindestens 27 Menschen in den Tod gerissen. In Florida traf der Sturm am Sonntag als Hurrikan der Stärke 4 auf Land. Mindestens drei Menschen kamen dort bei Unfällen im Zusammenhang mit «Irma» ums Leben. (sda/afp)
14:39
Zehn Tote in Kuba
Durch den Hurrikan «Irma» sind in Kuba nach offiziellen Angaben mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Die zehn Todesopfer seien seit dem Durchzug des Wirbelsturms aus verschiedenen Landesteilen, darunter Havanna, gemeldet worden, erklärte der Zivilschutz am Montag.

«Irma» hatte am Samstag in dem Inselstaat getobt, über Opfer war jedoch bislang nichts bekannt gewesen. Die Gesamtzahl der Todesopfer durch «Irma» in der Karibik und den USA stieg damit auf mindestens 40. Derzeit zieht «Irma» über den US-Bundesstaat Florida. Er wurde inzwischen zu einem Tropensturm herabgestuft. (sda/afp)
14:00
Irma ist noch nicht vorbei
Obschon der Hurrikan heute Morgen auf die Kategorie 1 heruntergestuft wurde, herrscht in Florida weiterhin eine Ausnahmesituation.





Der Sturm zieht nun weiter nach Norden in Richtung Jacksonville.


11:25
Pferde im Wohnzimmer
Eine Wohngemeinschaft im Okeechobee County in Florida hat zwei Pferde in ihrer Wohnung vor Hurrikan «Irma» in Sicherheit gebracht. Auf Facebook veröffentlichte eine der Mitbewohnerinnen ein Video, in dem die Pferde in ihrem Wohnzimmer zu sehen sind.



«Sie lieben es», sagte die Frau einem örtlichen Fernsehsender, der online über die Geschichte berichtete.

Auch der Zoo in Miami hat seine Tiere vor dem Hurrikan in Sicherheit gebracht und einige von ihnen in bunkerähnlichen Gebäuden untergebracht. Grössere Tiere blieben aber in ihren Gehegen, berichteten US-Medien. Der Zoo hat seine Gehege demnach nach Hurrikan «Andrew» 1992 für solche Fälle verstärkt. (sda/dpa)
9:42
Schäden in Kuba
Auch Kuba bekam die Wucht von Irma deutlich zu spüren.
Residents walk on Havana's flooded sea wall as the ocean crashes into it, after the passing of Hurricane Irma in Havana, Cuba, Sunday, Sept. 10, 2017. The powerful storm ripped roofs off houses, collapsed buildings and flooded hundreds of miles of coastline after cutting a trail of destruction across the Caribbean.There were no immediate reports of deaths in Cuba, a country that prides itself on its disaster preparedness, but authorities were trying to restore power and clear roads. (AP Photo/Ramon Espinosa)
Auf Fotos sind ausgerissene Bäume und überflutete Strassen zu sehen.
epa06196607 A man swims on a flooded street in Havana, Cuba, 10 September 2017.  Severe storm surge flooding cut power and forced the evacuation of thousands of people in the aftermath of Hurricane Irma.  EPA/Ernesto Mastrascusa
Nach inoffiziellen Schätzungen hat der Sturm in der Karibik mehr als 20 Menschen das Leben gekostet.
epa06196608 A group of people observe a fallen tree on a street in Havana, Cuba, 10 September 2017. Severe storm surge flooding cut power and forced the evacuation of thousands of people in the aftermath of Hurricane Irma.  EPA/Ernesto Mastrascusa
8:32
Plünderungen in Florida
Diebe haben Berichten zufolge das Chaos durch Hurrikan «Irma» in Florida genutzt, um Geschäfte zu plündern und in Wohnungen einzubrechen. US-Medien schilderten aus mehreren Städten an der Ostküste des US-Bundesstaats Überfälle, viele der Täter seien bewaffnet.

In der Stadt Weston wurde nach Angaben verschiedener lokaler Medien ein 17 Jahre alter Dieb von einem Sicherheitsbeamten angeschossen. Der junge Mann wurde ins Spital gebracht, während sein Komplize verhaftet wurde.

Auch bei vielen anderen Vorfällen seien die beobachteten Täter jung oder in Gruppen organisiert gewesen. Nach Angaben des Fernsehsenders NBC wurden am Sonntag mehrere Verdächtige wegen der Plünderungen festgenommen. Der Sender zeigte ein Video von einem Diebstahl, den ein Reporter des Senders demnach selbst beobachtet hatte.
7:56
Swiss lässt Passagiere in Miami zurück
Die Fluggesellschaft Swiss konnte am Donnerstag den letzten Flug von Miami nach Zürich durchführen, ehe wegen Hurrikan Irma der Betrieb vorübergehend eingestellt werden musst. Die Plätze auf dem Flieger waren begehrt. So begehrt, dass die Swiss sechs Passagiere suchte, die freiwillig auf die Mitreise verzichten würden – gegen eine Bezahlung von 5000 Franken exklusive Hotel- und Transferkosten, wie 20 Minuten schreibt. Laut Swiss wurden die Plätze benötigt, um insgesamt 14 Crew-Mitglieder zurück in die Schweiz zu bringen. «Wir haben eine Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitern, die wir sehr ernst nehmen», so eine Swiss-Sprecherin gegenüber der Gratiszeitung.

Die sechs Passagiere hätten sich nach rund einer Viertelstunde gefunden. Swiss habe die ausgeladenen Passagiere betreut und ihnen ein sicheres Hotelzimmer organisiert und sich auch um den Transfer gekümmert. Mindestens ein Teil von ihnen sei inzwischen sogar wieder zurück zu Hause in der Schweiz, da sie auf andere Flüge umgebucht werden konnten.
06:41
Hurrikan zieht wohl zwischen Tampa und Orlando durch
Nun gibt es neue Angaben zum weiteren Kurs von Hurrikan Irma: Das Auge bewegt sich in langsamem Tempo nordwärts und wird voraussichtlich zwischen den beiden Grossstädten Tampa und Orlando hindurchziehen, wie der Sender ABC berichtete. Der Sender warnte, dass bei Sarasota keine Einsatzkräfte unterwegs seien. Die Strassen in dem Gebiet waren mit Trümmern übersät, der Sturm riss Strassenlaternen und Lichtsignale aus ihrer Verankerung.

