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7 Dinge, die uns beim historischen Treffen zwischen Kim und Moon aufgefallen sind

Auf der koreanischen Halbinsel hat sich heute Historisches ereignet: Die Staatschefs beider Koreas trafen sich in Panmunjom. 7 Dinge sind uns besonders in Erinnerung geblieben.



Der Spaziergang

Zum ersten Mal in der Geschichte setzte ein nordkoreanischer Machthaber heute einen Fuss auf südkoreanisches Territorium. Auch der südkoreanische Präsident Moon Jae-in machte einige Schritte auf nördlichem Gebiet. Die Bilder des Spaziergangs werden in die Geschichte eingehen. 

Zuvor kam es gemäss einer Übersetzung von CNN zu folgendem Dialog: 

Kim: Ich freue mich, Sie zu treffen. Ich freue mich so sehr.

Moon: Gab es irgendwelche Schwierigkeiten auf dem Weg hierhin?

Kim: Nein, überhaupt nicht.

Moon: Es ist eine grosse Freude, Sie zu treffen.

Kim: In der Tat, ich bin so erfreut wegen des Treffens an diesem historischen Ort. Und ich war wirklich bewegt, dass Sie den ganzen Weg gekommen sind, um mich an der militärischen Demarkationslinie in Panmunjom zu empfangen.

Moon: Es war Ihre mutige Entscheidung, die es uns ermöglicht hat, so weit zu kommen.

Kim: Nein, nein, nicht im Geringsten.

Moon: Wir haben einen historischen Moment möglich gemacht.

Kim: Ich bin erfreut, Sie zu treffen.

Moon: Würden Sie bitte auf diese Seite treten?

Die joggenden Bodyguards

Nach der ersten Gesprächsrunde kehrte Kim fürs Mittagessen auf die nordkoreanische Seite zurück. Dabei wurde sein Wagen von über einem Dutzend Bodyguards eskortiert. Die Männer aus der Abteilung Personenschutz joggten in Schale neben dem Auto her. Ziemlich in Form, die Herren. 

Video: watson/nico franzoni

Kim ist fit

In guter körperlicher Verfassung zeigte sich auch Kim Jong Un. Mehrmals wurde in der Vergangenheit über die Gesundheit des nordkoreanischen Machthabers spekuliert. Zuletzt kursierten gar Gerüchte, er könne nicht mehr alleine gehen.

epa06520599 North Korea's leader Kim Jong Un (C) meets members of the high-level delegation of the Democratic People's Republic of Korea who visited South Korea to attend the opening ceremony of the 2018 PyeongChang Olympic Games, in Pyongyang, North Korea, 12 February 2018 (issued 13 February 2018). Posing with Kim Jong-un are (L-R) head of the North's National Sports Guidance Committee Choe Hwi, president of North Korea's Presidium of the Supreme People's Assembly Kim Yong-nam, Kim's sister and special envoy Kim Yo-jong, and head of the North's state agency in charge of inter-Korean affairs Ri Son-gwon  EPA/KCNA

Während der olympischen Spiele veröffentlichte Nordkorea dieses Foto: Darauf kursierten Gerüchte, Kim müsse gestützt werden. Bild: EPA/KCNA

Normalerweise wird nur stark bearbeitetes Video- und Fotomaterial aus Pjöngjang verbreitet, doch heute waren ausnahmsweise rund um den Globus Livebilder von Kim zu sehen. Und die zeigten einen Mann, der ohne Probleme alleine laufen konnte. Auch beim gemeinsamen Einpflanzen eines Baumes bewegte sich Kim anscheinend mühelos.

North Korean leader Kim Jong Un, left, and South Korean President Moon Jae-in plant a pine tree near the military demarcation line at the border village of Panmunjom in the Demilitarized Zone, South Korea, Friday, April 27, 2018. North Korean leader Kim made history by crossing over the world's most heavily armed border to greet South Korean President Moon for talks on North Korea's nuclear weapons. (Korea Summit Press Pool via AP)

Kim Jong Un und Moon Jae In beim symbolischen Einpflanzen einer Kiefer. Bild: AP/Korea Summit Press Pool

Ob er mit der Pace seiner Bodyguards mithalten könnte, ist natürlich eine andere Frage.

