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International: Über 14'000 Todesopfer in Frankreich ++ Drosselung der Ölproduktion

Die Pandemie trifft die Welt mit voller Wucht. Die internationalen News zum Coronavirus im Ticker.



Sars-CoV-2 in der Schweiz
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Team watson
21:10
Türkischer Innenminister: Rücktritt nach missglücktem Ausgehverbot
Nach dem verunglückten Start einer Ausgangssperre ist der türkische Innenminister Süleyman Soylu zurückgetreten. Er übernehme die volle Verantwortung für die am Freitag verhängte Ausgangssperre in mehreren Städten und die Folgen, teilte er am Sonntag auf Twitter mit.

Das Innenministerium hatte am späten Freitagabend kurzfristig eine weitgehende Ausgangssperre wegen der Corona-Krise für 48 Stunden in 31 Städten beziehungsweise Provinzen verhängt, darunter in den Metropolen Istanbul, Ankara und Izmir.

Die Kommunikation der Behörden war scharf kritisiert worden, weil die Massnahme erst zwei Stunden vor Beginn bekannt wurde und Details der Regelung zunächst unklar waren. Am Freitagabend war es deshalb zu Panikkäufen und Menschenansammlungen in den betroffenen Städten gekommen.

Soylu schrieb weiter, er habe das Amt des Innenministers mit stolz ausgeübt und werde dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan immer treu bleiben. Die Ausgangssperre sollte um Mitternacht enden.

Die Türkei hatte vor rund einem Monat ihren ersten Coronavirus-Fall gemeldet. Am stärksten betroffen ist nach offiziellen Angaben Istanbul. Gesundheitsminister Fahrettin Koca teilte am Sonntag via Twitter mit, die Zahl der Infizierten sei auf 56'956 gestiegen. In 24 Stunden seien zudem 97 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, damit stieg die Gesamtzahl der Todesopfer auf 1198. Mehr als 3000 Menschen hätten sich erholt. (sda/dpa)
21:06
Ölproduktion durch Opec und Partner kann gedrosselt werden
Der Weg für eine Drosselung der Ölproduktion durch das Ölkartell Opec und seine Partner ist frei. Bei einer Sondersitzung am Sonntag einigten sich die Ölförderländer auf eine Kürzung um 9,7 Millionen Barrel (je 159 Liter) am Tag für die Monate Mai und Juni.

Dies schrieb die mexikanische Energieministerin Rocio Nahle auf Twitter nach der Sondersitzung per Video. Auch das kasachische Energieministerium bestätigte laut russischen Agenturen die Einigung.

Die Menge liegt um 300'000 Barrel am Tag unter dem ursprünglichen, am Freitag beschlossenen Ziel. Mexiko hatte sich bis zuletzt geweigert, die geforderten 400'000 Barrel beizusteuern und blieb bei seinem Angebot, 100'000 Barrel aus der Produktion zu nehmen.

Mit der Kürzung will die Opec+ den gerade durch die Corona-Krise rasant gefallenen Ölpreis wieder stabilisieren. Ob die Entscheidung den Benzinpreis an den Tankstellen wieder steigen lässt, ist noch nicht klar. (sda/dpa)
22:38
Mehr als 124'000 Corona-Nachweise in Deutschland – rund 2800 Tote
In Deutschland sind bis Sonntagabend mindestens 124'167 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Mindestens 2830 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 60'200 Menschen die Infektion überstanden.

Besonders hohe Infiziertenzahlen haben Bayern mit mehr als 32'780 nachgewiesenen Fällen und mindestens 803 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 26'330 Fällen und mindestens 569 Toten sowie Baden-Württemberg mit rund 24'431 Fällen und mindestens 669 Toten.

Gerechnet auf 100'000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 250,7 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 148,7. Allerdings ist die Anzahl der Tests pro 100'000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. (sda/dpa)
19:44
Argentinien zählt Corona-Fälle der Falklands als eigene
Argentinien wird Corona-Infizierte auf den von Buenos Aires beanspruchten britischen Falklandinseln im Südatlantik künftig in seiner nationalen Statistik führen. Das kündigte der argentinische Beauftragte für die Inseln, Daniel Filmus, auf Twitter am Samstag (Ortszeit) an. Die Inselgruppe knapp 400 Kilometer vor der Küste Argentiniens gehört zu Grossbritannien, regiert sich aber selbst. Argentinien erhebt seit Jahrzehnten Anspruch auf die Inseln, die in dem südamerikanischen Land Malvinas genannt werden. 1982 führten beide Länder Krieg um die Inseln, etwa 1000 Menschen starben. 2013 stimmten die Bewohner in einem Referendum für die britische Hoheit.

«Gemäss der Verfassung und der aktuellen Gesetzgebung muss Argentinien diejenigen, die sich auf den Malvinas befinden, in seine Statistiken aufnehmen, weil sie sich auf unserem nationalem Hoheitsgebiet befinden», betonte Filmus. Auf den Falklands leben knapp 3000 Nachfahren britischer Einwanderer und es gibt eine starke Garnison des britischen Militärs. Bisher wurden fünf Corona-Fälle auf den Falklands bekannt, allesamt britische Soldaten.

Unter der Inselbevölkerung, den Kelpern, kam die Ankündigung aus Buenos Aires nicht gut an. «Die argentinische Regierung schämt sich nicht, eine schreckliche globale Tragödie zu missbrauchen, um einen politischen Standpunkt klar zu machen», twitterte Lisa Watson, Herausgeberin der Falklandinsel-Zeitung «Penguin News». Zuvor hatten die Inseln bereits ein argentinisches Hilfsangebot abgelehnt. (sda/dpa)
19:39
Über 14'000 Corona-Tote in Frankreich – Massnahmen zeigen aber Wirkung
Weit mehr als 14'000 Menschen sind in Frankreich bisher in Folge von Covid-19 gestorben. Insgesamt seien seit Anfang März 14'393 Menschen in Krankenhäusern sowie Pflege- und Altersheimen gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntagabend mit. Am vierten Tag in Folge ist die Zahl der Menschen, die auf der Intensivstation behandelt werden, leicht rückläufig. Es habe dort 220 Aufnahmen und 255 Entlassungen gegeben, es gebe also einen kleinen Rückgang von 35. Innerhalb von 24 Stunden sind in Krankenhäusern 310 Menschen gestorben – das sind etwas weniger als am Vortag.