An der Grenze zum Auge des Wirbelsturms wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Kilometern pro Stunde gemessen. Bei Sarasota an der Golfküste wurden die Polizisten in ihre Wachen zurückgerufen, um nicht selbst verletzt zu werden.

Vor Ankunft des Hurrikans hat sich das Meer in Tampa um hunderte Meter zurückgezogen.
A boat rests on its side in what is normally six feet of water in Old Tampa Bay, Sunday, Sept. 10, 2017, in Tampa, Fla. Hurricane Irma, and an unusual low tide pushed water out into the Gulf of Mexico. (AP Photo/Chris O'Meara)
05:39
Irma nimmt Kurs auf Tampa
Hurrikan Irma befindet sich derzeit südlich der Millionenstadt Tampa. Wie in anderen Gebieten auch, werden dort meterhohe Springfluten erwartet. «Wir haben alles getan, um unsere Bürger zu schützen», sagte der Polizeichef. Wegen des Hurrikans seien alle Patrouillen aus den Strassen abgezogen worden. «Wir können leider nicht anders».


05:23
Spital geht der Strom aus
Nicht nur über 3 Millionen Millionen Haushalte, sondern auch Spitäler sind vom Blackout durch Irma betroffen. Dem Hialeah-Spital in Miami droht nun sogar der Treibstoff für den Notstrom-Generator auszugehen. Floridas Gouverneur Mario Rubio setze darum auf Twitter einen Hilferuf ab. «Sie brauchen dringend Diesel».
04:27
Irma stürmt mit voller Wucht durch Florida
In der Hurrikan-Katastrophe ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten. Hier eine kurze Zusammenfassung der jüngsten Ereignisse:

Hurrikan «Irma» hat den US-Staat Florida mit voller Wucht erfasst. Mit extrem starken Windböen und Regenfällen zieht er Richtung Norden. Millionen Haushalte sind ohne Strom, Sturmfluten drohen. Das Ausmass der Schäden ist noch völlig unklar.

Der Wirbelsturm zog am Sonntagmorgen (Ortszeit) zunächst über die vorgelagerte Inselgruppe Florida Keys hinweg, traf dann etwas weiter nördlich an der Westküste des US-Bundesstaates erneut auf Land und zog dann etwas östlicher als erwartet weiter, wie der US-Wetterdienst mitteilte.

Schwerste Schäden drohten fast im gesamten Bundesstaat. Mehr als 3,3 Millionen Haushalte waren in der Nacht zum Montag ohne Strom. US-Präsident Donald Trump kündigte an, möglichst bald nach Florida reisen zu wollen, um sich ein Bild von den Schäden zu machen.

Der Sturm brachte an beiden Küsten weitreichende Überflutungen, so zeigten Fernsehbilder beispielsweise Überschwemmungen in der Innenstadt von Miami. Am Sonntagnachmittag (Ortszeit) wurde Irma zwar von der zweithöchsten Kategorie 4 zunächst auf Kategorie 3 und dann auf Kategorie 2 herabgestuft, an Gefährlichkeit büsste der Sturm aber nichts ein. (sda)
epa06197213 A home with severe roof damage after the full effects of Hurricane Irma struck in Miami, Florida, USA, 10 September 2017. Many areas are under mandatory evacuation orders as Irma Florida.  EPA/ERIK S. LESSER
epa06197175 Peter Moodley documents the storm surge flood waters along Brickell Avenue after the full effects of Hurricane Irma struck in Miami, Florida, USA, 10 September 2017. Many areas are under mandatory evacuation orders as Irma Florida.  EPA/ERIK S. LESSER
03:21
Der Flugverkehr steht komplett still - 12'000 Flüge ausgefallen
Hurrikan Irma hat den gesamten Flugverkehr über Florida lahmgelegt. Wie ein Screenshot von Flightradar24 zeigt, ist zur Stunde kein einziges Flugzeug im Sunshine State unterwegs.

Aufgrund der Auswirkungen von Hurrikan «Irma» sind weltweit bereits mehr als 12'000 Flüge ausgefallen. Alleine im US-Bundesstaat Florida fanden an Flughäfen wie Miami, Orlando oder Tampa bereits mehr als 9000 Flüge nicht statt.




Der Flughafen Miami hat mitgeteilt, dass der Airport am Montag geschlossen bleibt. Ab Dienstag werde ein reduzierter Flugbetrieb aufgenommen. Wann genau die Swiss Miami wieder ansteuert, ist noch unklar.
01:58
Hurrikan trifft mit voller Wucht auf Naples
Extrem starke Böen und rasch ansteigendes Wasser: Die Stadt Naples an der Westküste des US-Bundesstaates Florida ist vom Hurrikan «Irma» stark getroffen worden. Am Flughafen sei eine Böe mit 229 Stundenkilometern gemessen worden, teilte das US-Hurrikanzentrum am Sonntagabend (Ortszeit) mit.



Zudem stieg der Spiegel des Ozeans vor Naples innerhalb von nur 90 Minuten um mehr als zwei Meter an. Die rund 20'000 Einwohner von Naples waren aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Der Hurrikan «Irma» zog am Sonntag mit gewaltiger Zerstörungskraft die Westküste Floridas hoch. (sda)
00:55
«Schiesst nicht auf Irma»
Wie wird man einen Hurrikan wieder los? Mit Waffen jedenfalls nicht, sagt der Sheriff von Pasco County an der Westküste des US-Bundesstaats Florida, nördlich der Stadt Tampa. «Um es deutlich zu machen: Schiesst nicht auf Irma. Ihr werdet sie nicht umdrehen lassen und es wird sehr gefährliche Nebenwirkungen haben», hiess es auf dem offiziellen Profil des Sheriffs.