Der Eintrag ins Gästebuch

Ein besonderes historisches Dokument ist Kims Eintrag ins südkoreanische Gästebuch: «Jetzt beginnt eine neue Ära», schrieb der Nordkoreaner: «ein Zeitalter des Friedens». Dazu sagte er: «Wir können eine bedeutende Vereinbarung erreichen, aber wichtig ist, dass sie umgesetzt wird. Wenn nicht, werden wir unser Volk enttäuschen.»

epa06695855 (CAPTION ADDITION) – This is to add additional information to image epa06695714 issued 27 April 2018.

epa06695714 A message written by North Korean leader Kim Jong-un's in the visitor's book of the Peace House reads 'A new history begins now. An era of peace, the starting point of history.' on the Joint Security Area (JSA) on the Demilitarized Zone (DMZ) in the border village of Panmunjom in Paju, South Korea, 27 April 2018. South Korean President Moon Jae-in and North Korean leader Kim Jong-un are meeting at the Peace House in Panmunjom for an inter-Korean summit. The event marks the first time a North Korean leader has crossed the border into South Korea since the end of hostilities during the Korean War.  EPA/KOREA SUMMIT PRESS POOL / POOL (CAPTION ADDITION)

Bild: EPA/KOREA SUMMIT PRESS POOL

Der Nudel-Witz

Gleich zu Beginn des Treffens überraschte Kim mit einem Witz, der in den sozialen Medien Südkoreas viel Aufmerksamkeit erhielt. Er sprach über «Naengmyeon», ein kaltes Nudelgericht, das aus dem Norden stammt, aber auch bei den Südkoreanern sehr beliebt ist. Das Gericht sollte beim Abendessen serviert werden. 

Die «Naengmyeon»-Nudeln seien von weit her gekommen, sagte Kim, um sich dann zu korrigieren: «Ah, ich sollte nicht sagen, dass sie weit herkommen.» 

10 Bilder zeigen dir das Menü beim Nord-Südkorea-Gipfel

Nordkoreas Machthaber wollte offenbar einen Witz machen über die Distanz zwischen den beiden Ländern. Kims Spässchen geht in Südkorea derzeit viral, passt es doch überhaupt nicht zum sonst ziemlich furchteinflössenden Bild, das von ihm verbreitet wird. Einige Kommentatoren schlugen sogar vor, Kim solle sich eine Zukunft im Comedy-Business überlegen. 

Südkoreanische Passanten beobachten gespannt die Livebilder aus Panmunjom.

Kims Schwester

Die einzige Frau, die an den offiziellen Gesprächen zwischen den beiden Staaten teilnahm, war Kim Jong Uns Schwester. Sie nimmt im Friedensprozess eine wichtige Rolle ein. Bereits während der olympischen Spiele reiste Kim Yo Jong nach Südkorea. Die 30-Jährige soll grossen Anteil daran haben, dass die heutigen Gespräche stattfinden konnten. Kim scheint ihr jedenfalls viel Vertrauen zu schenken. 

North Korean leader Kim Jong Un, second from right, and South Korean President Moon Jae-in, second from left, attend during a summit at Peace House of the border village of Panmunjom in the Demilitarized Zone, South Korea, Friday, April 27, 2018. North Korean leader Kim made history by crossing over the world's most heavily armed border to greet South Korean President Moon for talks on North Korea's nuclear weapons.  At right is Kim's sister Kim Yo Jong. (Korea Summit Press Pool via AP)

Kim Yo Jong nimmt als einzige Frau am sechsköpfigen Treffen zwischen Nord- und Südkorea teil. Bild: AP/Korea Summit Press Pool

Die Umarmung

Nichts könnte das koreanische Tauwetter besser unterstreichen als die innige Umarmung der beiden Staatschefs vor laufender Kamera. Am Ende der nachmittäglichen Gespräche bestätigten beide Machthaber, dass sie den Krieg beenden möchten. Sie sprachen von einer «Ära des Friedens». 