«Diese Daten bestätigen, dass die Epidemie in unserem Land in dynamischer Weise weitergeht und es weiterhin hart trifft», so das Gesundheitsministerium. Man beobachte den Beginn «eines sehr hohen Plateaus», müsse aber wachsam bleiben, denn die Krankenhäuser und Intensivstationen versorgten eine sehr hohe Zahl von Patienten. Allerdings zeigten die Eindämmungsmassnahmen erste Wirkung. «Wir dürfen in unseren Bemühungen nicht nachlassen», warnte das Ministerium.

Frankreich zählt allein in den Alters- und Pflegeheimen mindestens 5140 Corona-Tote, das ist mehr als ein Drittel aller Todesfälle in dem Land. Den Behörden zufolge sind 24 Prozent der Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen jünger als 60 Jahre alt. Mehr als 27'186 Menschen haben seit Beginn der Epidemie geheilt das Krankenhaus verlassen – dazu müssen Zehntausende hinzugerechnet werden, die ohne Krankenhausaufenthalt wieder gesund geworden sind. (sda/dpa)
epa08352822 A woman holding her baby prays during a service led by Archbishop Monseigneur Aupetit, performing a Good Thursday blessing in front of Sacre-Coeur (sacred heart) basilica atop Montmartre overlooking Paris, France, 09 April 2020. France is under lockdown in an attempt to stop the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus causing the Covid-19 disease.  EPA/IAN LANGSDON
19:34
Macron hält in Corona-Krise erneut Ansprache an Franzosen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will sich in der Coronavirus-Krise am Montag (20.00 Uhr) erneut in einer TV-Ansprache an die Französinnen und Franzosen wenden. Es wird erwartet, dass der Präsident die Dauer der Verlängerung der strengen Ausgangsbeschränkungen verkünden wird. In der vergangenen Woche war bereits bestätigt worden, was viele erwartet hatten: Die Ausgangsbeschränkungen werden über den 15. April hinaus andauern. Es handelt sich bei Macrons Rede um die dritte TV-Ansprache seit Beginn der Corona-Krise.

Französische Medien berichteten unter Berufung auf Élyséekreise am Sonntag, dass die Rede kein baldiges Ende der Krise einläuten soll. Das «Journal du Dimanche» schrieb, dass sogar eine Verlängerungen der Ausgangsbeschränkung bis Mitte oder Ende Mai möglich sei. Der wissenschaftliche Rat hatte zuletzt empfohlen, dass die Beschränkungen in Frankreich mindestens sechs Wochen andauern sollten. Die Regelungen gelten in Frankreich seit dem 17. März. Das Haus dürfen die Menschen nur für notwendige Dinge wie Einkaufen verlassen, Spazieren gehen oder Sport ist nur eine Stunde pro Tag im Umkreis von einem Kilometer zur Wohnung erlaubt. (sda/dpa)
epa08322725 French President Emmanuel Macron delivers a speech after the visit of the military field hospital outside the Emile Muller Hospital in Mulhouse, eastern France, 25 March 2020, on the tenth day of a strict lockdown in France to stop the spread of COVID-19.  EPA/CUGNOT MATHIEU / POOL
18:58
Tirol verlängert Quarantäne auch für Sölden
Das österreichische Bundesland Tirol hat nun auch die Quarantäne für den Skiort Sölden bis zum 26. April verlängert. Das teilte Landeschef Günther Platter am Sonntag mit. Aufgrund der aktuellen Testergebnisse auf das Coronavirus bleibe keine andere Wahl. Zuvor war bereits die Quarantäne für das Paznauntal mit den Orten Ischgl und Galtür sowie für St. Anton am Arlberg um zwei Wochen verlängert worden. Bei fast 3000 Tests binnen eines Tages hatte sich herausgestellt, dass dort bei bis zu 19 Prozent der untersuchten Menschen das Coronavirus nachweisbar gewesen ist. (sda/dpa)
18:55
New York geht auf 10'000 Todesfälle zu – Zahl der Patienten stabil
Der besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffene US-Bundesstaat New York nähert sich bei weiterhin hohen Todesraten der Grenze von 10 000 Opfern. «758 Menschen haben in den letzten 24 Stunden ihr Leben verloren», sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Sonntag bei seiner täglichen Pressekonferenz. Damit liege die Zahl der Todesopfer in dem Staat mit knapp 20 Millionen Einwohnern bei 9385. Das sind etwa die Hälfte der Toten in ganz Italien und knapp 50 Prozent der Opfer in den gesamten Vereinigten Staaten.

Hoffnung machen derweil weiter die sich stabilisierenden Patientenzahlen in Krankenhäusern: Die Zahl der wegen Covid-19 in New Yorker Kliniken untergebrachten Patienten liegt seit Tagen mit nur leichten Steigerungen bei mehr als 18'000. Angesichts von Rufen nach einer schnellen Wiedereröffnung von Wirtschaft und Gesellschaft bremste Cuomo erneut. Dies werde so schnell wie möglich passieren, dürfe aber keine neue Infektionswelle erzeugen. Der Gouverneur betonte, dass noch keine Entscheidung dazu gefallen sei, ob die Schulen bis zu den Sommerferien Ende Juni geschlossen blieben. (sda/dpa)
The Empire State building and the Manhattan skyline are seen behind the tombstones at Calvary Cemetery, Saturday, April 11, 2020, in the Maspeth neighborhood of the Queens borough of New York. The U.S. has recorded nearly 20,000 deaths from the coronavirus, overtaking Italy for the highest death toll in the world. Nearly half of the deaths in the United States happened in the New York state, but fear is mounting over the spread of the virus into the nation's heartland. (AP Photo/Mary Altaffer)
18:25
In Italien rund 430 Corona-Tote am Sonntag
In Italien hat der Zivilschutz am Ostersonntag 431 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden registriert. So niedrig war der Anstieg seit längerem nicht gewesen. Insgesamt starben in dem Land seit Februar 19'899 Menschen im Zusammenhang mit der Covid-19-Krankheit, wie die Behörde in Rom mitteilte. Die Gesamtzahl der Infizierten stieg moderat auf 156'363 Fälle (plus gut 4000). Dazu erläuterte ein Experte, dass Italien zuletzt auch die Zahl der Abstriche gesteigert habe. Dies spiele hier eine Rolle. Insgesamt gebe es weiter positive Signale. Über 34'000 Menschen gelten inzwischen als wieder gesund.

Der Druck auf die Intensivstationen habe weiter nachgelassen, sagte der Chef des Zivilschutzes, Angelo Borrelli, bei seiner täglichen Pressekonferenz.

