Nach dem gewaltsamen Vorgehen gegen Demonstrierende im Iran haben die USA weitere Sanktionen gegen ranghohe Vertreter der iranischen Führung beschlossen. Im Zentrum steht Innenminister Eskandar Momeni, der laut dem US-Finanzministerium für die Niederschlagung landesweiter Proteste verantwortlich sein soll. Momeni beaufsichtigt die Sicherheitskräfte, denen Washington die Tötung Tausender Demonstrierender zuschreibt.
Die Strafmassnahmen betreffen zudem mehrere Kommandeure der iranischen Revolutionsgarden sowie den Investor Babak Morteza Zanjani. Ihm wird vorgeworfen, Milliarden aus dem Ölgeschäft veruntreut und dem Regime über verdeckte Finanzstrukturen zur Verfügung gestellt zu haben. Erstmals wurden auch zwei mit Zanjani verbundene Kryptobörsen sanktioniert.
Nach Angaben der US-Behörden werden Vermögenswerte eingefroren, Geschäftsbeziehungen untersagt und Reisebeschränkungen verhängt. Die Regierung von Präsident Donald Trump erklärte, man stehe an der Seite der iranischen Bevölkerung und werde den Druck auf Teheran weiter erhöhen.
Auslöser der Proteste war Ende Dezember eine schwere Wirtschaftskrise. Aus anfänglichen sozialen Demonstrationen entwickelten sich rasch landesweite Proteste gegen das politische System. Sicherheitskräfte gingen dabei mit grosser Härte vor. Auch die EU reagierte mit Sanktionen und setzte unter anderem die Revolutionsgarden auf ihre Terrorliste. (sda/dpa)
Die Strafmassnahmen betreffen zudem mehrere Kommandeure der iranischen Revolutionsgarden sowie den Investor Babak Morteza Zanjani. Ihm wird vorgeworfen, Milliarden aus dem Ölgeschäft veruntreut und dem Regime über verdeckte Finanzstrukturen zur Verfügung gestellt zu haben. Erstmals wurden auch zwei mit Zanjani verbundene Kryptobörsen sanktioniert.
Nach Angaben der US-Behörden werden Vermögenswerte eingefroren, Geschäftsbeziehungen untersagt und Reisebeschränkungen verhängt. Die Regierung von Präsident Donald Trump erklärte, man stehe an der Seite der iranischen Bevölkerung und werde den Druck auf Teheran weiter erhöhen.
Auslöser der Proteste war Ende Dezember eine schwere Wirtschaftskrise. Aus anfänglichen sozialen Demonstrationen entwickelten sich rasch landesweite Proteste gegen das politische System. Sicherheitskräfte gingen dabei mit grosser Härte vor. Auch die EU reagierte mit Sanktionen und setzte unter anderem die Revolutionsgarden auf ihre Terrorliste. (sda/dpa)
