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epa07991374 US President Donald J. Trump addresses the The Economic Club of New York in New York, New York, USA 12 November 2019. President Trump is on a multi-day visit to New York and will be attending private fundraisers in the city later today before returning to Washington DC this evening.  EPA/JUSTIN LANE

Donald Trump muss zittern: Am Mittwoch starten die Impeachment-Hearings. Bild: EPA

Liveticker

Impeachment-Hearings: Botschafter erhebt schwerste Vorwürfe ++ Trump trifft Erdogan



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Hier kannst du die Hearings live mitverfolgen. Video: YouTube/Washington Post

Liveticker: Impeachment-Hearings Tag 1

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corsin.manser
Scaros_2
Repplyfire
Michael von der Halde
21:37
Das war's für heute
Weitere Abgeordnete haben den Zeugen Fragen gestellt. Viel Neues ist dabei nicht herausgekommen. Nach gut fünf Stunden ist die Anhörung vorbei. Weiter geht's in den kommenden Tagen mit weiteren Zeugen. Das Wichtigste aus Tag 1 kannst du hier nachlesen.
20:48
Was macht eigentlich Trump?
Der trifft sich derzeit mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Weissen Haus. Trump sagte im Beisein des türkischen Präsidenten im Weissen Haus, er sei «zu beschäftigt», um sich die Anhörung anzusehen. «Es ist eine Hexenjagd».

Trump war um freundliche Töne bemüht. «Der Präsident und ich sind sehr gute Freunde», sagte er vor seinem Treffen mit Erdogan im Oval Office. «Wir sind seit langem befreundet - fast seit dem ersten Tag.» Man verstehe das jeweils andere Land. Trump sagte auch, die in Nordsyrien vereinbarte Waffenruhe halte «sehr gut».
President Donald Trump shakes hands with Turkish President Recep Tayyip Erdogan in the Oval Office of the White House, Wednesday, Nov. 13, 2019, in Washington. (AP Photo/ Evan Vucci)
Donald Trump,Recep Tayyip Erdogan,Melania Trump,Emine Erdogan
19:58
«Und Sie sind der Starzeuge?»
William Taylor hat mit seinen Aussagen den Zuschauern vor Augen geführt, wie Trump und Giuliani Druck auf die Ukraine ausübten.

Doch das interessiert Jim Jordan von den Republikanern überhaupt nicht. In bemerkenswerter Geschwindigkeit hat er soeben dargelegt, weshalb die Aussagen Taylors die Grand Old Party kaum umstimmen dürfte. Es geht darum, dass Taylor seine Informationen alle aus zweiter oder dritter Hand hat. «Ich kann es nicht glauben, dass Sie der Starzeuge der Demokraten sind», sagt Scott lächelnd.



Dieses Video wird unter den Republikanern noch viral gehen. Da bin ich mir sicher:

19:20
Noch ein Trump-Video gefällig?
Bitte sehr. Dieses hat er vor rund einer Stunde auf Twitter gestellt. Der US-Präsident versucht aus dem Impeachment Kapital zu schlagen.
19:15
Republikaner befragen die Zeugen
Momentan befragt Steve Castor, der Anwalt der Republikaner, die Zeugen. Er versucht, die Schwachstellen in der Argumentationskette der Demokraten hervorzuheben. Etwa, dass Selenskyj nie gesagt hat, er sei von den USA unter Druck gesetzt worden.
User Avatar
von Scaros_2
Halten wir fest - Die Republikaner halten lieber an der Macht fest, als das sie die Verfassung achten und werden damit das Land spalten.