In der norditalienischen Lombardei äusserten sich die Verantwortlichen am Sonntag dennoch weiterhin besorgt: Die Lage sei noch immer nicht stabil, hiess es. In der Lombardei war die aktuelle Virus-Welle im Februar erstmals aufgefallen. Dort gibt es in Italien mit Abstand die grösste Zahl der Opfer – nämlich gut 10'600 – und der Infizierten im Vergleich zu anderen Regionen.

In Italien gilt ein strenges Massnahmenpaket im Kampf gegen die Corona-Krise mit Ausgangsverboten und Betriebsschliessungen noch bis zum 3. Mai. (sda/dpa)
A medical staffer tends to a patient in the ICU unit of the Covid 3 hospital in Casalpalocco, near Rome, Saturday, April 11, 2020. Italy has topped 19,000 deaths and 150,000 cases of coronavirus. The milestones were hit Saturday, even as the country continued to see a slight decrease in numbers of people hospitalize and in intensive care. The new coronavirus causes mild or moderate symptoms for most people, but for some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness or death. (Cecilia Fabiano/LaPresse via AP)
17:38
Französischer Flugzeugträger mit Corona-Infizierten erreicht Toulon
Der französische Flugzeugträger «Charles de Gaulle» mit rund 50 mit dem Coronavirus infizierten Besatzungsmitgliedern ist in seinem Heimathafen in Toulon angekommen. Der Flugzeugträger lief am Sonntagnachmittag in den Hafen der südfranzösischen Stadt ein.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass sich auf dem Kriegsschiff Dutzende Besatzungsmitglieder mit dem Coronavirus infiziert hatten. Angaben dazu, wie das Virus Sars-CoV-2 auf das Schiff gelangen konnte, hatte das Verteidigungsministerium nicht gemacht. Die Charles-de-Gaulle befand sich während des Ausbruchs auf dem Atlantik und ist nun rund 10 Tage früher als geplant nach Toulon zurückgekehrt. (abu/sda/dpa)
epa08359116 The French nuclear aircraft carrier Charles De Gaulle arrives back in Toulon military harbor, southern France, 12 April 2020. The aircraft carrier Charles De Gaulle which was deployed in the Atlantic as part of the Foch mission returned to Toulon after around 50 crew members on board showed symptoms of the SARS-CoV-2 coronavirus causing the Covid-19 disease.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO
17:28
Mehr Fälle in Grossbritannien als in China
Grossbritannien hat in absoluten Zahlen von positiven Coronavirus-Tests China überholt. Gemäss den Zahlen von worldometer kommt Grossbritannien seit heute Sonntag auf 84'279 Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden. Das sind 2'227 Fälle mehr, als bislang von offiziellen Stellen aus China bestätigt wurden. (abu)
17:01
Venezuela verlängert Anti-Corona-Massnahmen um 30 Tage
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die venezolanische Regierung den öffentlichen Notstand um 30 Tage verlängert. Das kündigte Vize-Präsidentin Delcy Rodriguez am Samstagabend (Ortszeit) an. In dem südamerikanischen Krisenland gelten bereits seit Mitte März drastische Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Erlaubt sind nur noch Verteilung und Einkauf von Lebensmitteln, der Einsatz von Polizei und Militär sowie Tätigkeiten im Gesundheitswesen und im Transport.

Die Zahl der Corona-Infizierten in Venezuela lag nach Angaben der Regierung zuletzt bei 175. Der Oppositionsführer und selbsternannte Übergangspräsident Juan Guaidó wirft der Regierung jedoch vor, das wahre Ausmass der Corona-Infektionen zu verschleiern. Guaidó versucht seit mehr als einem Jahr, Maduro aus dem Amt zu drängen. Letzterer sitzt jedoch fest im Sattel, auch weil er das Militär auf seiner Seite und die Polizei fest im Griff hat. Unterdessen gerät das einst reiche Venezuela immer tiefer in eine wirtschaftlich und soziale Krise, die die Covid-19-Pandemie noch verschlimmert. Das Gesundheitssystem liegt ohnehin bereits komplett am Boden: Es gibt kaum Medikamente und Material, zahlreiche Ärzte haben das Land bereits verlassen, immer wieder fällt der Strom aus. Selbst Wasser und Seife sind bisweilen knapp. Auch andere Dinge des täglichen Bedarfs sind kaum noch zu bekommen. (abu/sda/dpa)
16:49
US-Corona-Experte: Rückkehr zur Normalität nur schrittweise denkbar
Der hochrangige US-Gesundheitsbeamte Anthony Fauci hält eine Rückkehr zur Normalität in den USA angesichts der Coronavirus-Krise allenfalls schrittweise und mit regionalen Abstufungen für möglich. Es gebe keinen einheitlichen Ansatz für alle Bundesstaaten, sondern die Lage sei je nach Region und Ausbreitung des Virus sehr unterschiedlich, sagte der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten am Sonntag dem Fernsehsender CNN.

Möglicherweise könnte dieser Prozess bestimmter Lockerungen «zumindest auf gewisse Weise» im kommenden Monat beginnen. Vorhersagen dieser Art seien aber schwierig, und man dürfe nicht vorschnell handeln, mahnte der Immunologe und Präsidentenberater. Es sei auch nicht ausgeschlossen, dass später im Jahr eine weitere Welle der Epidemie folgen könnte.

Das öffentliche Leben in den USA steht wegen der Corona-Krise in weiten Teilen still, was der Wirtschaft des Landes schwer zu schaffen macht. Präsident Donald Trump will möglichst schnell eine Rückkehr zum Normalbetrieb erreichen und voraussichtlich am Dienstag ein Expertengremium vorstellen, das darüber beraten soll. (abu/sda/dpa)
15:29
Emirate erlauben Online-Hochzeiten
Damit sich Paare auch während der Corona-Pandemie weiterhin das Ja-Wort geben können, ermöglichen die Vereinigten Arabische Emirate (VAE) jetzt Online-Hochzeiten. Braut und Bräutigam könnten über die Internetseite des Justizministeriums ihre Unterlagen einreichen und auch einen Geistlichen auswählen, berichtete die in Abu Dhabi ansässige Zeitung «The National» am Sonntag.

Mit diesem könne sich das Paar dann für die Trauzeremonie über eine Videoschalte treffen, hiess es weiter. Auch die Unterschriften könnten digital erledigt werden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur WAM erhält das Brautpaar am Ende Kopien der von einem Gericht beglaubigten Eheurkunde auf ihren Mobiltelefonen.

