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EU will mit Marine gegen Schlepperbanden vorgehen



Die EU-Aussen- und Verteidigungsminister haben Grünes Licht für die Vorbereitung eines EU-Marineeinsatzes gegen kriminelle Schlepperbanden im Mittelmeer gegeben. Sie billigten ein entsprechendes Konzept am Montag in Brüssel.

Dies ist der Startschuss für die Planungsphase. Denn die EU bemüht sich um ein UNO-Mandat für die Militärmission.

Nach Angaben von Diplomaten soll der EU-Einsatz «EU Navfor Med» heissen und völlig getrennt von der EU-Grenzschutzmission «Triton» ablaufen.

Das Hauptquartier der Mission soll in Rom stationiert sein. In einer ersten Phase werde die EU-Marinemission mit Kriegsschiffen nur Patrouillen auf hoher See fahren und dort auch Rettungs- und Suchaufgaben leisten, auch wenn dies das Mandat nicht explizit vorsehe.

In einer zweiten Phase könnten dann Boote von Schleppern in Häfen verfrachtet werden. Und erst in einer dritten und vierten Phase würde ein Eingriff in libysches Hoheitsgebiet - auf See und dann möglicherweise auf Land - erfolgen. (sda/apa)

Flüchtlinge haben Gesichter

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