Zuvor war auf Facebook eine Veranstaltung mit dem Namen «Schiesst auf Hurrikan Irma» angelegt worden, an der Zehntausende Menschen online Interesse bekundet hatten. Das sei aber sarkastisch gemeint gewesen, wurde später auf der Seite betont.

«Es gab keine Schüsse. Wir wissen nicht, ob da jemand einen Witz oder eine ernsthafte Drohung gemacht hat», sagte der Sprecher des Sheriffs von Pasco County, Doug Tobin, der «Washington Post». «Wir reagieren nur auf die Menschen im Allgemeinen und stellen sicher, dass sie nicht in die Luft schiessen. Die Kugel könnte herunterkommen und Menschen verletzen.» (sda)
00:39
Trump will bald nach Florida reisen
US-Präsident Donald Trump hat wegen Hurrikan «Irma» den Katastrophenfall für Florida ausgerufen. Mit der Ankündigung vom Sonntagabend ist der Weg frei für Notfallhilfen des Bundes für den Staat. Damit sollen unter anderem Reparaturen bezahlt werden sowie Unterkünfte für Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten.

Trump kündigte an, er werde «sehr bald» nach Florida reisen. Er hatte sich am Wochenende vorübergehend in Camp David aufgehalten, wo er laufend über die Lage im Sturmgebiet informiert wurde. Erst kürzlich hatte Trump die Bundesstaaten Texas und Louisiana besucht, in denen der Hurrikan «Harvey» Ende August eine Spur der Verwüstung hinterlassen hatte.
23:51
Irma auf Kategorie 2 heruntergestuft
Good News für die Bewohner Floridas. Der Hurrikan «Irma» ist bei seinem Zug über die Westküste des US-Bundesstaats Florida am Sonntagabend auf Kategorie zwei von fünf herabgestuft worden. Der Hurrikan bleibt aber extrem gefährlich, wie das Nationale Wetterzentrum mitteilt.




Mit Windgeschwindigkeiten um die 140 Kilometer pro Stunde traf er am Sonntagnachmittag (Ortszeit) auf die Stadt Naples, in der rund 20'000 Menschen leben, die zuvor aufgerufen waren worden, ihre Häuser zu verlassen. «Irma» war etwas weiter südlich nahe Marco Island, nördlich der Everglades, ein zweites Mal auf Land getroffen, nachdem er zuvor über die Inselkette Florida Keys hinweggezogen war.
23:41
Die Apokalypse von Miami
In Miami spielen sich derzeit apokalyptische Szenen ab. Reissende Flüsse strömen durch die Häuserschluchten, der Wind peitscht unaufhaltsam. «So sieht es gerade in Miami aus», schreibt ein Anwohner auf Twitter.
22:50
Die CNN-Reporter geben alles
22:47
Eine Schweizer Augenzeugin berichtet
Seit drei Jahren lebt Immobilienmaklerin Nina Winiger mit ihrem Sohn in den USA. Eine Situation, wie sie im Moment in Florida herrscht, hat Winiger noch nie erlebt. Was derzeit vor Ort abgeht und ob sich die 44-Jährige Sorgen macht, könnt ihr hier nachlesen.
22:30
Hurrikan «Irma» wütet nun auch im Westen
21:59
Vier Tote durch Hurrikan «Irma» auf Sint Maarten
Nach dem verheerenden Hurrikan «Irma» hat sich die Zahl der Todesopfer auf der niederländischen Karibik-Insel Sint Maarten auf vier erhöht. Zwei Tote waren am Sonntag von der Küstenwache gefunden worden, teilte der niederländische Premierminister Mark Rutte am Sonntagabend in Den Haag mit.

Bislang waren die Behörden von zwei Todesopfern ausgegangen. Rund 40 Menschen waren verletzt worden, elf davon schwer. Niederländische Militärs hatten am Wochenende Verletzte und Kranke auf die ebenfalls niederländische Karibikinsel Curacao ausgeflogen.

Der niederländische König Willem-Alexander besuchte auf Curacao die Opfer des Hurrikans. Der Monarch traf am Sonntagnachmittag (Ortszeit) auf der niederländischen Insel ein und wollte sich dort auch über die Hilfsaktion der niederländischen Armee auf der Antillen-Insel Sint Maarten informieren, teilte die Regierung in Den Haag mit.

Der Monarch sollte am Montag Sint Maarten selbst besuchen. Die zum Königreich gehörende Insel war schwer von dem Hurrikan getroffen worden. Gut 70 Prozent der Infrastruktur wurden zerstört. Vier Menschen kamen um, rund 40 wurden verletzt.

Insgesamt sind in der Karibik nach inoffiziellen Schätzungen mehr als 20 Menschen durch den Hurrikan «Irma» ums Leben gekommen. (sda/dpa)
21:37
So sieht das aus in den Strassen Miamis
21:05
Sechs Tornados binnen einer Stunde im Osten Floridas
An der Ostküste Floridas haben sich allein binnen einer Stunde sechs Tornados entwickelt. Das berichtete der nationale Wetterdienst. Mit weiteren Wirbelstürmen müsse gerechnet werden.

Florida wurde am Sonntag von Hurrikan «Irma» heimgesucht, der zuvor eine Spur der Verwüstung durch die Karibik gezogen hatte. «Irma» zieht die Westküste des Bundesstaates Florida in nördlicher Richtung hinauf und bringt schwere Schäden mit sich. (sda/dpa)
20:45
«Irma» auf Kategorie 3 – erste Überflutungen im Osten Floridas
Hurrikan «Irma» hat auf seinem Zug durch Florida etwas an Kraft, aber nichts an Gefahr eingebüsst. Das US-Hurrikanzentrum stufte ihn am frühen Sonntagnachmittag (Ortszeit) auf Stufe 3 von 5 ein.

