DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kim Jong Un

1 / 21
Kim Jong Un
quelle: x02538 / © kcna kcna / reuters
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Lasst uns das Jahr 2016 mit dem aufregenden Geräusch unserer ersten Wasserstoffbombe beginnen»



Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat den Test einer Wasserstoffbombe vor drei Wochen persönlich angeordnet. Im nordkoreanischen Staatsfernsehen wurde am Mittwoch sein auf den 15. Dezember datierten Befehl gezeigt:

«Lasst uns das Jahr 2016 mit dem aufregenden Geräusch unserer ersten Wasserstoffbombenexplosion beginnen, damit die ganze Welt aufschauen wird zu unserer sozialistischen, atomar bewaffneten Republik und der grossartigen Arbeiterpartei Koreas.»

Das heisst es in einer handschriftlichen Botschaft neben seiner Unterschrift.

Das Staatsfernsehen zeigte auch noch einen zweiten Befehl vom 3. Januar, mit dem Kim Jong Un endgültig grünes Licht für den Atomtest am Mittwoch gab – zwei Tage vor seinem Geburtstag.

Kim Jong Un war nach dem Tod seines Vaters Kim Jong Il 2011 an die Macht gekommen. Unter seiner Aufsicht unternahm Nordkorea im Februar 2013 seinen dritten Atomtest. Im Dezember deutete der junge Machthaber dann erstmals an, dass sein Land eine Wasserstoffbombe besitze.

Nordkorea sei «ein mächtiger Atomstaat, der bereit ist, eine selbstständige Atombombe und eine Wasserstoffbombe zu zünden, um seine Souveränität zu verteidigen», sagte er laut der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA. Seine Aussage wurde von internationalen Experten aber mit Skepsis aufgenommen. (whr/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Frankreich will Gewalt gegen Frauen entschiedener bekämpfen

Nach dem Entsetzen über mehrere Frauenmorde in Frankreich will die Regierung nun entschiedener gegen häusliche Gewalt vorgehen. Künftig soll es bedeutend mehr Nottelefone geben, wie Premierminister Jean Castex in der Nacht zum Donnerstag ankündigte.

Die Telefone hätten sich als effizienter Schutz für die Opfer erwiesen, hiess es in einem Schreiben seines Amtes. Vom nächsten Jahr an sollen deshalb 3000 weitere Nottelefone angeschaltet werden.

Castex zufolge sollen zusätzlich elektronische …

Artikel lesen
Link zum Artikel