Unklar blieb, ob die Geräte beschlagnahmt oder anderweitig technisch ausser Betrieb gesetzt worden sein sollen. Die Angaben können derzeit nicht unabhängig überprüft werden.
Die Staatsführung der Islamischen Republik warf ihren Erzfeinden Israel und den USA abermals «terroristische Tätigkeiten» vor. Seit Tagen behauptet die Regierung, die jüngsten Massenproteste gegen die autoritäre Politik seien vom Ausland gelenkt. Nach deren Ausbruch ist die Bevölkerung im Land seit dem 8. Januar vom Internet abgeschnitten.
Starlink im Iran verboten
Das Satelliten-Internet Starlink von Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX basiert auf einem Netzwerk aus Tausenden Satelliten. Nutzer benötigen zum Empfang eine flache Antenne mit Routerfunktion.
In Iran ist Starlink verboten. Etwa 50'000 Terminals sollen Schätzungen zufolge über Schmuggelwege ins Land gelangt sein. Nutzern drohen jahrelange Haftstrafen. Die Antennen brauchen freie Sicht zum Himmel, zudem lassen sich ihre Signale orten. (sda/dpa)