Normalerweise heiraten muslimische Paare im Beisein eines staatlich zugelassenen Geistlichen sowie vieler Verwandter und Freunde. Die VAE haben bisher mehr als 3700 Coronafälle gemeldet. Das ist in der arabischen Welt nach Saudi-Arabien die zweithöchste Zahl. Nach offiziellen Angaben starben 20 Menschen infolge der Lungenkrankheit. (abu/sda/dpa)
15:07
Boris Johnson aus Klinik entlassen
Der britische Premierminister Boris Johnson ist am Sonntag aus dem Spital entlassen worden. Er werde auf Anraten der Ärzte aber nicht sofort wieder mit seiner Arbeit beginnen, teilte ein Regierungssprecher in London mit.

Johnson wolle allen im St. Thomas' Hospital für die «brillante Pflege» danken, die er erhalten habe, so der Sprecher. Der 55-Jährige werde sich auf dem offiziellen Landsitz des Premiers, Chequers in der Nähe von London, erholen.

Der Politiker war am vergangenen Sonntag ins Spital gebracht worden. Er verbrachte zwischenzeitlich drei Tage auf der Intensivstation der Klinik, nachdem sich sein Gesundheitszustand deutlich verschlechtert hatte. Am Donnerstag war er wieder auf eine normale Station verlegt worden.

Johnson wird derzeit von Aussenminister Dominic Raab vertreten. Die Befugnisse des Premierministers hat Raab aber nicht. Grossbritanniens ungeschriebene Verfassung sieht keine klare Regelung für den Fall vor, dass der Regierungschef ausfällt. Es wird damit gerechnet, dass Johnson noch mehrere Wochen fehlen könnte. (abu/sda/dpa)
14:41
550 Infizierte auf US-Flugzeugträger
Unter den Besatzungsmitgliedern des US-Flugzeugträgers «USS Theodore Roosevelt» hat die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus weiter zugenommen. Inzwischen seien 550 Crew-Mitglieder positiv auf Covid-19 getestet worden, teilte die US-Marine am Samstagabend (Ortszeit) auf Anfrage mit. Am Donnerstag hatte die Zahl noch bei 416 gelegen. Den Angaben nach wurden bislang 92 Prozent der mehr als 4000 Besatzungsmitglieder getestet.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus liegt der nukleargetriebene und hochgerüstete Flugzeugträger vor der Pazifikinsel Guam und ist inzwischen weitgehend evakuiert worden. Der Coronavirus-Ausbruch auf dem Schiff erschüttert seit knapp zwei Wochen die US-Marine. (abu/sda/dpa)
epa08335876 (FILE) - An aerial handout image made available by US Navy showing the aircraft carrier USS Theodore Roosevelt (CVN 71) operating in the Arabian Sea on 21 April 2015 (reissued 01 April 2020). According to reports,  Captain Brett Crozier, captain of the US aircraft carrier Theodore Roosevelt, which is currently docked in Gua, has penned a letter calling for decisive action to be taken to avert deaths on the carrier.  EPA/MC3 ANTHONY N. HILKOWSKI / HANDOUT   HANDOUT EDITORIAL USE ONLY HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
14:33
Wieder Maskenpflicht in der Öffentlichkeit in Bulgarien
In Bulgarien gilt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus wieder eine Schutzmasken-Pflicht in der Öffentlichkeit. Die Massnahme war wegen eines Streits um ihre Wirksamkeit sowie Engpässen bei Mund-Nase-Masken in den Apotheken Ende März kurz nach der Einführung aufgehoben worden. Jetzt sind die Apotheken in dem ärmsten EU-Land mit Schutzmasken, auch aus China, versorgt.

Der Mundschutz muss von Sonntag bis 26. April in Verkehrsmitteln, Läden, Parkanlagen, Kirchen sowie auf der Strasse und an Bushaltestellen getragen werden. Notfalls ist auch ein Tuch oder Schal als Bedeckung von Mund und Nase zulässig.

Im orthodoxen Bulgarien wurde der Palmsonntag eine Woche nach den Westkirchen unter strengen Schutzmassnahmen gefeiert. Die Kirchen blieben zwar für Gläubige geöffnet, doch nur wenige Menschen gingen zum Gottesdienst. Im Staatsfernsehen gab es eine Live-Übertragung aus der Aleksander-Newski-Kathedrale im Zentrum von Sofia. Chefs von Krankenhäusern, in denen Covid-19-Patienten behandelt werden, warnten vor einer Ansteckungsgefahr bei der Versammlung vieler Menschen in den Gotteshäusern. (abu/sda/dpa)
13:48
China besorgt über Zunahme der Infektionen in Grenzstadt zu Russland
China ist besorgt über den Zustrom von Reisenden, die mit dem neuen Coronavirus infiziert sind und von Russland in die Grenzstadt Suifenhe in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang kommen. Ein Team von 15 Experten machte sich am Sonntag von Peking auf den Weg nach Suifenhe nahe der russischen Hafenstadt Wladiwostok, unter anderem, um Testmöglichkeiten auszuweiten.

Bis Samstag wurden in der Stadt rund 300 Fälle mit dem Sars-CoV-2-Virus gemeldet, darunter rund 100 Infizierte, die keine Symptome zeigten. Die Zahl der Patienten werde in den kommenden Tagen noch steigen, sagte der Vizedirektor der Gesundheitskommission von Heilongjiang, Ge Hong, nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua.

Wegen des Zustroms von heimkehrenden Chinesen über die Grenze, von denen nach bisherigen Erfahrungen im Schnitt zwischen 10 und 20 Prozent infiziert sind, wurde ein provisorisches Krankenhaus in einem Bürogebäude für 600 Patienten eingerichtet. (abu/sda/dpa)
13:46
Türkei schickt weitere Hilfsgüter nach London
Die Türkei hat zur Bekämpfung des Coronavirus eine zweite Ladung medizinischer Hilfsgüter nach Grossbritannien geschickt. Ein militärisches Frachtflugzeug aus Ankara sei am Sonntag in London gelandet, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Zudem sei den Behörden ein Brief des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan an den britischen Premierminister Boris Johnson übergeben worden. Details zum Inhalt der Lieferung nannte das Ministerium nicht.

