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Im Osten Russlands hat ein Vulkan eine rund 10 Kilometer hohe Aschesäule ausgestossen. bild: twitter

Vulkan «Schiwelutsch» spuckt Asche und bedroht Luftverkehr



Im Osten Russlands hat ein Vulkan eine rund 10 Kilometer hohe Aschesäule ausgestossen. Dies könne den Luftverkehr beeinflussen, teilten die Vulkanologen der russischen Forschungsgruppe KVERT am Sonntag mit.

Die Aschesäule am Vulkan Schiwelutsch auf der Halbinsel Kamtschatka am Pazifik könne bei weiteren Eruptionen eine Höhe von bis zu 15 Kilometern erreichen. Der Vulkan ist 3283 Meter hoch; immer wieder stellen die Forscher dort Aktivitäten fest.

Die 1200 Kilometer lange und bis zu 450 Kilometer breite Halbinsel zählt rund 160 Vulkane, doch nur rund zwei Dutzend sind davon aktiv. Die Vulkanregion gehört zum Unesco-Weltnaturerbe.

Die Asche vom Schiwelutsch sei bereits mehrere Hundert Kilometer bis zur Beringstrasse vor Alaska weitergeweht worden, hiess es. Die nächste Siedlung liegt rund 50 Kilometer entfernt. Nach Angaben des Zivilschutzes besteht bislang keine Gefahr für die Bewohner.

2010 war der Vulkan Eyjafjallajökull in Island ausgebrochen. Er hatte grosse Mengen Asche mehrere Kilometer in die Höhe gejagt und dadurch den Flugverkehr in Nord- und Mitteleuropa zeitweise zum Erliegen gebracht. (sda/dpa)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Vecchia
06.10.2019 14:12registriert July 2019
Solange nur der Luftverkehr bedroht ist ...
Das würde mich nicht stören. Ich werde die idyllische Ruhe, die uns der Vulkan Eyjafjallajökull 2010 beschert hat, in angenehmster Erinnerung behalten. Insbesondere ein Spaziergang im Wald oberhalb von Kloten. Die Geräuschkulisse hatte sich unheimlich verändert. Nebst der Natur und einzelnen Autos waren plötzlich die Kirchglocken aus jensten Gemeinden zu hören. Und als dann noch ein kleiner Motorflieger vorbeiratterte, wähnte man sich fast am Anfang des 20 jh. ;-)
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