International
Natur

Vulkan auf indonesischer Insel stösst kilometerhohe Aschewolke aus

Vulkan auf indonesischer Insel stösst kilometerhohe Aschewolke aus

01.08.2025, 19:2901.08.2025, 19:29
epa12277725 A handout photo made available by the Vulcanology and Geological Disaster Mitigation Center (PVMBG) of the Indonesian Ministry of Energy and Mineral Resources shows the Lewotobi Laki-Laki  ...
Der Laki-Laki am Abend des 1. August.Bild: keystone

In Indonesien ist erneut der Vulkan Lewotobi Laki-Laki ausgebrochen. Der Vulkan auf der Insel Flores spuckte am Freitag eine etwa zehn Kilometer hohe und von Blitzen begleitete Aschewolke in den Nachthimmel, wie die Vulkanologiebehörde des südostasiatischen Landes mitteilte.

Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht. Der Vulkan war erst vor wenigen Wochen ausgebrochen und hatte den Flugverkehr beeinträchtigt. Touristen und Anwohner wurden aufgefordert, eine Sperrzone von sechs Kilometern rund um den Krater nicht zu betreten.

Der Ausbruch sei durch eine Gasansammlung in den vergangenen Wochen ausgelöst worden, erklärte der Leiter der Vulkanologiebehörde, Muhammad Wafid. Er warnte vor allem Gemeinden in der Nähe von Flüssen vor möglichen gefährlichen Lahar-Fluten. Dabei handelt es sich um schnell fliessende Schlammlawinen aus Wasser, Asche und Geröll, die nach Vulkanausbrüchen grosse Schäden anrichten können.

Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten zusammenstossen. Es kommt daher häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Trumps schlimmstes Debakel
Die kaltblütigen Erschiessungen der ICE-Agenten wühlen die Amerikaner auf.
Thomas Friedman, Kolumnist der «New York Times», vergleicht die Vorgänge, die sich derzeit in Minneapolis abspielen, mit dem, was im Gazastreifen abgeht. In Minnesota sind zwei unbescholtene amerikanische Bürger bei friedlichen Protesten von ICE-Agenten erschossen worden. Im Gazastreifen sind bei israelischen Angriffen drei Journalisten getötet worden. Derweil veranstaltet die Hamas öffentliche Show-Hinrichtungen.
Zur Story