Bereits am Freitag hatte die Türkei Hilfsgüter nach Grossbritannien sowie an die international anerkannte Regierung im Bürgerkriegsland Libyen geliefert. Zuvor hatte die Türkei Lieferungen mit Masken, Desinfektionsmittel und Schutzanzügen unter anderem nach Spanien und Italien gebracht. (abu/sda/dpa)
13:33
Zuwachsrate bei bestätigten Covid-Neuansteckungen in Spanien bleibt niedrig
Im stark von der Corona-Pandemie betroffenen Spanien bleibt die Zuwachsrate der bestätigten Neuansteckungen weiter vergleichsweise niedrig. Innert 24 Stunden seien knapp 4200 neue Fälle registriert worden, eine Zunahme um knapp 2,6 Prozent auf insgesamt 166 000, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Vor zwei Wochen lag die Rate an manchen Tagen bei fast 20 Prozent.

Gleichzeitig stieg die Zahl der Todesfälle wieder leicht an. Binnen 24 Stunden kamen 619 Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 ums Leben. Am Vortag waren es 510 Tote. Die Gesamtzahl belief sich am Ostersonntag auf fast 17 000, die dritthöchste weltweit hinter den USA und Italien. Den bisher schlimmsten Tag hatte Spanien am 2. April erlebt, als 950 neue Todesfälle gemeldet worden waren.

Die Zahl der Menschen, die als genesen gelten, steigt stetig. Seit Samstag kamen fast 3300 hinzu, somit sind knapp 62 400 Menschen wieder gesund. In einigen Regionen waren zuletzt erstmals seit Beginn der Krise mehr entlassene Patienten als Neuinfektionen gemeldet worden. (abu/sda/dpa)
epa08358001 Members of the sanitary personnel clap during the daily gratitude applause for medical and health care personnel from a Saint Paul Hospital in Barcelona, Catalonia, Spain, 11 April 2020. Spain faces an atypical Holy Week, from 05 to 12 April, amid the coronavirus outbreak as churches are closed and religious processions were canceled. The country is on a 26th consecutive day of a mandatory home confinement in a bid to slow down the spread of the pandemic COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2.  EPA/ENRIC FONTCUBERTA
12:47
Migranten auf Rettungsschiff sollen in Quarantäne auf See
Für das private deutsche Rettungsschiff «Alan Kurdi» mit knapp 150 Migranten an Bord zeichnet sich eine vorläufige Lösung ab. Die Geretteten sollen «in den nächsten Stunden» auf ein anderes Schiff verlegt und dort unter Quarantäne gestellt werden, wie das italienische Verkehrsministerium Sonntag in Rom mitteilte. Bei der Verlegung soll die italienische Küstenwache «technische Unterstützung» leisten. Auf dem Schiff würden die Migranten vom italienischen Roten Kreuz und von Gesundheitsbehörden untersucht. Wegen der Corona-Pandemie könnte dies nicht in einem italienischen Hafen erfolgen.

Die «Alan Kurdi» der Organisation Sea-Eye hatte am vergangenen Montag vor der libyschen Küste insgesamt 150 Menschen aus zwei Holzbooten übernommen. Einen der Migranten hatte die italienische Küstenwache bereits aus gesundheitlichen Gründen abgeholt.

Unklar bleibt, wo die Migranten letztlich an Land gehen können. Die Regierung in Rom sieht Deutschland als Flaggenstaat der «Alan Kurdi» in der Pflicht. Italien und Malta hätten schon frühzeitig private Seenotrettungsorganisationen gewarnt, dass ihre Häfen für Flüchtlingsschiffe wegen der Corona-Krise geschlossen seien. (abu/sda/dpa)
11:08
Türkei akzeptiert keine Migrantenrückführungen
Der Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei findet praktisch seit Anfang März keine Anwendung mehr. Ankara nehme wegen der Corona-Pandemie keine Migranten mehr aus Griechenland auf, sagte der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis der Athener Zeitung «Ethnos» am Sonntag. In den ersten zwei Monaten des Jahres seien die vom EU-Türkei-Flüchtlingspakt vorgesehenen Rückführungen aus Griechenland deutlich gestiegen, teilte der Minister mit. «Die Türkei verweigert (seitdem) hinter dem Vorwand des Coronavirus die Rückführungen», sagte Mitarakis.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte Ende Februar erklärt, die Grenze zur EU sei für Flüchtlinge und andere Migranten offen. Daraufhin machten sich Tausende Menschen auf den Weg, um aus der Türkei nach Griechenland und somit in die EU zu gelangen. Griechenland liess sie jedoch nicht passieren.

Ein Flüchtlingspakt mit der EU von 2016 sieht eigentlich vor, dass die Türkei illegale Migration in die EU stoppt und Migranten zurücknimmt, die kein Asyl in Griechenland bekommen. Im Gegenzug erhält sie unter anderem finanzielle Hilfe. Erdogan kritisierte, die EU habe ihre Versprechen nicht gehalten. EU-Politiker warfen Erdogan vor, Flüchtlinge für seine politischen Ziele auszunutzen. (abu/sda/dpa)
10:59
Maskenpflicht in Israel
Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ist in Israel am Sonntag eine Maskenpflicht verhängt worden. Nach der Vorschrift des Gesundheitsministeriums muss nun in der Öffentlichkeit ein Mundschutz getragen werden. Es gibt einige Ausnahmen, darunter Kinder unter sechs Jahren und Menschen mit Behinderungen, die das Tragen einer Maske nicht ermöglichen.

Die Menschen in Israel sind angewiesen, sich nicht mehr als 100 Meter von ihrem Zuhause zu entfernen. Ausgenommen davon sind Menschen mit Arbeitsplätzen, die als essenziell gelten. Auch Einkäufe von Lebensmitteln und Medikamenten sind erlaubt.

Regierungschef Benjamin Netanjahu wies am Samstag einen vorläufigen Stopp aller Flüge nach Israel an. Dies soll gelten, bis gewährleistet werden kann, dass Einreisende für eine zweiwöchige Quarantäne in spezielle Hotels gebracht werden können. Zuvor war bekannt geworden, dass Einreisende etwa aus New York ungeprüft den Flughafen verlassen konnten. (abu/sda/dpa)
10:57
Osterfeierlichkeiten im Heiligen Land nur in kleinstem Kreis
Die Corona-Krise bietet nach den Worten des höchsten katholischen Würdenträgers im Heiligen Land eine Gelegenheit zur Besinnung auf das Wesentliche. In seiner Osterbotschaft sagte der lateinische Patriarch Pierbattista Pizzaballa: «Wir hatten nicht die Feierlichkeit, die wir wollten. Die Pandemie-Beschränkungen haben uns aber indirekt dazu gebracht, darüber nachzudenken, was für uns essenziell wichtig ist.»

