DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nein, danke: Nordkorea will nicht mit den USA bei Olympia reden

08.02.2018, 04:5608.02.2018, 06:41

Nordkorea will die Olympischen Winterspiele in Südkorea nicht für Gespräche mit den USA nutzen. «Wir erklären eindeutig, dass wir nicht bereit sind, während unseres Besuches in Südkorea mit der US-Seite zusammenzutreffen».

Dies sagte ein hoher Beamter des Aussenministeriums in Pjöngjang nach südkoreanischen Medienberichten vom Donnerstag.

Nordkoreas Vize-Sportminister Won Gil-woo (2.v.l.)
Nordkoreas Vize-Sportminister Won Gil-woo (2.v.l.)Bild: AP/AP

Beide Seiten sind bei der Eröffnung der Spiele an diesem Freitag im südkoreanischen Pyeongchang ranghoch vertreten. Während die US-Delegation von Vizepräsident Mike Pence angeführt wird, sendet Nordkorea mit Kim Yo Jung die einflussreiche Schwester von Machthaber Kim Jong Un sowie Parlamentspräsident Kim Yong Nam, der als protokollarisches Staatsoberhaupt fungiert.

Einen Tag vor der Eröffnungsfeier plante Nordkorea am Donnerstag eine grosse Militärparade in der Hauptstadt Pjöngjang, doch liess der Beginn am Morgen zunächst auf sich warten. Beobachter rechneten damit, dass Bilder vielleicht erst am späteren Nachmittag Ortszeit (Vormittag MEZ) im Staatsfernsehen gezeigt werden. Journalisten waren nicht eingeladen.

Nicht betteln

Mit der Waffenschau will Kim Jong Un trotz der jüngsten Annäherung an Südkorea militärische Stärke demonstrieren. Das Säbelrasseln gegenüber Südkorea und den USA überschattet den Auftritt nordkoreanischer Sportler an der Seite ihrer südkoreanischen Kollegen bei den Winterspielen.

Bei der Absage an Gespräche mit den USA sagte der Beamte des nordkoreanischen Aussenamtes: «Wir haben niemals um einen Dialog mit den USA gebettelt.» Das werde sich auch in Zukunft nicht ändern, zitierte ihn die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA laut südkoreanischer Nachrichtenagentur Yonhap. (sda/dpa)

Nord- und Südkorea vereint im Eishockey

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ihr Bericht wird mit Spannung erwartet: Johnson soll in eigener Wohnung gefeiert haben

In der mit Spannung erwarteten Aufklärung der sogenannten Partygate-Affäre um Feiern während des Lockdowns in der Downing Street soll es auch um Versammlungen in Boris Johnsons eigener Wohnung gehen. Der Bericht der Beamtin Sue Gray werde auch angebliche Partys in der Wohnung des Premiers in der Downing Street Nummer 11 neben dessen Amtssitz umfassen, berichtete die «Times» am Sonntag unter Berufung auf Insider-Quellen. So sollen enge Freunde von Johnsons Frau Carrie häufiger in Lockdown-Zeiten zu Gast gewesen sein – offiziell aus Arbeitsgründen.

Zur Story