Die Meteorologen sahen den gewaltigen Sturm die Westküste Floridas hinaufziehen und etwa von der Stadt Fort Myers aus eine nördliche Route nehmen.
20:44
Der gespaltene Hurrikan
Das gigantische Wettersystem führte zu einer kuriosen Situation: Auf seiner «rechten» Seite, also an der Ostküste, sorgte der riesengrosse Wirbel für erste Überflutungen, so in Miami. Auf Bildern und Videos war zu sehen, wie sich Wassermassen durch die Innenstadt Miamis wälzen.

An seiner «linken» Seite drückte der Wirbelsturm das Wasser zunächst von der Westküste weg. Bilder zeigten leere Hafenbecken; andernorts hatte sich das Wasser meterweit von der Strandpromenade entfernt.

Die Meteorologen warnten aber, dass das Wasser in einer Art gewaltigen Schaukelbewegung zurück an die Westküste kommen sollte, während es im Osten dann zurückfliessen würde.

In seinem jüngsten Bericht von 14.00 Uhr Ortszeit warnte das Hurrikanzentrum für einige Gegenden der Westküste vor Sturmfluten in Höhe von 4,50 Metern. Dazu kommt heftiger Regen. (sda/dpa)
20:24
Bilder aus Miami
«Irma» hält Miami mit voller Wucht auf Trab.
epa06196620 The rough waters where the Miami River meets Biscayne Bay shows the full effects of Hurricane Irma strike in Miami, Florida, USA, 10 September 2017. The National Hurricane Center has rated Irma as a Category 4 storm as the eye crosses the lower Florida Keys.  EPA/ERIK S. LESSER
epa06196079 The rough waters where the Miami River meets Biscayne Bay shows the full effects of Hurricane Irma strike in Miami, Florida, USA, 10 September 2017. Many areas are under mandatory evacuation orders as Irma approaches Florida. The National Hurricane Center has rated Irma as a Category 4 storm as the eye crosses the lower Florida Keys.  EPA/ERIK S. LESSER
A billboard is ripped apart by high winds along Interstate 95 Northbound as Hurricane Irma passes by, Sunday, Sept. 10, 2017, in Miami. (AP Photo/Wilfredo Lee)
20:05
«Harvey» und «Irma» historische Hurrikankombination
Zum zweiten Mal in nur gut zwei Wochen sind die USA von einem Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4 getroffen worden – das hat es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie gegeben.

Das berichteten Meteorologen des US-Hurrikanzentrums und auch des «Weather Channel» am Sonntag. Am 25. August erreichte «Harvey» die texanische Küste mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde.

«Irma», die am Sonntag mit der Inselkette Florida Keys an der Südspitze Floridas eintraf, hatte ähnliche Windstärken. «Irma» war zuvor der stärkste jemals über dem Atlantik gemessene Hurrikan gewesen. Der Tropensturm hat eine extrem grosse Ausdehnung. (sda/dpa)
19:30
Miami Strassen gleichen einem Fluss
18:45
Irma fordert erste Todesopfer in Florida
Wegen Hurrikan «Irma» sind in Florida mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Zwei Männer und eine Frau seien am Samstag und Sonntag bei durch Sturmböen und starke Regenfälle verursachten Verkehrsunfällen gestorben, teilten die Behörden am Sonntag mit.
17:46
1,3 Millionen Menschen in Florida ohne Strom
Infolge des Hurrikans «Irma» sind am Sonntagvormittag (Ortszeit) 1,3 Millionen Menschen ohne Strom gewesen. Von ihnen konnten nach Angaben des Betreibers «Florida Power & Light» 200'000 Menschen wieder mit Energie versorgt werden. Der Betreiber «Keys Energy Services», zuständig für die Ortschaft Key West und Teile der Inselkette Florida Keys, berichtete, dass alle seiner 29'000 Kunden ohne Strom seien. Da «Irma» im Lauf des Sonntags und bis Montag weiter den Sonnenstaat hinaufziehen wird, ist mit weiteren grossflächigen Ausfällen zu rechnen. (sda/dpa)
17:42
Der Sturm bewegt sich weiter der Westküste Floridas entlang
Quelle: National Weather Service/ New York Times
16:44
Irma verursacht in Kuba schwere Schäden
Der Hurrikan «Irma» hat auch in Kuba schwere Schäden verursacht. Besonders schlimm wurde unter anderem die Provinz Villa Clara getroffen. In dem Fischerort Caibarién wurden reihenweise Hausdächer abgedeckt, Bäume entwurzelt und es kam zu schweren Überschwemmungen, berichtete ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur vor Ort. «Irma» hatte beim Eintreffen in Kuba wieder an Fahrt gewonnen und wurde erneut zu einem Sturm der höchsten Kategorie fünf. Die Hilfsorganisation Caritas International befürchtet grosse Schäden, auch Ernteverluste durch Überschwemmungen. (sda/dpa)
epa06195752 A woman poses with her dog in fron of her destroyed house after the Hurricane Irma, at the central city of Remedios, Cuba, 9 September 2017. The central region of Cuba woke up today in one of the most dangerous mornings of the last decades, a dawn of giant waves, hurricane winds and heavy rains caused by the fierce Irma, which has severely hit patrimonial cities like Remedios or Caibarien.  EPA/Alejandro Ernesto
15:02
Windgeschwindigkeiten bis zu 215 Stundenkilometern
Das US-Hurrikanwarnzentrum NHC teilt mit, dass der Sturm «Irma» mit 215 Kilometern in der Stunde die Südspitze Floridas erreicht hat. Die Behörden haben über 6,3 Millionen Bewohner des Bundesstaates aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Zehntausende verbrachten bereits die Nacht in Notunterkünften. Nun werden meterhohe Sturmfluten erwartet. (sda/dpa/afp/reu)
13:28
Hurrikan erreicht Südspitze Floridas
Das Zentrum des Hurrikans «Irma» hat die Südspitze Floridas erreicht. Nach Angaben von US-Meteorologen zog der Hurrikan der zweithöchsten Kategorie vier am frühen Sonntagmorgen über die Inselkette der Florida Keys hinweg. Der Kurs von «Irma» hat sich weiter leicht westwärts verändert und sollte in seinem Kern etwas vor der Küste entlang ziehen. Meteorologen machten deutlich, dass das für die Küstenbewohner eine schlechte Nachricht sei, schaufle der Sturm so doch mehr Wasser auf die Küste. Von Fort Myers bis hoch nach Tampa bereiteten sich die verbliebenen Menschen auf das Schlimmste und bis zu 4,5 Meter hohe Sturmfluten vor. Weil «Irma» so gross ist, werden auch auf der Ostseite Floridas schwere Schäden und Überflutungen erwartet. Für Miami und andere Gebiete auf dieser Seite gilt keinerlei Entwarnung, nur weil «Irmas» Zug auf der Halbinsel weiter westlich liegt als zunächst angenommen. Fernsehbilder aus Miami zeigten Reporter, die sich im Wind kaum auf den Beinen halten konnten. (sda/dpa)
12:51
"Hier kommt der Sturm, Irma ist hier..."
Der CNN Reporter Bill Weir berichtet von Key Largo aus über den Hurrikan «Irma», der sich langsam der amerikanischen Küste nähert. Während er auf den noch in Dunkelheit gehüllten Strassen den starken Sturmböen trotzt, sagt er: «Hier kommt der Sturm, Irma ist hier.»