Und jetzt nochmals zum Nachlesen: Das sind die Ergebnisse des Korea-Gipfels

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mai Siegenthaler 28.04.2018 15:20
    Highlight Highlight Es gibt ein koreanisches Sprichwort, grob übersetzt: "Schare viele Freunde um dich und Deine Feinde noch näher". Das ist das, was die veiden gerade machen. Es ist der erste Schritt in eine bessere Zukunft der beiden. Sie sind nicht blöd, aber zuversichtlich. Solange einer den anderen nicht beleidigt, ist alles in Ordnung.
  • Mai Siegenthaler 28.04.2018 15:18
    Highlight Highlight Nebst der Tatsache, dass dies wirklich eine gute PR ist, sollte man vielleicht darüber aufklären, dass "Kim" bzw. "Moon"der Familien-/Nachname ist und im Koreanischen immer VOR dem Vornamen, also "Jong Un" und "Jae-in" genannt werden. Neben "Park" ist "Kim" der höufigste Nachname in Süd- und Nordkorea. ;)
  • dmark 28.04.2018 11:55
    Highlight Highlight Von einer Wiedervereinigung würde ich jetzt mal (noch?) nicht sprechen. Ich denke es wird für die weitere Zukunft beide Staaten weiterhin parallel geben. Allerdings wird man die Grenze u.U. übertreten können, wirtschaftliche Beziehungen aufbauen - welche ja schon mal vorhanden waren - und bilaterale Verträge schliessen und somit Nord und Süd weiter zusammen bringen.
  • Quacksalber 28.04.2018 10:42
    Highlight Highlight Dafür hat erst einmal einen ganzen Berg mit seinen Atomversuchen muklear verseucht.
    • Beat Galli 28.04.2018 20:22
      Highlight Highlight Nordkorea ein Berg und Amerika ein riesiges Stück Wüste, Frankreich ein paar Atolle, Russland ein paar Inseln und sonst noch ein paar Regionen, Indien und Pakistan weiss der Teufel wo, und China nicht zu vergessen...

      Ist halt Nordkorea. Wenns die guten machen zählts nicht.
  • Domino 27.04.2018 21:44
    Highlight Highlight Gratulation, das freut mich sehr.
  • Paternoster 27.04.2018 20:38
    Highlight Highlight Egal, Nzz oder wo auch immer... ein Zusammenhang mit
    Bergeinsturz kann ja wohl gegeben sein, zumindest müsste dies mit einbezogen oder ausgeschlossen werden.
    Ansonsten finde ich die Geste und Verlauf sehr schön und beim bescheidenen "Lesen" der Physionomie und Gesten der beiden Staatsmänner gefällt mir die von Kim
    doch besser....