Die Osterfeierlichkeiten im Heiligen Land finden in diesem Jahr unter strengen Einschränkungen statt. In der Grabeskirche in Jerusalems Altstadt wurde die Ostermesse am Sonntag nur im kleinsten Kreis zelebriert. Die Grabkapelle in der Jerusalemer Kirche steht nach christlicher Überlieferung an dem Ort, an dem Jesus begraben wurde und wieder auferstand.

«In diesen Tagen erleben wir auf neue Weise das Fehlen normaler Beziehungen zwischen uns», sagte Pizzaballa in seiner Osterbotschaft. «Eingeschlossen in unseren Häusern und eingeschränkt in unserer Bewegung, haben wir verstanden, wie wichtig diese Dinge sind, die uns verweigert werden: Bewegungsfreiheit, Schule, Arbeit, Teilnahme am Gruppenleben, Zeit mit Freunden und so weiter.» Oft lerne man Dinge erst dann wirklich zu schätzen, wenn man sie verloren habe. (abu/sda/dpa)
epaselect epa08358264 Orthodox Jews cover their heads with prayer shawls as they keep distance from each other while reciting the Priestly Blessing on the high holiday of Passover, in front of the Western Wall in Jerusalem, Israel, 12 April 2020. According to media reports, Israeli police have approved small prayer gatherings in ultra-Orthodox Jewish neighborhoods across the country amid the ongoing coronavirus lockdown.  EPA/ABIR SULTAN
10:47
Bereits rund 60'000 Genesene
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 60'200 Menschen die Infektion überstanden. Damit gelten etwa die Hälfte der bisher erfassten Infizierten inzwischen als genesen. Die tatsächliche Zahl dürfte noch weit darüber liegen – unter anderem, weil zahlreiche milde oder symptomlose Verläufe gar nicht durch Tests erfasst wurden. (abu/sda)

Besonders hohe Infiziertenzahlen haben den Test-Statistiken zufolge Bayern mit mehr als 31 770 nachgewiesenen Fällen und mindestens 760 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 25 650 Fällen und mindestens 534 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 23 900 bestätigten Fällen und mindestens 641 Toten.

Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 243 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 146. Allerdings ist die Anzahl der Tests pro 100 000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. (abu/sda/dpa)
Three women stand together on a bridge over the river Main with the buildings of the banking district in background in Frankfurt, Germany, late Friday, April 10, 2020. Due to the coronavirus the economy expects worldwide heavy losses. The new coronavirus causes mild or moderate symptoms for most people, but for some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness or death. (AP Photo/Michael Probst)
9:24
Von der Leyen: Mit Buchung von Sommerurlaub noch abwarten
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat angesichts der Corona-Pandemie geraten, mit der Buchung des Sommerurlaubs noch zu warten. «Ich rate dazu, mit solchen Plänen noch zu warten. Für Juli und August kann derzeit niemand verlässliche Vorhersagen machen», sagte sie der «Bild am Sonntag».

Skeptisch äusserte sich von der Leyen zum Beschluss der Bundesregierung, dass Kunden für Reisen, die sie wegen der Corona-Pandemie nicht antreten können, erst mal nur einen Gutschein erhalten sollen. «Europaweit haben die Menschen rein rechtlich die Wahl, ob sie das Geld oder einen Gutschein wollen.»

Finanziell nicht notleidende Kunden rief sie allerdings dazu auf, dieses Recht nicht in Anspruch zu nehmen: «In dieser Krise ist die Solidarität aller gefragt. Wem es finanziell möglich ist, der sollte nicht auf Geld bestehen, sondern mit Gutscheinen helfen, dass Reiseunternehmen diese schwierigen Wochen überbrücken können.» (abu/sda/dpa)
6:38
Nordkorea will Massnahmen gegen Corona-Pandemie verschärfen
Nordkorea will striktere Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung in der Coronavirus-Pandemie anwenden. Das Politbüro der herrschenden Arbeiterpartei verabschiedete eine entsprechende Resolution bei einer Sitzung, an der auch Machthaber Kim Jong Un teilnahm, wie die Staatsagentur KCNA am Sonntag berichtete. Wie genau die Massnahmen aussehen sollen, war zunächst nicht bekannt.

Nordkorea ist eines der wenigen Länder weltweit, die nach eigenen Angaben bisher keine bekannten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet haben. Bei dem Treffen am Samstag wurde aber laut KCNA die Sorge geäussert, dass sich das Virus «ungeachtet von Grenzen und Kontinenten» ausbreite.

Pjöngjang hat bereits seine Grenze zu China geschlossen und den Verkehr von Menschen und Waren eingeschränkt. (sda/dpa)
6:30
USA verzeichnen weltweit meiste Tote in Corona-Krise
Die USA haben in absoluten Zahlen weltweit die meisten Toten durch die Corona-Epidemie zu verzeichnen - und somit Italien überholt. Das geht aus Zahlen der amerikanischen Universität Johns Hopkins von Samstagabend (Ortszeit) hervor. In den Vereinigten Staaten starben demnach mehr als 20'600 Menschen in Folge der Corona-Pandemie, in Italien wurden 19'468 Tote registriert. Das südeuropäische Land hatte bislang bei der Gesamtzahl der Toten international an erster Stelle gelegen. Die Daten ändern sich allerdings rasant: Verschiebungen, welches Land in der Corona-Krise traurige Zahlen-Rekorde bricht, unterliegen somit einigen Schwankungen.

Erstmals wurden bis Freitagabend (Ortszeit) binnen 24 Stunden in den USA mehr als 2000 Tote registriert. Dabei handelt es sich um den höchsten Anstieg an verzeichneten Toten binnen eines Tages in einem Land seit Beginn der globalen Pandemie. (sda/dpa)
The Empire State building and the Manhattan skyline are seen behind the tombstones at Calvary Cemetery, Saturday, April 11, 2020, in the Maspeth neighborhood of the Queens borough of New York. The U.S. has recorded nearly 20,000 deaths from the coronavirus, overtaking Italy for the highest death toll in the world. Nearly half of the deaths in the United States happened in the New York state, but fear is mounting over the spread of the virus into the nation's heartland. (AP Photo/Mary Altaffer)
04:54
China meldet neuen Höchststand importierter Corona-Fälle
China hat am Sonntag die bislang höchste Zahl importierter Infektionsfälle mit dem Coronavirus an einem Tag gemeldet. Von insgesamt 99 neu registrierten Infektionen seien 97 aus dem Ausland importiert gewesen, teilte die Gesundheitskommission mit.