Im Grunde nichts neues also.
Im Westen nichts neues.
18:58
Fraktionschef der Republikaner hält Trump die Stange
Auf Twitter flattern die ersten Reaktionen der Republikaner rein. Kevin McCarthy, Fraktionschef im Repräsentantenhaus, schreibt, die Demokraten würden eine Amtsenthebung anstreben, obschon sie nur Aussagen aus zweiter, dritter oder vierter Hand hätten.
18:27
Das meint Trumps Sohn Eric
18:18
Kiew bereitete sich auf Statement vor
Momentan wird Taylor durch den Anwalt Dan Goldman befragt. Der US-Botschafter der Ukraine sagt auf Nachfrage, dass die Ukraine sehr besorgt gewesen sei wegen des Ausbleibens der Militärhilfen. In Kiew habe man sich bereits auf ein Interview mit CNN vorbereitet, wo man die Untersuchungen gegen Biden angekündigt hätte. Doch dann floss plötzlich das Geld aus den USA und der Beitrag auf CNN kam nie zustande.
18:03
Trump meldet sich mit einem Statement
Während Botschafter Taylor kaum Zweifel an einem Quidproquo offen lässt und Zustände beschreibt, die einem Mafia-Film ähneln, schreitet Trump auf Twitter zur Defensive. In einer kurzen Videobotschaft warnt er seine Follower vor den Demokraten. «Sie wollen euch alles wegnehmen!» Er kämpfe dafür, diesen Sumpf trocken zu legen. «Sie wollen mich stoppen, weil ich für euch kämpfe. Das werde ich nicht zulassen.»
17:23
Taylor erhebt schwerste Vorwürfe
Er habe lange keine Erklärung gehabt, weshalb die USA die Militärhilfen zurückhalte und das es etwas mit den «Untersuchungen» zu tun haben könnte, so Taylor. Doch das änderte sich anfangs September. Er habe dann zum ersten Mal gehört, dass die Militärhilfen und ein Treffen im Weissen Haus abhängig von den Untersuchungen seien. Darauf rief Taylor EU-Botschafter Sondland an. Dieser sagte ihm: «Alles ist von den Untersuchungen abhängig.»


Trump habe wiederholt gefordert, dass Selenskyj in Öffentlichkeit ankündige, dass er Untersuchungen gegen die Bidens eingeleitet habe. Gleichzeitig habe Trump aber immer wiederholt: «Das ist kein Quidproquo.»

Taylor: «Wenn Trump die Militärhilfen wegen der Untersuchungen zurückgehalten hat, ist das völlig verrückt.»

Trump seien die Untersuchungen gegen die Bidens wichtiger gewesen als der Zustand der Ukraine, bestätigt Taylor auf Nachfrage von Adam Schiff.
17:06
Taylor packt aus
Der zweite Zeuge, William Taylor, wird sogleich deutlich. Marie Yovanovitch sei schrecklich behandelt worden, sagt er. Er habe deshalb gezögert, sie in Kiew zu ersetzen. Dazu hatte ihn Mike Pompeo aufgefordert. Trotzdem ging Taylor zurück in die Ukraine. Als er dort angekommen sei, seien die Umstände «alarmierend» gewesen. Die Trump-Regierung habe zwei Kanäle in die Ukraine aufgebaut. Einen regulären und einen irregulären. Zu Letzterem habe Rudy Giuliani gehört.
Der irreguläre Kanal habe in eine andere Richtung gearbeitet als der reguläre und die Militärhilfen gekürzt, so Taylor.



Der irreguläre Kanal habe den ukrainischen Präsidenten wiederholt dazu gedrängt, offen für «Untersuchungen» zu sein. Nach dem Telefongespräch zwischen Trump und Selenskyj habe er kein Transkript des Gespräches erhalten, obschon er der amtierende US-Botschafter in der Ukraine gewesen sei, so Taylor. «Ich hatte immer mehr Angst, dass die USA ihre langanhaltende Unterstützung für die Ukraine aufgeben würden.»
16:39
Das sagt George Kent
Der erste Zeuge sagt aus. Er habe sein ganzes Leben für die USA gedient, um deren Verfassung zu schützen. Dabei habe er nicht parteipolitisch gehandelt. Kent erläutert die grosse Bedeutung der Ukraine für die USA und die Gefahr, die von Russland ausgeht. Er spricht die Annexion der Krim-Halbinsel und den Krieg in der Ostukraine an.

Zum Ende seines Eröffnungsstaments spricht Kent die Rolle Giulianis an. Er habe mit einer Schmutkampagne die US-Botschafterin Marie Yovanovitch aus dem Amt in Kiew gemobbt.