    https://www.nzz.ch/international/nordkorea-atomtestgelaende-eingestuerzt-ld.1380878
  • cal1ban 27.04.2018 18:59
    Highlight Highlight Das Game Homefront wird langsam Realität. Ein EMP Schlag gegen die amerikanische Hightech Armee und die Invasion kann beginnen. Die Koreaner und Chinesen könnten locker 10 Mio. Mann bewaffnen und auf US Festland verschiffen.. *Gedankenspiel aus*
    • Preacher 28.04.2018 09:43
      Highlight Highlight Wen die Ausführung so verbuggt is wie der 2te Teil des Spiels, hat niemand was zu befürchten :-D
  • Bert der Geologe 27.04.2018 18:18
    Highlight Highlight Es ist nur zu hoffen, dass Südkorea den maroden Laden im Norden nicht übernehmen muss. Da war die DDR wahrscheinlich ein Lebkuchenhaus dagegen.
    • _kokolorix 28.04.2018 09:43
      Highlight Highlight Wie marode der Laden wirklich ist, kann momentan niemand hier wirklich einschätzen.
      Auch der Süden ist alles andere als solide. Die beiden Kulturen, der hippelige, knochenkorrupte Raubtierkapitalismus im süden, der verstaubte Kommunismus und die lächerliche Führerverehrung im norden, sind zwei Extreme welche nicht so ohne weiteres zusammenpassen. Da war die DDR um einiges kompatibler.
      Andereseits könnte die Mischung durchaus etwas brauchbares hervorbringen, wenn man es etwas geschickter anstellt als die Deutschen, die dem Kapitalismus einfach seinen Lauf liessen
    • Bert der Geologe 28.04.2018 11:25
      Highlight Highlight @kokolorix: bei einer Fusion frisst der Stärkere den Schwächeren. Führt aber oft zu Verdauungsproblemen. Die grosse Frage ist, was lässt China zu.
    • dmark 28.04.2018 11:43
      Highlight Highlight Ich glaube auch, dass es die "Mischung" macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rofl1285 27.04.2018 18:07
    Highlight Highlight Egal was später kommt, es fällt einem auf jeden Fall schwerer sich zu bekriegen wenn man sich persönlich getroffen hat.
  • Bätzi 27.04.2018 17:59
    Highlight Highlight Alle Ganz ruhig bleiben dies sind die ersten Gespräche.
    Wirklicher Frieden kann es nur geben wenn eineedervereinigung stattfindet. und dies ist noch in sehr weiter ferne denn dies Kostet sehr viel Geld.
    • Mia_san_mia 27.04.2018 20:47
      Highlight Highlight Ja Du weisst das natürlich...
    • _kokolorix 28.04.2018 09:51
      Highlight Highlight Vielleicht sollten wir die Ansprüche nicht ganz so hoch setzen. Wenn die Kanonen nicht mehr scharf geladen gegeneinander gerichtet sind, die Menschen wieder über die Grenze reisen können ist doch schon sehr viel erreicht.
      Dass alle im Norden vom extremen Leistungsdruck des Südens so begeistert sind kann ich mir nicht vorstellen. Wenn Kim es schafft die Grundversorgung zu organisieren, werden die Meisten wohl erstmal zufrieden sein. Wie es eine oder zwei Generationen später aussieht werden wir dann sehen
  • Barracuda 27.04.2018 17:47
    Highlight Highlight Schau'n mer mal. Nordkorea ist auch nachher immer noch eine grausame Diktatur. Mit dem Beenden der Kriegshandlungen ist nur ein kleiner Schritt gemacht.
    • covfefe2go 28.04.2018 15:27
      Highlight Highlight Natürlich ist jetzt erst ein kleiner Schritt gemacht.
      Aber er wurde endlich gemacht.
  • Mariolino 27.04.2018 16:27
    Highlight Highlight Und damit ist "The Donald" zum Statisten degradiert, kommendes Treffen hin oder her... Spitze!
    • Watson - die Weltwoche der SP 27.04.2018 20:06
      Highlight Highlight The dealmaker hat das Ganze überhaupt erst eingefädelt..
    • sealeane 27.04.2018 20:53
      Highlight Highlight Klar weil Trump schlieslich nie die Erfolge anderer für sich ausgeben würde. 🤣
      Aber Moment wer hat das Verhandlungsangebot gemacht? Trump mit seinen Twitterdrohungen oder der kleine Diktator aus Nordkorea? Nicht das ich eine gute Meinung von Kim Jong Un hätte, aber der ändert sicher nicht wegen der grossen Klappe eines Presidenten, der Aussenpolitisch noch nie etwas geleistet hat...
  • Paddiesli 27.04.2018 15:17
    Highlight Highlight Jetzt soll sich einfach Trump mal draus halten und die Regierungen selber machen lassen. Sonst sehe ich schwarz für einen Friedensprozess.
    • Alnothur 27.04.2018 16:26
      Highlight Highlight Ah genau. Der Trump, dem Moon dafür dankte, das alles in die Wege zu leiten. Oder meinst du einen anderen als ich?
  • Scaros_2 27.04.2018 15:16
    Highlight Highlight Ganz ehrlich - Ich habe noch Mühe es richtig einzuordnen. Ich bin zweigeteilt zwischen zufriedenheit das es nach so vielen Jahren ein Ende hat und einer Farce die sich wieder ändern kann. Aber bleiben wir Positiv. Man hat im 2018 bisher mehr erreicht als in den 60+ Jahren von daher - Weiter so!
    • Jawolaufensiedenn 27.04.2018 17:41
      Highlight Highlight Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
  • Triumvir 27.04.2018 15:14
    Highlight Highlight Schön das wir solche Momente noch erleben dürfen. Ich war letztes Jahr - also auf dem Höhepunkt der Krise - u.a. in Japan und Südkorea und da war die Stimmung mehr als bedrückt...Hoffentlich folgen jetzt auch Taten und nicht nur Absichtserklärungen. Es wäre den Menschen dort und auf dem restlichen Planeten wirklich zu gönnen! Denn nur Frieden führt zu Wohlstand und Wohlergehen der Menschen auf diesem Planeten!
  • c-bra 27.04.2018 15:11
    Highlight Highlight "und was machen wir morgen Moon?"

    "Genau das selbe, wie jeden Tag, Kim. Wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu reissen."

    Spass bei Seite, tolle Sache was da abgeht!
  • Chääschueche 27.04.2018 15:09
    Highlight Highlight Mal schauen ob der Kim das alles ernst nimmt. Ich bin da noch sehr skeptisch.
    Denn einen neuen Putin und Erdogan braucht es auch nicht.
  • Pokefan 27.04.2018 15:01
    Highlight Highlight Es tut gut solche Artikel zu lesen. Wenn das alles so funktioniert wie geplant ist mein Vertrauen in die Menscheit wieder ein bisschen greifbarer geworden.
    • RyXXel 27.04.2018 15:10
      Highlight Highlight Meine Rede!

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«96 Prozent der Frauen in unseren Zentren auf Lesbos sind Opfer sexueller Gewalt»

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