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41 Schulen in Montenegro bekamen mysteriöse Bombendrohung

41 Schulen in Montenegro bekamen mysteriöse Bombendrohung

27.04.2022, 11:3127.04.2022, 11:31

Unbekannte Absender haben am Mittwoch Bombendrohungen gegen mindestens 41 Schulen in Montenegro gerichtet. Die Botschaften wurden per E-Mail an die betroffenen Schulen versendet, wie ein Sprecher des Bildungsministeriums im staatlichen Fernsehen RTCG bestätigte.

Die Polizei brachte Schüler und Lehrpersonal in den bedrohten Schulen in Sicherheit und begann mit der Durchsuchung der Gebäude. Der Unterricht wurde dort für den Mittwoch abgesagt.

epa09775406 President of Montenegro Milo Dukanovic (L) is welcomed by European Council President Charles Michel (R) ahead of their meeting at the European Council in Brussels, Belgium, 21 February 202 ...
Montenegros Präsident Milo DukanovicBild: keystone

Laut serbischen Medien stünde in der Bombendrohung:

«Wir haben immer von Rache geträumt. Wir werden Rache nehmen, wir werden zur Schule kommen. Wir werden alle töten. Niemand wird am Leben bleiben. Die ganze Stadt wird bluten.»

Die Hintergründe der Drohungen blieben zunächst unklar, auch ob sie im Zusammenhang mit den aktuellen innenpolitischen Entwicklungen standen.

Am Donnerstag soll in der historischen Hauptstadt Cetinje das Parlament zusammentreten, um eine neue pro-westliche Regierung zu bilden. Der Schritt wird von den massgeblichen pro-serbischen Parteien heftig kritisiert. Diese hatten jener mehrheitlich pro-serbischen Regierung angehört, der das Parlament im Februar das Vertrauen entzogen hatte.

(yam/sda/dpa)

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