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Residents stand outside their damaged houses after a mudslide following heavy showers caused by the passing of Tropical Storm Earl, in the town of Huauchinango, in Puebla state, Mexico, August 7, 2016. REUTERS/Stringer FOR EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVES.

Der Tropensturm «Earl» hat im Osten Mexikos zu zahlreichen Erdrutschen geführt.
Bild: STRINGER/REUTERS

Der Tropensturm «Earl» reisst 38 Menschen in Mexiko in den Tod



In Mexiko sind deutlich mehr Menschen an den Folgen des Tropensturms «Earl» gestorben als bisher angenommen. Im Osten des Landes sind nach Angaben lokaler Behörden vom Sonntag mindestens 38 Menschen bei zahlreichen Erdrutschen ums Leben gekommen.

Im Bundesstaat Puebla kamen 28 Menschen bei Erdrutschen um, die durch die heftigen Regenfälle ausgelöst wurden, wie die lokalen Behörden berichteten. Im benachbarten Bundesstaat Veracruz starben weitere zehn Menschen, wie der Gouverneur Javier Duarte am Sonntag mitteilte.

Mehrere Flüsse traten über die Ufer und verursachten Schlammlawinen an Berghängen. Nach mehreren Vermissten werde noch gesucht, erklärten die Behörden weiter.

Brücken zusammengebrochen

Allein in der Gemeinde Huauchinango -140 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt - starben 25 Menschen. Weitere drei Opfer gab es in der 15 Kilometer entfernten Ortschaft Tlaola. Fünfzehn der Toten waren Minderjährige, berichtete die Zeitung «Excelsior».

Die Wohnungen von mindestens 2000 Menschen in Huauchinango und Tloala wurden schwer beschädigt. Sie mussten in Notunterkünften untergebracht werden. Zwei Brücken über den Fluss Necaxa brachen zusammen. Zunächst war die Rede von weniger als zehn Toten gewesen.

epa05460678 A general view shows vehicles transiting at a flooded street due to heavy rains left by Tropical Storm Earl's passage in Acapulco, Mexico, 06 August. Heavy rains spawned by Tropical Storm Earl have left six people dead in the Mexican Gulf coast state of Veracruz, authorities there said on 06 August 2016.  EPA/MARIA MEZA

Überschwemmung auch in Acapulco. Bild: EPA/EFE

«Earl» hatte sich am Samstag zu einem tropischen Tiefdruckgebiet mit Windgeschwindigkeiten von nur noch 55 Kilometern pro Stunde abgeschwächt. Die starken Regenfälle hielten jedoch am Sonntag noch an. Aus der Karibik kommend war «Earl» am Donnerstag in Belize mit Hurrikanstärke auf das zentralamerikanische Festland gestossen.

Im Westen Mexikos entstand indessen am Sonntag der Tropensturm «Javier» mit anhaltender Windstärke von 75 km/h und Windböen von bis zu 95 km/h, teilte die Wetterwarte Conagua mit. In den Bundesstaaten Colima und Jalisco werden schwere Regenfälle erwartet (kad/sda/dpa)

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