12:38
In Miami Beach regnet es Kokosnüsse
Das Video eines CNN-Reporters zeigt eindrücklich, wie der Sturm langsam das amerikanische Festland erreicht. Der Reporter berichtet von Sturmböen, die mit 110 Kilometern pro Stunde über die Strassen fegen. Er zeigt auf eine Strassenbeschilderung, die es aus dem Boden gerissen hat und auf Kokosnüsse, die es von den Bäumen windet.

12:00
Zwischen 7 und 8 Uhr Ortszeit wird der Hurrikan auf die Florida Keys treffen.
Der Hurrikan «Irma» wird nach der jüngsten Mitteilung des US-Hurrikanzentrums zwischen 7.00 und 8.00 Uhr Ortszeit (13-14Uhr Schweizer Zeit) auf die Florida Keys treffen. Nachdem «Irma» das Festland erreicht hat, wird ein Kurs die Westküste Floridas hinauf erwartet. Von Fort Myers bis hoch nach Tampa bereiteten sich die verbliebenen Menschen auf das Schlimmste und bis zu 4,5 Meter hohe Sturmfluten vor. Meteonews hat eine aktuelle Prognose zu Irma publiziert. Sie zeigt, wie der Wirbelsturm voraussichtlich über Florida rollen wird.

09:00
Hurrikan gewinnt wieder an Kraft
Der Hurrikan Irma hat in seinem Kurs Richtung der Inselgruppe der Florida Keys wieder an Kraft gewonnen. Das US-Hurrikan-Zentrum in Miami stuft den Sturm am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) auf Stufe 4 ein. Das ist die zweithöchste Kategorie. Irma erreichte Windstärken von bis zu 210 Kilometern pro Stunde. Die Meteorologen rechnen damit, dass er im weiteren Verlauf noch etwas stärker werden könnte. Um 2 Uhr Ortszeit befand sich der Hurrikan in der Nacht auf Sonntag etwa 115 Kilometer südöstlich von Key West. Es wird erwartet, dass der Sturm am Sonntagmorgen (Ortszeit) auf die Inselgruppe an der Südspitze Floridas trifft, erste orkanartige Böen gab es dort bereits.
07:41
Irma ändert Kurs leicht Richtung Westen
Der «Sunshine State» hält den Atem an. Nur noch wenige Stunden soll es laut dem Wetterdienst dauern, bis der Rekord-Sturm auf Land trifft. Laut den aktuellsten Berechnungen hat Irma den Kurs etwas weiter Richtung Westen geändert. Zieht er Hurrikan weiter in diese Richtung, wird er laut Experten die Stadt Tampa mit voller Wucht treffen. Die Meteorologen haben den Sturm wieder auf die Kategorie hochgestuft. (amü)




07:55
Zoos bringen Tiere in Sicherheit
In Florida läuft nicht nur die Evakuierung von Menschen auf Hochtouren. «Wir tun alles was wir können, um die Tiere an einen sicheren Ort zu bringen», sagt ein Sprecher des Zoos von Miami. Die Flamigos etwa seinen von einem Aussagengehege in eine kleine Halle verlegt worden, um sie vor dem Wetter zu schützen.

Keinen Aufwand scheute auch ein Delphinarium auf Key West. Die Tierpfleger verlegten die Säuger kurzerhand nach Zentral-Florida, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet. (amü)
epa06194406 A group of flamingos and spoonbills stay inside a hurricane resistant building at the Zoo Miami, as the conditions deteriorate from Hurricane Irma in Miami, Florida, USA, 09 September 2017. Many areas are under mandatory evacuation orders as Irma approaches Florida.  EPA/ERIK S. LESSER
06:57
Bereits gegen 200'000 Häuser ohne Strom
Peitschende Winde, starke Regenfälle, Stromausfälle: Unter dem Eindruck der ersten Ausläufer von Hurrikan «Irma» bereiten sich die Menschen im US-Bundesstaat Florida auf ein Katastrophenszenario vor. In mehr als 190'000 Haushalten in verschiedenen Teilen des Bundesstaates kam es bereits am Samstag zu Stromausfällen. Experten schätzen, dass mehr als eine Million Menschen ohne Strom sein könnten, wenn der Hurrikan Florida durchquert hat.

