International
Musik

Gegen «Möchtegern-König» Trump: Bruce Springsteen kündigt US-Tour an

Gegen «Möchtegern-König» Trump: Bruce Springsteen kündigt US-Tour an

Nach seinem viel beachteten Protest-Auftritt in Minneapolis kehrt US-Rocklegende Bruce Springsteen für das Auftaktkonzert seiner Nordamerika-Tour in die Stadt im Bundesstaat Minnesota zurück.
18.02.2026, 04:2618.02.2026, 04:26

Die Tournee mit der E Street Band unter dem Titel «The Land of Hopes and Dreams» soll am 31. März beginnen und in der Hauptstadt Washington D.C. enden, wie auf der Internetseite des Künstlers bekanntgegeben wurde – inklusive einer neuen Breitseite gegen US-Präsident Donald Trump.

FILE - Bruce Springsteen performs in Asbury Park, N.J., Sept. 15, 2024. (Photo by Charles Sykes/Invision/AP, File)
Bruce Springsteen
Bruce Springsteen macht Stimmung gegen Donald Trump.Bild: keystone

«Wir werden eure Stadt rocken zur Feier und zur Verteidigung Amerikas, der amerikanischen Demokratie, der amerikanischen Freiheit, unserer Verfassung und unseres heiligen amerikanischen Traums, die alle von unserem Möchtegern-König und seiner Schurkenregierung in Washington D.C. attackiert werden», sagte Springsteen in einem zur Tourankündigung veröffentlichten Video.

Der 76-Jährige hatte kürzlich ein Protestlied als Reaktion auf die tödlichen Schüsse auf zwei US-Bürger im Rahmen der umstrittenen Abschiebe-Razzien in Minneapolis geschrieben und es auch bei seinem Auftritt in der Stadt Ende Januar gesungen. Darin bezeichnet er die eingesetzten Bundesbeamten etwa als «Privatarmee von König Trump», die «auf unseren Rechten herumtrampelt» und singt über eine brennende Stadt «unter den Stiefeln der Besatzer».

Die Einsätze und Razzien sind Teil der rigorosen Abschiebe-Politik der US-Einwanderungsbehörden auf Geheiss von Trumps Regierung. Der Tod der beiden US-Bürger Alex Pretti und Renée Good löste eine grosse Empörungswelle im ganzen Land aus. Wochenlang wurde in Minneapolis gegen die Razzien gegen Migranten und gewaltsame Niederschlagung von Protesten protestiert. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
15 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Psychohirngrütze
18.02.2026 07:45registriert Mai 2025
Bruce macht das wirklich super, die Musik und Texte als Waffe, die hoffentlich alle Amerikaner wachrüttelt! Ein sehr mutiger Musiker und auch seine Band. Denn sie wissen, dass sie dann auf der Abschussliste der MAGA sein werden. Diese Tour müsste mit einem Preis ausgezeichnet werden. Ich wünsche Bruce and his Band, eine friedliche und erfolgreiche Tour, ohne ICE-Zwischenfälle! EIN GROSSES BRAVO von mir!
391
Melden
Zum Kommentar
avatar
Haarspalter
18.02.2026 07:38registriert Oktober 2020
Vielleicht schaffen es Künstler wie The Boss ja, einen Wandel in den Köpfen der US-Bevölkerung zu bewirken.

Vielleicht aber auch nicht…

Denn vergessen wir nie:

Es war die Mehrheit der US-Stimmbürger, welche Donald Trump innerhalb von 10 Jahren zweimal zu ihrem POTUS gewählt und die nun voranschreitende Katastrophe sehenden Auges ermöglicht hat.

Trump war kein Unfall, sondern ein von den Amis bewusst in Kauf genommener Richtungswechsel.
222
Melden
Zum Kommentar
15
Rasches Ende der Ukraine-Gespräche in Genf – ohne greifbares Ergebnis
Die zweitägigen Genfer Verhandlungen Russlands und der Ukraine über ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden Krieges sind ohne greifbares Ergebnis beendet worden. Nach knapp zweistündigen Gesprächen verliess die russische Delegation am Mittwoch den Ort des Treffens, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete. Eine Übersicht.
Zur Story