Aus dem Statement wird klar: Dieser Mann könnte bei der kommenden Befragung gefährlich werden für Trump. Kent hat deutlich durckblicken lassen, dass er mit dem Verhalten der aktuellen Regierung in der Ukraine unzufrieden ist.
16:33
Jetzt wird's spannend
Die Zeugen werden in Kürze aussagen.
User Avatar
von Repplyfire
Die Taktik der Reps. Verzögern, Ablenken, Strohmänner aufstellen und whataboutismus vom feinsten. Erschrekend wie geschlossen und wehement sie das durchziehen. Zum Glück lässt sich A. Schiff noch nicht erweichen.
16:28
Die Reihe ist an Devin Nunes
Der Republikaner eilt Trump zu Hilfe und erzählt die Geschichte, wie die Demokraten mit den Russland-Ermittlungen gescheitert sind. Nun wiederhole sich das Ganze abermals. Nunes attackiert die Whistleblower, welche seiner Meinung nach stark voreingenommen waren. Auch die Rolle Hunter Bidens, des Sohnes von Joe Biden, stellt er in Frage. Er wolle wissen, weshalb Hunter Biden die umstrittene ukrainische Firma Burisma gekauft habe, während sein Vater Vizepräsident gewesen sei. Nunes fährt mit seinen Argumenten genau die gleiche Linie, wie es Donald Trump in den vergangenen Wochen getan hat.
16:09
Schiff ergreift das Wort
Adam Schiff macht ein Eröffnungsstatement. «Hat Trump die Verwundbarkeit der Ukraine ausgenutzt, um seine Chancen auf eine Wiederwahl zu erhöhen?», fragt er. Schiff geht auch auf die unrühmliche Rolle Rudy Giulianis ein. Trumps Anwalt ging einer Verschwörungstheorie nach, wonach nicht Russland, sondern die Ukraine verantwortlich für die Hacker-Angriffe im Jahr 2016 gewesen sei.

Schiff rollt die Geschehnisse der vergangenen Wochen und Monate nochmals auf. Die Meinung des Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses ist klar: Es gab ein Quidproquo. «Wenn das kein Grund für eine Amtsenthebung ist, was ist es dann?», fragt Schiff abschliessend in die Runde.
User Avatar
von Michael von der Halde
Puh, Löpfes Überstunden möchte ich nicht ableisten müssen...
16:07
Es geht los!
William Taylor hat Platz genommen. Das Hearing beginnt.
15:55
Schiff ist da
So, Trumps Erzfeind Adam Schiff hat ebenfalls Platz genommen. Die Spannung steigt.
epa07976720 Chairman of the House Permanent Select Committee on Intelligence Adam Schiff prepares to announce that the first public hearings of the impeachment inquiry will be 13 November at the US Capitol in Washington, DC, USA, 06 November 2019. House Democrats say they hope to hold  an impeachment vote before Christmas.  EPA/JIM LO SCALZO
15:47
Gab es ein Quidproquo?
Im Grunde genommen geht es bei den Anhörungen um die Frage, ob es ein Quidproquo gegeben hat. Sprich: Hat Donald Trump Hilfszahlungen an die Ukraine zurückgehalten, um Dreck über Joe Biden zu erhalten? Trump selber bestreitet dies. Zu seiner Verteidigung hat er ein Memo eines Telefongesprächs zwischen ihm und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj veröffentlicht. Auch heute, kurz vor den Hearings, twitterte Trump: «Lesen Sie das Transkript!»
Nachlesen kannst du dieses übrigens hier.
15:40
Hier ist George Kent
Nach William Taylor wird George Kent aussagen. Er ist der stellvertretende Staatssekretär im US-Aussenministerium.
Career Foreign Service officer George Kent, right, arrives to testify before the House Intelligence Committee on Capitol Hill in Washington, Wednesday, Nov. 13, 2019, during the first public impeachment hearings of President Donald Trump's efforts to tie U.S. aid for Ukraine to investigations of his political opponents. (AP Photo/Jacquelyn Martin)
15:34
Er ist da
William Taylor ist im Capitol eingetroffen. Der heutige Zeuge gilt als äusserst integer. Er wurde von Aussenminister Mike Pompeo aus dem Ruhestand geholt, um die Botschafterin in der Ukraine zu ersetzen. Er hat 50 Dienstjahre auf dem Buckel, hat unter sechs verschiedenen Präsidenten und als Offizier in Vietnam gedient.
15:16
Um 16 Uhr geht's los
Showdown in den USA: Heute Mittwoch wird William Taylor, der Geschäftsträger der US-Botschaft in Kiew, vor laufender Kamera zur Ukraine-Affäre aussagen. Das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump erreicht somit seinen vorläufigen Höhepunkt.
FILE - In this Oct. 22, 2019, file photo, Ambassador William Taylor is escorted by U.S. Capitol Police as he arrives to testify before House committees as part of the Democrats' impeachment investigation of President Donald Trump, at the Capitol in Washington. Taylor, the top U.S. diplomat in Ukraine, told lawmakers last month that President Donald Trump was withholding military aid for Ukraine unless the country’s president agreed publicly to investigate Democrats, according to a transcript of his closed-door testimony released by impeachment investigators on Nov. 6. (AP Photo/J. Scott Applewhite, File)
William Taylor,Bill Taylor

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