Nach den Vorhersagen sollte der Hurrikan am Sonntag mit sintflutartigen Regenfällen, Sturzfluten und Sturmböen auf den «Sunshine State» treffen. Mehr als 6,5 Millionen Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Das entspricht rund 30 Prozent der Bevölkerung des Bundesstaates. Mehr als 70'000 Menschen hatten sich am Samstagabend (Ortszeit) bereits in die rund 385 Schutzräume im Bundesstaat begeben.
epa06194306 A rain squall line moves over the southern edge of the Florida peninsula as conditions deteriorate from Hurricane Irma in Homestead, Florida, USA, 09 September 2017. Many areas are under mandatory evacuation orders as Irma approaches Florida.  EPA/ERIK S. LESSER
05:29
«Jetzt kommt Irma, Gott schütze euch alle» - Trumps Ruhe vor dem Sturm
US-Präsident Donald Trump hat sich in der Nacht auf Twitter zum Sturm geäussert:




«Jetzt kommt Irma, Gott schütze euch alle» , schrieb Trump auf Twitter.
03:52
Irma nimmt Kurs auf die Florida Keys - Winde erreichen Hurrikan-Stärke
Jetzt wird es ernst für Florida. Auf Key West sind erstmals Windböen nahe von Hurrikan-Stärke registriert worden. Die Winde erreichten Spitzengeschwindigkeiten von über 180 Stundenkilometern. Derzeit befindet sich das Zentrum des Wirbelsturms noch rund 170 Kilometer südlich von Key West.


03:28
Trump drängt Kongress zu Steuerreform
US-Präsident Donald Trump drängt den Kongress angesichts der drohenden Verwüstungen durch den Hurrikan «Irma» zu einer schnelleren Umsetzung der geplanten Steuerreform.

«Ich wollte die Beschleunigung ohnehin, aber jetzt brauchen wir sie noch mehr», sagte der Präsident am Samstag zu Beginn eines Kabinetts-Treffens bei Camp David. Das Weisse Haus veröffentlichte ein Video mit seinen Bemerkungen.
00:31
Vorboten von Irma lassen Kräne tanzen
Die Winde in Miami werden immer stärker. Zahlreiche Baukräne drehen sich bereits wegen des Orkans um die eigene Achse. «Ich bin sicher, dass die während des Sturms umstürzen werden», sagt ein Anwohner in seinem Instagram-Post.




Derweil hat der Gouverneur von Florida neue zahlen zur Evakuierung bekannt gegeben. 70'000 Menschen sind mittlerweile in Notunterkünften untergebracht. «Es hat noch Platz für alle», sagt Rick Scott. Bei 76'000 Leuten sei bislang der Strom ausgefallen. Diese Zahl werde sich nun immer weiter erhöhen, so Scott.
22:24
So sieht es am südlichsten Punkt der Florida Keys aus
22:11
Swiss und Edelweiss streichen weitere Flüge
Die Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss streichen wegen des Hurrikans «Irma» weitere Flüge nach Florida. Edelweiss habe den Flug vom Sonntag von und nach Tampa abgesagt, Swiss jenen vom Montag von und nach Miami, teilte Swiss mit.

Die Flüge vom Dienstag und Mittwoch von und nach Punta Cana, Havanna und Tampa fänden nach heutigem Stand statt, heisst es in der Mitteilung weiter. Zuvor hatten die beiden Fluggesellschaften bereits angekündigt, Flüge am Samstag und Sonntag von und nach Florida zu streichen.

Die einmalige, kostenlose Umbuchungsmöglichkeit bleibe bestehen, schreibt Swiss. Fluggäste würden gebeten, Kontakt mit Swiss beziehungsweise Edelweiss oder ihrem Reiseveranstalter aufzunehmen. (sda)
21:33
Der Kapitalismus ist schuld!
Boliviens Staatspräsident Evo Morales macht das kapitalistische Wirtschaftsmodell für die verheerenden Hurrikans in der Karibik und den USA verantwortlich. «Die Zerstörung durch die Hurrikans wird verursacht durch die Luftverschmutzungen des Kapitalismus», teilte Morales bei Twitter mit.

Es sei dringend notwendig, zum Klimaabkommen von Paris zurückzukehren, sagte er mit Blick auf den Ausstieg der USA. Der Sozialist Morales kritisiert US-Präsident Donald Trump scharf für diesen Schritt – mit dem Abkommen soll der weltweite Ausstoss von Treibhausgasen verringert werden, um eine unkontrollierbare Erderwärmung zu verhindern. (sda/dpa)
20:00
Floridas Gouverneur warnt vor 5-Meter-Wellen
Rick Scott, der Gouverneur des vom Wirbelsturm «Irma» bedrohten US-Staats Florida, hat vor den riesigen Wellen gewarnt, die im Gefolge des Sturms auf die Küsten treffen werden. Scott sprach von Wellen in der Höhe von 15 Fuss (knapp 5 Meter).
18:22
Häftlinge von Florida Keys aufs Festland verlegt
Wegen des gefährlichen Hurrikans «Irma» haben die Sicherheitsbehörden mehrere hundert Gefängnisinsassen von der Inselgruppe der Florida Keys auf das Festland verlegt. Die 460 Häftlinge wurden am frühen Samstagmorgen mit Bussen nach Palm Beach County gebracht, wie das Büro des örtlichen Sheriffs mitteilte.

«Es ist eine harte Angelegenheit, so viele Insassen so schnell zu verlegen», erklärte Sheriff Rick Ramsay. Die Florida Keys könnten laut Prognosen am Sonntagmorgen (Ortszeit) direkt vom Zentrum des Sturms getroffen werden – das ist gegen Sonntagmittag mitteleuropäischer Zeit. Es wird mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h gerechnet.

