International
Luftfahrt

Russland: Vulkan «Schiwelutsch» spuckt Asche und bedroht Luftverkehr

Im Osten Russlands hat ein Vulkan eine rund 10 Kilometer hohe Aschesäule ausgestossen.
Im Osten Russlands hat ein Vulkan eine rund 10 Kilometer hohe Aschesäule ausgestossen.bild: twitter

Vulkan «Schiwelutsch» spuckt Asche und bedroht Luftverkehr

06.10.2019, 13:3406.10.2019, 13:44

Im Osten Russlands hat ein Vulkan eine rund 10 Kilometer hohe Aschesäule ausgestossen. Dies könne den Luftverkehr beeinflussen, teilten die Vulkanologen der russischen Forschungsgruppe KVERT am Sonntag mit.

Die Aschesäule am Vulkan Schiwelutsch auf der Halbinsel Kamtschatka am Pazifik könne bei weiteren Eruptionen eine Höhe von bis zu 15 Kilometern erreichen. Der Vulkan ist 3283 Meter hoch; immer wieder stellen die Forscher dort Aktivitäten fest.

Die 1200 Kilometer lange und bis zu 450 Kilometer breite Halbinsel zählt rund 160 Vulkane, doch nur rund zwei Dutzend sind davon aktiv. Die Vulkanregion gehört zum Unesco-Weltnaturerbe.

Die Asche vom Schiwelutsch sei bereits mehrere Hundert Kilometer bis zur Beringstrasse vor Alaska weitergeweht worden, hiess es. Die nächste Siedlung liegt rund 50 Kilometer entfernt. Nach Angaben des Zivilschutzes besteht bislang keine Gefahr für die Bewohner.

2010 war der Vulkan Eyjafjallajökull in Island ausgebrochen. Er hatte grosse Mengen Asche mehrere Kilometer in die Höhe gejagt und dadurch den Flugverkehr in Nord- und Mitteleuropa zeitweise zum Erliegen gebracht. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Vulkan auf Hawaii kommt nicht zur Ruhe
1 / 21
Vulkan auf Hawaii kommt nicht zur Ruhe
Im Zuge des Vulkanausbruchs auf Hawaii sind weitere Risse im Boden aufgetreten.
quelle: epa/epa / bruce omori/paradise helicopters
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Vulkan Stromboli brodelt erneut
Video: srf
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Die Doping-Spiele sind vorbei – rate mal, wie viele Weltrekorde es gab
In Las Vegas gingen dieses Wochenende die umstrittenen «Enhanced Games», eine Art Olympia, bei der Doping erwünscht ist, über die Bühne. Die Athletinnen und Athleten übertrumpften die Weltelite nur in einem einzigen Wettbewerb.
Ein einziger Weltrekord wurde bei der höchst umstrittenen Veranstaltung in der US-Casinostadt Las Vegas gebrochen: Der griechische Schwimmer Kristian Golomeew schaffte es, den «sauberen» Weltrekord des Australiers Cameron McEvoy über 50 Meter Freistil zu übertrumpfen. Der 32-Jährige schlug mit einer Zeit von 20,81 Sekunden an, McEvoys Bestmarke liegt bei 20,88. Für Golomeew lohnt sich die Teilnahme zumindest finanziell: Nebst 250'000 US-Dollar erhielt er auch den 1-Million-Dollar-Bonus für das Brechen eines bestehenden Weltrekords, wie Yahoo Sports schreibt.
Zur Story