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FILE - In this June 12, 2018, file photo, North Korea leader Kim Jong Un, left, and U.S. President Donald Trump shake hands at the conclusion of their meetings at the Capella resort on Sentosa Island in Singapore. The series of photos on the front page of the ruling workers’ party newspaper showed something North Koreans never would have imagined just months ago, their leader Kim Jong Un warmly shaking hands with President Donald Trump. (AP Photo/Susan Walsh, Pool, Fie)

Bild: AP/AP Pool

«Sehr warmer, sehr positiver Brief»: Nähern sich Nordkorea und die USA weiter an?



Die USA und Nordkorea bereiten nach Angaben des Weissen Hauses ein zweites Gipfeltreffen zwischen Präsident Donald Trump und Machthaber Kim Jong Un vor.

Trump habe einen Brief von Kim erhalten, in dem es um dieses erneute Treffen gehe, sagte US-Präsidentensprecherin Sarah Sanders am Montag in Washington. Die Koordination dieses Gipfels laufe bereits.

Zum weiteren Inhalt des Schreibens aus Pjöngjang äusserte sich Sanders nur allgemein. Das Schreiben dokumentiere Kims fortbestehenden Willen, sich auf die «Denuklearisierung» der koreanischen Halbinsel zu konzentrieren, sagte sie.

Kim trifft Trump in Singapur

Es handle sich um einen «sehr warmen, sehr positiven Brief». Zu möglichem Termin und Ort des anvisierten zweiten Gipfels machte die Sprecherin keine Angaben.

Bei seinem ersten Treffen mit Trump im Juni in Singapur hatte Kim in die atomare Abrüstung seines Landes eingewilligt. Genauere Definitionen, ein Zeitplan oder Kontrollmassnahmen für den Abrüstungsprozess wurden aber nicht genannt, weshalb die Vereinbarung vielfach als zu vage kritisiert wurde.

Im Verlaufe des Sommers zeigte sich die US-Regierung dann zunehmend unzufrieden mit Nordkorea. Ende August liess Trump eine geplante Reise seines Aussenministers Mike Pompeo nach Pjöngjang platzen. Die Absage begründete er damit, dass es «keine ausreichenden Fortschritte bei der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel» gebe.

Der Handschlag, der in die Geschichte eingeht

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Video: srf

Seit vergangener Woche verbreitet Trump aber wieder Optimismus. Im Kurzbotschaftendienst Twitter brüstete sich der US-Präsident damit, dass Kim «unerschütterlichen Glauben» an ihn habe. «Danke an den Vorsitzenden Kim. Wir bekommen das zusammen hin», schrieb er.

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Die Militärparade am Sonntag – ohne nukleare Waffen. Video: YouTube/World News

Sanders bewertete nun auch die Militärparade am Sonntag zum 70-jährigen Bestehen Nordkoreas als positives Signal. Sie hob hervor, dass die nordkoreanische Führung darin nicht ihr «nukleares Arsenal» zu Schau gestellt habe. «Wir betrachten das als Zeichen des guten Willens», sagte die Trump-Sprecherin. (sda/afp)

Kim Jong Un

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sportfan 11.09.2018 10:30
    Highlight Highlight Hat es sich vielleicht bis nach Nordkorea durchgesprochen, dass Trump bald am Ende sein wird? Will sich Kim halt noch einmal mit ihm brüsten? Die Nachfolger werden sicher nicht so dumm sein, nochmals mit leeren Händen an so einen Gipfel zu kommen und wieder zu gehen.

    Gut alles Spekulation, aber was genau hat sich seit dem letzten Gipfel verändert, ausser dass Kim sich unglaublich präsentieren konnte? Ich glaube nichts, aber belehrt mich!
    8 1 Melden
  • Yogi Bär 11.09.2018 09:10
    Highlight Highlight Kim und Trump eine Symphonie der Irren!
    10 1 Melden
  • exeswiss 11.09.2018 04:47
    Highlight Highlight weiter? sie waren sich doch vor kurzem ferner als unter obama...
    9 4 Melden
    • Dirk Leinher 11.09.2018 09:48
      Highlight Highlight Manchmal ist es anders als man denkt. Ich hoffe immer noch dass Trump insgeheim auf Verständigung mit Nordkorea, China und Russland hinarbeitet und das ganze Theater nur zur besänftigung der Kriegstreiberfraktion veranstaltet.
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