Zuletzt war am 25. März ein Höchststand von 67 importierten Fällen gemeldet worden. Daraufhin hatte Peking am 28. März eine Einreisesperre aus dem Ausland verhängt, die weiterhin gilt.

Zudem wurden den Angaben zufolge am Sonntag 49 Corona-Verdachtsfälle gemeldet, bei denen es sich allesamt um importierte Fälle handeln soll.

Die beiden heimischen Infektionen stammen demnach beide aus der nordöstlichen Provinz Heilongjiang an der Grenze zu Russland. (sda/dpa)
20:24
Zahl der Menschen auf Intensivstation in Frankreich sinkt erneut
In Frankreich ist die Zahl der Covid-19-Patienten, die auf der Intensivstation behandelt werden, den dritten Tag in Folge rückläufig. Derzeit befänden sich 6883 Menschen auf der Intensivstation, sagte Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon am Samstagabend. Das sind 121 Menschen weniger als am Vortag. Auch die Zahl der Menschen, die innerhalb von 24 Stunden in Folge von Covid-19 gestorben sind, ist zurückgegangen. Frankreich zählte am Samstag 353 neue Todesfälle in den Krankenhäusern und 290 in den Alten- und Pflegeheimen. Insgesamt verzeichnet das Land den offiziellen Angaben nach 13 832 Tote.

«Es ist viel zu früh und unvernünftig, Vorhersagen über die Zukunft zu treffen», warnte Salomon allerdings. Es sei nicht die Zeit für eine Lockerung der strengen Ausgangsbeschränkungen, sondern für die strikte Einhaltung von Eindämmung, Barrieremassnahmen und sozialer Distanz. «Der Druck im Krankenhaus ist nach wie vor sehr hoch.» Es falle ihm auf, dass die Menschen die physische Distanz nicht immer einhielten. (sda/dpa)
20:24
Osterbotschaft der Queen: Das Coronavirus wird uns nicht bezwingen
Die britische Königin Elizabeth II. hat sich am Samstag erstmals mit einer Osterbotschaft an die Öffentlichkeit gewandt. «Ostern ist nicht abgesagt, tatsächlich brauchen wir Ostern so sehr wie eh und je», sagte die Monarchin in einer Audiobotschaft, die auf dem Twitter-Account der Königsfamilie veröffentlicht wurde.
epa08344672 A handout photo made available on 05 April 2020 by the Buckingham Palace of Queen Elizabeth II during her address to the nation and the Commonwealth in relation to the coronavirus epidemic. The address was recorded at Windsor Castle. .**NOTE TO EDITORS: This handout photo may only be used in for editorial reporting purposes for the contemporaneous illustration of events, things or the people in the image or facts mentioned in the caption. Reuse of the picture may require further permission from the copyright holder.**  EPA/BUCKINGHAM PALACE  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
Die Geschichte über die Auferstehung Christi vom Tod könne nun Hoffnung geben, so die beinahe 94-Jährige. «Wir wissen, dass uns das Coronavirus nicht bezwingen wird. So düster der Tod sein kann - vor allem für Trauernde - Licht und Leben sind grösser.» Sie wünsche allen, gleich welchen Glaubens und welcher Konfession ein gesegnetes Ostern, sagte die Queen.

Es ist bereits das zweite Mal, dass sich die Königin innerhalb kurzer Zeit mit einer Botschaft an die Öffentlichkeit wendet. Bereits an Palmsonntag hatte sie ihren Landsleuten in einer Ansprache im Fernsehen Mut gemacht. Dass sie sich nun erneut zu Wort meldet, wird als Zeichen dafür gewertet, dass sie die Krise als sehr schwerwiegend empfindet.

Zudem fehlt wegen der Covid-19-Erkrankung von Premierminister Boris Johnson derzeit auch eine starke Führungspersönlichkeit an der Spitze der britischen Regierung. Der Premier ist zwar auf dem Weg der Besserung, könnte aber nach Einschätzung britischer Medien noch wochenlang ausfallen.

Die Queen und 98 Jahre alter Mann, Prinz Philip, hatten sich bereits Mitte März nach Schloss Windsor zurückgezogen. Das Paar gilt wegen seines hohen Alters als besonders gefährdet durch die Lungenkrankheit Covid-19. (sda/dpa)
20:23
Kuba setzt wegen Coronavirus öffentliche Verkehrsmittel aus
Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die kubanische Regierung öffentliche Verkehrsmittel eingestellt und grosse Einkaufszentren geschlossen. Die neuen Massnahmen gelten seit Samstag, wie die Regierung auf Twitter bekanntgab. Nur für «Arbeitnehmer, die lebenswichtige Dienstleistungen anbieten», - wie medizinisches Personal und Frachttransporte - sollen Ausnahmen gelten.

Die Versorgung mit grundlegenden Produkten ist auf der Karibikinsel wegen des Embargos der Vereinigten Staaten bereits vor der Coronavirus-Pandemie eingeschränkt gewesen. Der Ausbruch der Krise hat nach lokalen Medienberichten zu noch längeren Schlangen vor Lebensmittelgeschäften geführt. Den jüngsten Massnahmen zufolge dürfen Bars und Restaurants kein Essen und keine alkoholischen Getränke zum Verzehr vor Ort mehr ausgeben und müssen um 20 Uhr schliessen.

Bisher haben die kubanischen Behörden vor allem «importierte» Corona-Fälle festgestellt. Die Zahl der Infizierten in Kuba lag nach offiziellen Angaben zuletzt bei mehr als 620, 16 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus bislang gestorben. Das Gesundheitsministerium rechnet damit, dass es maximal 4000 Fälle geben wird. (sda/dpa)
20:19
New Yorks Gouverneur: Wirtschafts-Öffnung nicht auf Kosten von Leben
New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat vor einer zu frühen Wiedereröffnung der durch die Corona-Krise angeschlagenen Wirtschaft gewarnt. Er werde nicht zwischen verlorenen Leben und verdienten Dollars wählen, sagte Cuomo am Samstag bei seiner täglichen Pressekonferenz. «Ich bin nicht bereit, diese beiden Dinge zu trennen». Angesichts der sich stabilisierenden Patientenzahlen in Krankenhäusern in dem Bundesstaat werden Rufe nach einem Neustart der Wirtschaft lauter. Cuomo aber warnte vor einer erneuten Infektionswelle, über Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen könne nur schrittweise entschieden werden.
FILE - In this March 24, 2020, file photo New York Gov. Andrew Cuomo speaks during a news conference against a backdrop of medical supplies at the Jacob Javits Center that will house a temporary hospital in response to the COVID-19 outbreak in New York. (AP Photo/John Minchillo, File)
Andrew Cuomo
Erneut starben in New York viele Menschen, innerhalb eines Tages wurden 783 neue Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Todesopfer durch das Virus liegt damit bei 8627. Die Ankündigung des New Yorker Bürgermeisters Bill de Blasio, die Schulen bis zu den Sommerferien geschlossen zu lassen, kassierte Gouverneur Cuomo: «Das ist meine rechtliche Autorität in dieser Situation». Der Gouverneur schloss aber nicht aus, die Schulen geschlossen zu lassen.

