Ohne Drohungen von US-Präsident Donald Trump zu erwähnen, warnte Türk vor einer militärischen Eskalation. «Aggressive Rhetorik und Drohungen sind äusserst kontraproduktiv.» Dass jemand für Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft gezogen werde, könne nicht «durch militärische Gewalt aus Iran oder von ausserhalb» erreicht werden, sagte er.
Resolution fordert Untersuchung
Bei der jüngsten Protestwelle gegen die Regierung sind nach Angaben des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mit Sitz in den USA mindestens 5002 Menschen ums Leben gekommen. Irans Kronprinz Reza Pahlavi meldete aus seinem Exil in den USA, es seien wohl über 20'000 Menschen getötet worden.
Die Dringlichkeitssitzung war auf Antrag Deutschlands und anderer Länder einberufen worden. Sie fordern in einer Resolution, dass die schon 2022 eingerichtete Kommission auch die jüngste Gewalt untersucht. Über die Resolution dürfte am Abend abgestimmt werden. (sda/dpa)