Die Inselgruppe mit ihren rund 70'000 Einwohnern liegt vor der Südspitze Floridas. Die einzige Landverbindung zwischen den Inseln und dem Festland ist der Overseas Highway.
(sda/dpa)
17:51
Massenflucht vor «Irma» – Highways in Florida verstopft
Die Furcht vor Wirbelsturm «Irma» hat in Florida eine Massenflucht ausgelöst. Die Behörden in dem als Touristen- und Rentnerparadies bekannten US-Bundesstaat forderten gut ein Viertel der rund 20 Millionen Einwohner auf, die Gefahrenzonen zu verlassen.

Weil sich auf den Autobahnen Staus bildeten und einigen Tankstellen der Sprit ausging, wurde diese beispiellose Evakuierung zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Es wurde damit gerechnet, dass der Jahrhundertsturm am Sonntagmorgen (Ortszeit) zuerst auf die Inselkette der Florida Keys trifft.
epa06194306 A rain squall line moves over the southern edge of the Florida peninsula as conditions deteriorate from Hurricane Irma in Homestead, Florida, USA, 09 September 2017. Many areas are under mandatory evacuation orders as Irma approaches Florida.  EPA/ERIK S. LESSER
17:48
«Irma» schwächt sich ab, bleibt aber gefährlich
Der Hurrikan «Irma» ist gemäss dem National Hurricane Center auf Stufe 3 zurückgestuft worden. Der Sturm bleibt aber gefährlich; es wird erwartet, dass er auf dem Weg nach Florida erneut an Stärke gewinnt. Er bleibe in den nächsten 48 Stunden ein «sehr gefährlicher Hurrikan».

Zugleich hat sich «Irmas» Kurs leicht nach Westen verschoben – dies ist gut für die Metropole Miami, aber Bad News für den Südwesten Floridas mit der Inselgruppe der Florida Keys.

17:37
«Wenn ihr die Keys verlassen könnt, solltet ihr das jetzt tun. Wartet nicht.»
Auf der von Hurrikan «Irma» bedrohten Inselgruppe der Florida Keys haben die Behörden die verbliebenen Menschen aufgerufen, die Gegend zu verlassen. «Noch gibt es ein kleines Fenster, um herauszukommen, aber es schliesst sich schnell», erklärte der Krisenmanager von Monroe County, Martin Senterfitt, in einem Facebook-Aufruf.

Das Zentrum des Sturms könnte die Florida Keys laut den Vorhersagen am Sonntagmorgen (Ortszeit) erreichen. Es wird erwartet, dass der Hurrikan mit Windstärken von bis zu 250 Kilometern pro Stunde auf Land trifft.

Nach Angaben des Bezirks wurden alle Spitäler und Notaufnahmen auf der Inselgruppe geschlossen. Notunterkünfte gab es auf den Inseln nicht. Die Behörden richteten aber vorübergehende Zufluchtsstätten ein. Auf der Inselgruppe leben rund 70'000 Menschen.

«Das ist der grosse Hurrikan, vor dem wir uns alle auf den Florida Keys gefürchtet haben», sagte Bezirksverwalter Roman Gastesi. «Niemand sollte mit seinem Leben spielen. Wenn ihr die Keys verlassen könnt, solltet ihr das jetzt tun. Wartet nicht.»
(sda/dpa)
Tim Grollimund looks at the projected path of Hurricane Irma on his phone while staying in a shelter in Miami after evacuating his home in Key Largo along the Florida Keys, Saturday, Sept. 9, 2017. (AP Photo/David Goldman)
Banges Warten im Schutzraum. (bild: keystone)
17:07
«Der Sturm ist hier»
Der Gouverneur von Florida, Rick Scott, hat mitgeteilt, dass heute in dem US-Staat zusätzlich zu den 260 bestehenden Schutzräumen weitere 70 geöffnet werden. Bereits befänden sich 50'000 Bewohner in Florida in solchen Schutzräumen.
«Der Sturm ist hier ... Dies ist ein tödlicher Sturm und unser Staat hat noch nie so etwas gesehen.»
«Ihr werdet die Spitze des Hurrikans nicht überleben ... wenn ihr in einer Evakuierungszone seid – geht weg!», warnte Scott die Einwohner Floridas.
Clouds cover the Miami skyline as the outer bands of Hurricane Irma reached South Florida early Saturday, Sept. 9, 2017 in Miami. Gov. Rick Scott is urging anyone living in an evacuation zone in southwest Florida to leave by noon as the threat of Hurricane Irma has shifted west.  (David Santiago/Miami Herald via AP)
16:23
Aufatmen auf Antigua und Barbuda
Die Bewohner der Karibikinseln Antigua und Barbuda können vorerst aufatmen: Der Hurrikan «José» hat sich laut der US-Wetterexperten leicht abgeschwächt und wird die Inseln voraussichtlich nicht direkt treffen.
Hurrikan «Irma» war vor einigen Tagen direkt über Barbuda hinweggezogen und hatte die kleine Insel verwüstet.
Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums in Miami vom Samstagmorgen (Ortszeit) könnte «José» später am Samstag in der Nähe der Inselgruppe der Kleinen Antillen vorbeiziehen.