Fragen danach, ob der in der Krise vielgelobte Demokrat Cuomo für die US-Präsidentschaftswahl im November kandidieren wolle, lehnte der Demokrat erneut als «schmeichelnd, aber irrelevant» ab. Er werde nicht kandidieren und auch nicht in die Bundeshauptstadt Washington gehen. Der 62-Jährige betonte, dass es nicht Zeit für Parteipolitik sei, und lobte die Zusammenarbeit mit Präsident Donald Trump, der auf die Bedürfnisse New Yorks schnell reagiert habe. (sda/dpa)
18:35
In Italien klettert die Zahl der Corona-Fälle auf über 150 000
Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten ist in Italien auf mehr als 150 000 Menschen geklettert. Ausserdem meldete der Zivilschutz in Rom am Samstag mit 619 Toten innerhalb von 24 Stunden eine wieder leicht gestiegene Zahl von Opfern. Insgesamt registrierten die Behörden seit dem Beginn der Corona-Welle im Februar bis jetzt 19 468 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit. 152 271 Menschen wurden in Italien positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet. Rund 32 500 Menschen sind wieder genesen.

Die Werte unterstreichen das Gewicht der Mahnungen von Experten aus den vergangenen Tagen, dass das Land die Viruswelle noch nicht überwunden habe. Auch Politiker hatten die 60 Millionen Bürger am Freitag und Samstag aufgerufen, unbedingt über Ostern zu Hause zu bleiben und die Ausgangsverbote zu beachten.

Die Regierung von Ministerpräsident Giuseppe Conte hatte das Massnahmenpaket im Kampf gegen die Corona-Krise am Freitag um rund drei Wochen bis zu 3. Mai verlängert. Auch viele Unternehmen sind aus Gründen des Gesundheitsschutzes weiter geschlossen. (sda/dpa)
18:33
Afrikaner beklagen Diskriminierung wegen Virusangst in Südchina
Afrikaner in der südchinesischen Metropole Guangzhou beklagen Diskriminierung und Unterstellungen, angeblich das neue Coronavirus zu verbreiten. In der 13-Millionen-Stadt wurden Afrikaner nach Medienberichten von ihren Vermietern kurzfristig auf die Strasse gesetzt, in Hotels abgewiesen, willkürlich zu Virustests aufgefordert oder 14 Tage unter Quarantäne gesetzt, auch wenn sie schon länger das Land nicht verlassen hatten. Guangzhou hat die grösste afrikanische Gemeinde in China.

Die Vorfälle sorgen für diplomatische Verstimmungen. Der Vorsitzende der Kommission der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, bat Chinas Botschafter bei der Organisation, Liu Yuxi, am Samstag in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba zum Gespräch. Er äusserte dabei seine «extreme Sorge wegen der Vorwürfe über Misshandlung von Afrikanern in Guangzhou», wie er auf Twitter mitteilte. Er forderte die chinesische Regierung auf, umgehend etwas dagegen zu unternehmen.

In einer Reaktion auf die Berichte hatte das Aussenamt in Peking zuvor schon beteuert, dass alle Ausländer in China gleich behandelt würden. Diskriminierung werde auf keinen Fall toleriert. Sprecher Zhao Lijian räumte aber «gelegentliche Zwischenfälle und Missverständnisse» im Kampf gegen das Virus ein. Er forderte lokale Behörden auf, «ihre Arbeitsmethoden zu verbessern». Auch äusserte er die Hoffnung, dass sich alle Ausländer an die Vorschriften hielten.

Die Angst vor einer «zweiten Welle» der Infektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus wendet sich in China zunehmend gegen Ausländer, da jetzt zumeist nur noch «importierte Fälle» gemeldet werden. Doch sind es nach amtlichen Angaben zu 90 Prozent heimkehrende Chinesen. Vergangene Woche berichteten die Behörden in Guangzhou, dass fünf Nigerianer positiv getestet worden seien, was grosse Aufmerksamkeit fand. Vier von ihnen hätten mehrfach in einem Restaurant gegessen, so dass rund 200 Kontaktpersonen getestet und isoliert werden mussten, wie die Zeitung «Guangzhou Ribao» berichtete. (sda/dpa)
17:03
Philippinische Regierung bestreitet Verheimlichung von Corona-Toten
Das Gesundheitsministerium der Philippinen hat Berichten widersprochen, denen zufolge Kliniken angewiesen worden seien, Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu verheimlichen. Sein Ministerium «habe und werde nie eine Anweisung an die Krankenhäuser herausgeben, die Zahlen der Covid-19-Toten zu vertuschen», teilte Gesundheitsminister Francisco Duque am Samstag auf Twitter mit.

Auslöser für die offizielle Stellungnahme war der Facebook-Post eines lokalen Fernsehreporters. Dem Eintrag zufolge soll eine Klinik in der Metropolregion Manila die Anweisung erhalten haben, an der vom Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorbene Patienten nicht mehr zu zählen. «Laut jemandem, der an vorderster Front kämpft, ist die Situation erschreckend, weil die Leichen den Flur des Krankenhauses säumen», hiess es in dem Post. «An einem Tag sterben 10 Menschen.» Die Klinik fordere keinen Nachschub an Leichensäcken für die Toten an. Duque zufolge geht sein Ressort nun den Behauptungen nach.

Am Samstag meldete das Ministerium 233 Neuinfektionen. Damit lag die Zahl der bestätigten Infizierten bei 4428. Mit 26 neu hinzugekommenen lag die Zahl der Toten bei knapp 250. Auf der Hauptinsel Luzon herrschen bis Ende April strenge Ausgangsbeschränkungen. Auf Luzon mit der Hauptstadt Manila lebt mit 57 Millionen Menschen mehr als die Hälfte der Bevölkerung des südostasiatischen Inselstaats. (sda/dpa)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

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Coronavirus: Was du wissen musst

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