«José», ein Hurrikan der zweithöchsten Kategorie vier, erreicht Spitzen-Windgeschwindigkeiten von 230 Kilometer pro Stunde. Die Meteorologen erwarten in den kommenden Tagen eine weitere Abschwächung.
16:21
Erste Ausläufer erreichen Florida
ErsteAusläufer des Hurrikans Irma erreichen den Süden Floridas. Starke Winde und Regenböen trafen laut Angaben des Nationalen Wetterdienstes unter anderem Key Biscayne und South Miami.
Satellitenbild Irma
15:12
Safety First!
Hurricane Irma Meme
(bild: imgur)
14:22
Stromausfälle in Florida
Der Hurrikan Irma steuert weiter auf Florida zu. Bereits jetzt sei aufgrund des stürmischen Wetters in vielen Häusern der Strom ausgefallen, schreibt der «Miami Herald». Im Miami-Dade County sind über 26'000 Haushalte oder zwei Prozent aller Stromkunden betroffen, wie das Onlineportal unter Berufung auf den zuständigen Energiekonzern FPL schreibt.
14:07
Französische Soldaten im Einsatz
Auch Frankreichs Armee ist unterwegs ins Überseegebiet in der Karibik. Die Insel Guadeloupe ist das Ziel dieses Einsatzes.
In this photo provided on Saturday Sept. 9, 2017 by the French Defence Ministry, French military transport planes and helicopters on the tarmac at Orleans, France, before heading off to Guadeloupe. French military spokesman Col. Patrik Steiger told The Associated Press military transport planes and helicopters are taking personnel and aid to the local population of the French island of Guadeloupe after the devastation caused by hurricane Irma. (R. Nicolas-Nelson/French Defence Ministry via AP)
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13:50
Grossbritannien entsendet Truppen in die Karibik
In einem gigantischen Transportflugzeug des Typs C-17 hat Grossbritannien mehrere hundert Soldaten in die Karibik geschickt. Sie sollen die Bewohner der Britischen Jungferninseln mit Medikamenten und Nahrungsmitteln versorgen. Auch mehrere Schiffe der Royal Navy sind unterwegs ins Katastrophengebiet.
epa06193626 A handout photo made available by the British Ministry of Defence (MOD) on 09 September 2017 shows British members of 24 Commando Royal Engineers disembark withkit and equipment from a RAF C17 in response to Hurricane Irma on  British Virgin Islands, 09 September 2017. The first British troops were deployed to the Caribbean as part of the UK's humanitarian relief to British Territories in response to the emerging disaster following Hurricane Irma  EPA/Cpl Timothy Jones / HANDOUT MANDATOPRY CREDIT: CROWN COPYRIGHT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
(Crown Copyright)
12:31
Disney World geschlossen
«Irma» zwingt auch den meistbesuchten Vergnügungspark der Welt in die Knie: Das Walt Disney World in Orlando, Florida, macht die Schotten am Sonntag und Montag dicht. Sicherheit habe höchste Priorität, heisst es auf der Website. Man hoffe, den Betrieb am Dienstag wieder aufnehmen zu können. Es sei erst das fünfte Mal in der 46-jährigen Geschichte, dass das Disney World geschlossen bleibe, schreibt der «Business Insider».
11:40
Ein paar Hartnäckige bleiben
Im US-Bundesstaat Florida sind 5,6 Millionen Menschen aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Nie zuvor waren so viele Menschen von einer Evakuierung betroffen. Doch: Es gibt auch solche, die bleiben. Sie verriegelten ihre Häuser, bis diese luftdichten Bunkern glichen, schreibt die «Washington Post». Die Menschen lebten darin wie in Konservendosen.

«Wohin sollen wir denn gehen?», wird der 62-Jährige Richard Pollack im Artikel zitiert. Die Strassen seien so verstopft, dass es kaum möglich sei, den Bundesstaat rechtzeitig zu verlassen. «Wenn das Wasser stark ansteigt, gehen wir in den oberen Stock», ergänzt seine Frau.
10:31
Macht «Irma» Autofahren teurer?
Hurrikan «Irma» könnte nach seinem Vorgänger «Harvey» die Benzinpreise weiter nach oben treiben und die Wirtschaft im US-Bundesstaat Florida schwer treffen. Dies schätzen Experten des internationalen Analyse- und Beratungsunternehmens Capital Economics. Selbst wenn «Irma» wohl nicht ins ölreiche Texas zieht, sondern am Wochenende weiter östlich auf Land trifft, dürfte der Effekt auf die Ölpreise merklich sein, warnten die Analysten.

In Texas hatten die enormen Windstärken und Regenmassen von Hurrikan «Harvey» erst kürzlich Chaos angerichtet. In der dortigen Ölindustrie wurden viele Förder- und Logistikanlagen beschädigt oder mussten ihren Betrieb unterbrechen, im Golf von Mexiko waren Raffinerien zu Stilllegungen gezwungen. (sda)
9:55
Wind und Wellen können tödlich sein
Der US-Wetterdienst spart nicht mit Superlativen. «THIS IS AS REAL AS IT GETS», warnen die Meterologen in Grossbuchstaben auf Twitter. In einem weiteren Tweet heisst es, «Irma» sei ein «extrem gefährlicher Hurrikan», Wellen und Wind seien lebensgefährlich.

7:00
«Nirgends auf den Florida Keys wird es sicher sein»
Der US-Bundesstaat Florida rüstet sich für das schlimmste Szenario. Rund 5,6 Millionen Menschen in dem Staat wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Dies sagte der Hurrikan-Beauftrage Andrew Sussman laut der Zeitung «Tampa Bay Times».

Das Zentrum des Hurrikans sollte am Sonntagmorgen (Ortszeit) die Inselgruppe der Florida Keys auf Höhe von Marathon erreichen. Nach jüngsten Vorhersagen könnte er dort mit Windstärken von bis zu 257 Kilometern pro Stunde an Land treffen. «Nirgends auf den Florida Keys wird es sicher sein», schrieb der Nationale Wetterdienst im Kurznachrichtendienst Twitter.
«Irma» trifft in Kuba auf Land
Am späten Freitagabend zogen die Ausläufer von «Irma» über Kuba hinweg. Der Sturm brachte starken Wind, heftigen Regen und bis zu vier Meter hohe Wellen. Von der Nordküste Kubas wurden tausende Touristen in sicherere Gebiete gebracht. Das Ausmass der Zerstörung ist noch unklar.

Hurrikan «Irma» hinterlässt ein Bild der Zerstörung

Video: srf/SDA SRF

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